09.10.2019, 14.02 Uhr

Lkw-Zwischenfall in Limburg, Hessen : Polizei sucht Zeugen - Ermittlungen zum Tatmotiv dauern an

An einer Kreuzung im hessischen Limburg hat ein 32-jähriger Syrer mit einem gestohlenen Lastwagen mehrere Fahrzeuge gerammt. Der Tatverdächtige konnte aufgrund des beherzten Eingreifens junger Polizisten festgenommen werden.

Ein gestohlener Lastwagen ist im hessischen Limburg auf mehrere vor einer roten Ampel vor dem Landgericht stehende Fahrzeuge aufgefahren. Es gab mehrere Verletzte. Bild: Sascha Ditscher / picture alliance / dpa

Nach dem Lkw-Zwischenfall in der hessischen Kleinstadt Limburg hat die Polizei frühere Angaben zur Zahl der Verletzten deutlich nach unten korrigiert. Die Auswertung der Angaben aller Rettungsdienste habe ergeben, dass neun Menschen leicht verletzt worden seien, sagte ein Polizeisprecher in Wiesbaden am Dienstagmorgen. Zunächst hatte die Polizei von 17 Verletzten, darunter einer Person "in kritischem Zustand" gesprochen.

Mann klaut Lkw in Limburg und rast in Autos - mehrere Menschen verletzt

Am späten Montagnachmittag war ein Mann mit einem gestohlenen Lastwagen in der Innenstadt von Limburg auf acht Autos aufgefahren und hatte sie ineinander geschoben. Sieben Verletzte seien in Krankenhäuser gebracht worden, einer sei ambulant versorgt worden. Auch der Fahrer sei leicht verletzt worden, bevor er laut Polizeimeldung vorläufig festgenommen wurde. Der Sprecher wies zudem ausdrücklich darauf hin, dass kursierende Meldungen von Toten oder Schwerverletzten nicht der Wahrheit entsprächen.

Lkw-Zwischenfall in Limburg - alle Entwicklungen im News-Ticker

  • Mann zerrt Fahrer aus Lkw und stiehlt Fahrzeug
  • Polizei prüft Verdacht auf Terror-Akt
  • Spurensicherung in Limburg abgeschlossen
  • Opferzahl nach unten korrigiert - neun statt 17 Menschen verletzt
  • Ermittlungen zum Motiv der Tat dauern an

+++09.10.2019: Motivsuche und Zeugenbefragung: Ermittlungen zu Limburg dauern an +++

Die Ermittlungen zur vorsätzlichen Unfallfahrt im hessischen Limburg konzentrieren sich weiterhin auf das Motiv des Verdächtigen. Gegen andere Personen werde momentan nicht ermittelt, sagte ein Sprecher der Generalstaatsanwaltschaft Frankfurt/Main am Mittwoch. Die Vernehmung von Zeugen und die Auswertung von Beweismaterial dauern demnach an.

Mehrere Medien zitierten am Mittwoch Bekannte und Angehörige des 32-Jährigen mit Aussagen zu dessen Verhalten. Demnach soll er zu viel Alkohol getrunken und auch Drogen genommen haben. Der Sprecher der Generalstaatsanwaltschaft kommentierte das nicht. Ob diese Aspekte bei der Tat eine Rolle spielten, sei Teil der noch laufenden Ermittlungen. Die Polizei hat bereits die Wohnung des Mannes im südhessischen Langen sowie die eines Familienangehörigen im Kreis Limburg-Weilburg durchsucht und Beweismittel sichergestellt.

Nach Informationen der Deutschen Presse-Agentur war der 32-Jährige, der seit 2015 in Deutschland lebt und seit 2016 einen subsidiären, also eingeschränkten Schutzstatus hat, bisher mit Drogendelikten und Gewaltkriminalität aufgefallen.

 

+++ 09.10.2910: Polizei hält sich im Bezug auf das Tatmotiv bedeckt +++

Zu möglichen Motiven des Verdächtigen im Fall der rätselhaften Lkw-Unfallfahrt in Limburg gibt es weiterhin keine Informationen. Ein Sprecher der Generalstaatsanwaltschaft Frankfurt sagte am Mittwoch, die Behörde mache grundsätzlich keine Angaben zum Aussageverhalten. Bei den Angaben von Zeugen und aus dem Umfeld des Verdächtigen stünden die Ermittlungen noch "ganz am Anfang".

