Von news.de-Redakteurin - 18.10.2019, 09.26 Uhr

Unwetter-Warnung für Deutschland aktuell: Gewitter, Tornado und Co.: Bei DIESEN Warnstufen sollten Sie im Haus bleiben!

Verkehrschaos, Zerstörungen und Tote: Immer wieder bilden sich auch über Deutschland gefährliche Wetterlagen. Der Deutsche Wetterdienst informiert regelmäßig über die Wetterlage. Doch ab welcher Warnstufe wird es so richtig gefährlich?

Der DWD warnt vor gefährlichen Wetterlagen. Bild: AdobeStock / Tryfonov

Regelmäßig halten schwere Unwetter Deutschland in Atem. Um entsprechend vorbereitet zu sein, aktualisiert der Deutsche Wetterdienst (DWD) mehrmals pro Stunde seine Karte mit Wetter- und Unwetterwarnungen. Denn im schlimmsten Fall können Gewitter, Sturm und Starkregen nicht nur für ein Verkehrschaos sorgen und Schäden in Millionenhöhe anrichten, sondern auch Menschenleben kosten. Doch welche Warnstufen gibt es überhaupt? Und ab wann herrscht extreme Lebensgefahr?

Unwetter in Deutschland: DWD warnt vor gefährlichen Wetterlagen

Neben der "Vorabinformation Unwetter" unterscheidet der DWD noch vier weitere Warnstufen. Wenn eine Region generell mit einem gefährlichen Unwetter rechnen muss, gibt der Wetterdienst eine Vorwarnung heraus. Dieses lasse sich zum Zeitpunkt der Veröffentlichung allerdings weder räumlich, noch zeitlich festmachen. Die Vorabinformation soll es laut DWD ermöglichen, rechtzeitig Schutzmaßnahmen zu treffen. Menschen in betroffenen Regionen sollten sich dann unbedingt regelmäßig über die weitere Wetterentwicklung informieren. Denn oft folgt auf eine Vorabinformation eine amtliche Wetterwarnung.

Gewitter, Schnee und Glätte! Unwetterwarnstufen im Überblick

Der DWD unterscheidet zwischen vier Warnstufen. Bei Stufe 1 (Gelb) können die Meteorologen potenziell gefährliche Wetterlagen bereits räumlich und auch zeitlich besser eingrenzen. Dazu zählen Windböen mit Geschwindigkeiten von 50 Stundenkilometern, Gewitter, leichter Schneefall bis fünf Zentimeter innerhalb von sechs Stunden sowie Glätte, Frost und Nebel.

Die orangefarbene Stufe 2 warnt vor markantem Wetter. Hier können bereits örtlich Schäden auftreten. "Informieren Sie sich regelmäßig über die Wetterentwicklung, seien Sie vorsichtig und vermeiden Sie riskantes Verhalten", rät der DWD auf seiner Webseite. Hierzu zählen Sturmböen bis 104 Stundenkilometern, starkes Gewitter im Zusammenhang mit Sturmböen, Hagel und Starkregen (15 bis 25 Liter pro Quadratmeter innerhalb einer Stunde), Dauerregen (25 bis 40 Liter pro Quadratmeter innerhalb von 12 Stunden), Schneefall (10 Zentimeter innerhalb von sechs Stunden im Flachland, 20 Zentimeter innerhalb von sechs Stunden im Bergland), Schneeverwehungen, örtliches Glatteis durch überfrierende Nässe, starker Frost, aber auch Tauwetter.

Unwetter-Alarmstufe Rot! HIER droht Lebensgefahr

Ab Warnstufe 3 (Rot) empfiehlt der DWD, Aufenthalte im Freien zu vermeiden.Die erwartete Wetterentwicklung ist sehr gefährlich. Es gilt eine amtliche Unwetterwarnung. Wettererscheinungen, die eintreten können sind: Orkanböen (ab 120 Stundenkilometern), schwere Gewitter mit Hagelschlag, heftigem Starkregen (40 Liter pro Quadratmeter innerhalb einer Stunde) und sogar Tornadogefahr, Dauerregen (bis 70Liter pro Quadratmeter innerhalb von 12 Stunden), starker Schneefall (20 Zentimeter innerhalb von sechs Stunden im Flachland, 30 Zentimeter innerhalb von sechs Stunden im Bergland), starke Schneeverwehungen, Glatteis/Eisregen sowie starkes Tauwetter.

Warnstufe 4 (Dunkelrot) warnt vor extremem Unwetter, bei dem nicht nur große Schäden sondern auch lebensbedrohliche Situationen entstehen können. Diese Zellen können sich sehr schnell entwickeln. Von Warnstufe 4 sprechen Meteorologen bei extremen Orkanböen über 140 Stundenkilometern, extremem Gewitter, extrem heftigem Starkregen (mehr als 40 Liter pro Quadratmeter innerhalb einer Stunde), extrem ergiebigem Dauerregen(mehr als 70 Liter pro Quadratmeter innerhalb von 12 Stunden), extrem starkem Schneefall(mehr als 20 Zentimeter innerhalb von sechs Stunden im Flachland, mehr als 30 Zentimeter innerhalb von sechs Stunden im Bergland) und extrem starken Schneeverwehungen.

Achten Sie unbedingt auf aktuelle Wetterwarnungen! Es kann Leben retten.

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bua/fka/news.de/dpa

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