Der Verdächtige, ein 32 Jahre alter Syrer, sitzt wegen der Tatvorwürfe versuchter Mord, gefährliche Körperverletzung und gefährlicher Eingriff in den Straßenverkehr in Untersuchungshaft. Er soll am Montag in Limburg mit einem gekaperten Lastwagen auf mehrere Autos aufgefahren sein und diese zusammengeschoben haben. Dabei wurden acht Menschen und der 32-Jährige selbst leicht verletzt.

+++ 09.10.2019: Polizei hofft nach LKW-Attacke auf Zeugen +++

Bei den Ermittlungen zu dem nach wie vor rätselhaften Lkw-Vorfall im hessischen Limburg setzen die Behörden nun unter anderem auf Fotos oder Videos von Augenzeugen. Das sagte Oberstaatsanwalt Alexander Badle von der Generalstaatsanwaltschaft Frankfurt. Die Polizei konnte am frühen Mittwochmorgen keine neuen Erkenntnisse mitteilen und verwies darauf, weitere Informationen solle es im Laufe des Tages geben.

+++ 08.10.2019: Haftbefehl gegen Tatverdächtigen von Limburg erlassen +++

Gegen den Mann, der in Limburg mit einem gestohlenen Lastwagen auf acht Autos aufgefahren sein soll, ist am Dienstag Haftbefehl erlassen worden. Die Tatvorwürfe lauten versuchter Mord, gefährliche Körperverletzung und gefährlicher Eingriff in den Straßenverkehr, sagte ein Sprecher der Generalstaatsanwaltschaft Frankfurt am Abend.

+++ 08.10.2019: Vor Lkw-Vorfall von Limburg: Ermittlungen gegen 32-Jährigen in NRW +++

Der 32-Jährige, der am Montagabend in Limburg mit einem gestohlenen Lastwagen auf acht Autos aufgefahren war, ist bereits Ende August im nordrhein-westfälischen Moers bei der Polizei auffällig geworden. Nach Informationen der Deutschen Presse-Agentur hatte der Syrer am 31. August auf der Moerser Kirmes eine 16-Jährige belästigt, danach kam es zu einem Gerangel mit der Mutter des Mädchens. Der 32-Jährige bekam deshalb eine Anzeige wegen Körperverletzung. Zunächst hatte das Portal «bild.de» über die Ermittlungen berichtet. Warum sich der Mann in Moers aufhielt, blieb zunächst unklar. Er lebte in einer Wohnung im südhessischen Langen - rund 80 Kilometer von Limburg entfernt.

+++ 08.10.2019: Täter hatte keine Verbindungen zur islamistischen Szene +++

Der Mann stahl einen Lastwagen, rammte damit mehrere Autos und verletzte acht Menschen - doch die Hintergründe des Vorfalls von Limburg haben am Dienstag weiterhin Rätsel aufgegeben. "Auch wenn der Tathergang an die schrecklichen Anschläge von Nizza oder Berlin erinnert, ist das Motiv des festgenommenen Mannes nach wie vor unklar", sagte Hessens Innenminister Peter Beuth (CDU). Der tatverdächtige Syrer habe nach derzeitigen Erkenntnissen keine Verbindungen in die gewaltbereite islamistische Szene gehabt.

Die Generalstaatsanwaltschaft Frankfurt teilte mit, es werde zu Limburg in alle Richtungen ermittelt. Derzeit könnten insbesondere zum Tatmotiv noch keine Angaben gemacht werden. Es werde unter anderem wegen des Verdachts eines versuchten Tötungsdelikts ermittelt. Der Tatverdächtige sollte noch am Dienstag einem Ermittlungsrichter vorgeführt werden.

Unter den Verletzten ist auch der LkW-Fahrer des Tatfahrzeuges. Wie es dem Mann momentan geht, teilte das Logistikunternehmen Pfenning mit Sitz in Heddesheim im baden-württembergischen Rhein-Neckar-Kreis, dem der Lkw gehört, teilte auf seiner Homepage mit, der Laster sei auf einer Auslieferungstour gewesen. "Unserem Fahrer geht es den Umständen entsprechend", hieß es weiter in der Mitteilung. "Unsere Gedanken gelten ihm sowie den Geschädigten."

+++ 08.10.2019: Bürgermeister von Limburg: "Man spürt eine Verunsicherung"

Der Bürgermeister von Limburg, Marius Hahn, hofft auf eine schnelle und vollständige Aufklärung des Zwischenfalls mit einem Lastwagen in der hessischen Stadt. "Man spürt eine Verunsicherung in der Bevölkerung", sagte der SPD-Politiker am Dienstag der Deutschen Presse-Agentur. Auch er sei erschüttert. "Ich bin geschockt und in meinen Gedanken bei den Verletzten und deren Familien." Was den möglichen Hintergrund angehe, sei es zu früh, etwas zu sagen.

"Allgemein gesagt: Hundertprozentige Sicherheit gibt es nie. Gegen Einzeltäter ist niemand gefeit", betonte Hahn. Zu den Berichten, bei dem Fahrer handele es sich um einen Syrer, sagte der 48-Jährige: "Grundsätzlich erwarten wir, dass jeder Mensch in Limburg sich an die Gesetze hält. Wir werden nimmermüde, darauf hinzuweisen."

Er sei wegen des Zwischenfalls im Kontakt mit den Ordnungskräften. "Limburg hat bereits Sicherheitskonzepte für Großveranstaltungen, die wir nach dem Vorfall noch einmal genau abklopfen", sagte Hahn. "Ich bin dankbar, dass die Einsatzkräfte so besonnen und bis spät in die Nacht ihre Arbeit getan haben."

Am späten Montagnachmittag war nahe einer Kreuzung in Limburg ein Mann mit einem gestohlenen Lastwagen auf mehrere Autos aufgefahren und hatte sie ineinander geschoben. Neun Menschen, darunter der Mann am Steuer des Fahrzeugs, wurden leicht verletzt.

+++ 08.10.2019: Festnahme in Limburg - Junge Polizisten waren zufällig am Tatort +++

Drei Bundespolizisten im ersten Dienstjahr haben am Montag den Mann festgenommen, der in Limburg mit einem gekaperten Lastwagen mehrere Menschen verletzt hat. Wie die Deutsche Presse-Agentur am Dienstag erfuhr, leistete er bei der Festnahme Widerstand. Die Polizisten erlitten leichte Verletzungen.

Den Angaben zufolge waren die Polizeimeisteranwärter zum Zeitpunkt des Zwischenfalls in der Freizeit zusammen unterwegs und trugen daher keine Uniform. Sie hielten sich gemeinsam mit neun anderen jungen Bundespolizisten zufällig in der Nähe des Tatorts auf. Die jungen Polizisten - elf Männer und eine Frau - leisteten auch Erste Hilfe

Bundesinnenminister Horst Seehofer (CSU) lobte den Einsatz. In einem Schreiben Seehofers an die Bundespolizisten vom Dienstag heißt es: "Für dieses entschlossene und umsichtige Eingreifen danke ich Ihnen ausdrücklich." Die schnelle Festnahme habe es ermöglicht, dass die Sicherheitsbehörden jetzt zügig die Hintergrund der Tat aufklären könnten.

Ein 32 Jahre alter Syrer hatte am späten Montagnachmittag in der hessischen Kleinstadt einen Lastwagenfahrer gezwungen, ihm sein Fahrzeug zu überlassen. Mit dem gestohlenen Lastwagen fuhr er auf acht Autos auf und schob sie ineinander. Dabei wurden acht andere Menschen leicht verletzt. Die Ermittlungen zum Motiv sind noch nicht abgeschlossen. Hinweise auf mögliche Kontakte des Festgenommenen zu Islamisten haben die Behörden bisher nicht.

+++ 08.10.2019:Motiv des Lkw-Zwischenfalls weiter unklar - zwei Durchsuchungen +++

Die Hintergründe des Lkw-Zwischenfalls in Limburg sind nach Angaben der Behörden weiterhin unklar. Es werde in alle Richtungen ermittelt, insbesondere zum Tatmotiv könnten derzeit noch keine Angaben gemacht werden, teilte die Generalstaatsanwaltschaft Frankfurt am Dienstag mit. Der tatverdächtige 32-jährige Syrer sollte demnach noch im Laufe des Tages einem Ermittlungsrichter vorgeführt werden. Es werde unter anderem wegen des Verdachts eines versuchten Tötungsdelikts ermittelt, heißt es in der Überschrift der Pressemitteilung.

Der Mann soll am späten Montagnachmittag einen gestohlenen Lastwagen in acht Autos gelenkt haben. Dabei wurden er und acht weitere Menschen leicht verletzt. Die Ermittler teilten weiter mit, es seien auch zwei Wohnungen durchsucht worden, eine im Kreis Offenbach und eine im Kreis Limburg-Weilburg. Dabei seien unter anderem Mobiltelefone und USB-Sticks sichergestellt worden.

+++ 08.10.2019: Kaum mehr Spuren von Lkw-Zwischenfall in Limburg - Verkehr rollt +++

Am Tag nach dem Zwischenfall mit einem Lastwagen im hessischen Limburg sind kaum noch Spuren am Ort des Geschehens erkennbar. In einem Abfallkorb nahe der Kollisionsstelle an einer Ausfallstraße hing am Dienstag rot-weißes Absperrband aus einem Papierkorb. Der Verkehr rollte auf der Ausfallstraße direkt vor dem Limburger Landgericht, Sperrungen gab es keine mehr. Am Montag war nahe einer Kreuzung ein Mann mit einem gestohlenen Lastwagen auf mehrere Autos aufgefahren und hatte sie ineinander geschoben. Neun Menschen, darunter der Mann am Steuer des Lkw, wurden leicht verletzt.

+++ 08.10.2019: Wohnungsdurchsuchung in Langen nach Lkw-Zwischenfall in Limburg +++

Nach dem Zwischenfall mit einem Lastwagen in Limburg ist in der Nacht zum Dienstag eine Wohnung im südhessischen Langen durchsucht worden. Die Maßnahme stehe im Zusammenhang mit den Geschehnissen in Limburg, sagte eine Polizeisprecherin am Dienstag in Offenbach. Weitere Details nannte sie nicht. Zuvor hatte die "Offenbach-Post" darüber berichtet.

An dem Einsatz in Langen war der Sprecherin zufolge ein Spezialeinsatzkommando (SEK) beteiligt. In Limburg war ein Syrer am Montag mit einem gestohlenen Lastwagen in mehrere Autos gefahren und hatte diese zusammengeschoben. Dabei wurden neun Menschen leicht verletzt, darunter der Fahrer. Sein Motiv ist bislang noch völlig unklar.

+++ 08.10.2019: Seehofer: Hintergrund zu Zwischenfall in Limburg noch unklar +++

Der Hintergrund des Zwischenfalls mit einem Lastwagen im hessischen Limburg ist Bundesinnenminister Horst Seehofer zufolge noch unklar. Auf die Frage nach möglichen Hinweisen auf einen Terroranschlag sagte der CSU-Politiker am Dienstag am Rande eines EU-Innenministertreffens in Luxemburg: "Da wird ermittelt und ich kann Ihnen zur Stunde noch nicht sagen, wie diese Tat zu qualifizieren ist."

Ein Mann war am Montag in der Limburger Innenstadt mit einem gestohlenen Lkw auf mehrere Autos aufgefahren und hatte sie ineinander geschoben. Dabei wurden laut Polizei neun Menschen leicht verletzt, darunter auch der Fahrer des Lastwagens. Er wurde es inzwischen festgenommen. Es handelt sich um einen Syrer, der sich seit 2015 in Deutschland aufhält und 2016 einen subsidiären, also eingeschränkten Schutzstatus erhalten hat, wie die Deutsche Presse-Agentur aus Sicherheitskreisen erfuhr.

+++ 08.10.2019: Bundesanwaltschaft: Derzeit nicht zuständig für Vorfall von Limburg +++

Die Bundesanwaltschaft sieht den Lkw-Zwischenfall von Limburg zum jetzigen Zeitpunkt nicht in ihrer Zuständigkeit. Das sagte ein Sprecher der Karlsruher Behörde am Dienstag auf Anfrage. Man habe das Geschehen aber im Blick und stehe in engem Kontakt mit den hessischen Strafverfolgungsbehörden. Nähere Angaben machte er nicht. Die Bundesanwaltschaft ist für Ermittlungen bei Terrorverdacht zuständig.

In der hessischen Kleinstadt war ein Mann am späten Montagnachmittag mit einem gestohlenen Lastwagen auf acht Autos aufgefahren und hatte sie ineinander geschoben. Dabei wurden acht andere Menschen leicht verletzt. Nach Informationen aus Sicherheitskreisen handelt es sich um einen 1987 geborenen Syrer, der seit 2015 in Deutschland lebt.

+++ 08.10.2019: Syrer verursachte Lastwagen-Zusammenstoß in Limburg - Motiv noch unklar +++

Bei dem Festgenommenen von Limburg handelt es sich um einen Syrer, der sich seit 2015 in Deutschland aufhält. Das erfuhr die Deutsche Presse-Agentur am Dienstag aus Sicherheitskreisen. Das Motiv des Mannes, der am Montag einen Lastwagen gekapert und damit mehrere Fahrzeuge zusammengeschoben hatte, sei noch unklar. Er selbst und acht weitere Menschen hatten am Montag Verletzungen erlitten, als er mit dem Lastwagen auf die anderen Fahrzeuge prallte. Der Festgenommene hatte nach Erkenntnissen der Behörden keine Kontakte zu militanten Salafisten oder anderen Extremisten. Der 1987 geborene Syrer soll bisher noch keine Aussage gemacht haben. Für ein terroristisches Motiv gebe es bislang noch keine Hinweise, es könne aber auch nicht ausgeschlossen werden.

+++ 08.10.2019: Generalstaatsanwaltschaft: Motiv nach Lkw-Zwischenfall noch unklar +++

Nach dem Zwischenfall mit einem Lastwagen im hessischen Limburg sind die Hintergründe nach Angaben der Staatsanwaltschaft nach wie vor unklar. Es sei noch zu früh für Wasserstandsmeldungen zur Motivlage, sagte Alexander Badle von der Generalstaatsanwaltschaft Frankfurt am Dienstagmorgen der Deutschen Presse-Agentur. Die Staatsanwaltschaft Frankfurt ermittele in dem Fall - und zwar in alle Richtungen. Weitere Informationen würden voraussichtlich im Verlauf des Tages bekanntgegeben. Mehrere Medien hatten mit Verweis auf Sicherheitsbehörden gemeldet, dass die Tat als Terror-Akt eingestuft worden sei.

+++ 08.10.2019: Medienberichte: Lkw-Zwischenfall soll Terror-Akt gewesen sein +++

Aus Ermittlerkreisen will das ZDF erfahren haben, dass der Lkw-Zwischenfall in Limburg als Terror-Akt behandelt werde. Aus Sicherheitskreisen will das ZDF zudem erfahren haben, dass es sich bei dem Unfallfahrer um einen 32 Jahre alten Mann aus Syrien handelte. Inzwischen sei die Generalstaatsanwaltschaft in Frankfurt mit den Ermittlungen betraut worden.

+++ 08.10.2019: Unfall oder Anschlag? Polizei hüllt sich nach Lkw-Crash in Schweigen +++

Die Polizei äußerte sich zunächst nicht dazu, ob es sich um einen Unfall oder einen Anschlag gehandelt habe. Es gab auch keine Informationen darüber, ob sich der Fahrer, der das Fahrzeug wohl kurz zuvor gestohlen hatte, sich zu seinem Motiv geäußert hat oder ob der Laster Bremsspuren auf dem Asphalt hinterlassen hat. Bis in den späten Abend hinein werteten Ermittler Zeugenaussagen aus. Am Dienstag wolle man sich zu Erkenntnissen der Nacht äußern, sagte ein Sprecher.

+++ 08.10.2019: Spurensicherung abgeschlossen nach Lkw-Unglück von Limburg (Hessen) +++

Am frühen Dienstagmorgen schlossen die Ermittler zudem die Spurensicherung vor Ort ab. Der Laster wurde abgeschleppt. Er werde weiter in einem Polizeigebäude untersucht, sagte ein Sprecher. Der Lkw war zuvor in unmittelbarer Nähe des Schauplatzes gestohlen worden.

Zur Frage von Medienvertretern, ob es sich um einen terroristischen Anschlag handeln könnte, hatte ein LKA-Sprecher am Montagabend gesagt: "Wenn solche Ereignisse passieren, dann ist es Aufgabe der Polizei, natürlich in sämtliche Richtungen alle Möglichkeiten im Blick zu haben. Genau das machen wir. Und wir schließen momentan überhaupt nichts aus."

+++ 08.10.2019: Polizei warnt vor Terror-Spekulationen nach Limburger Lkw-Unfall +++

Die Polizei warnte mehrfach vor Spekulationen. Auf Twitter schrieb sie: "Trolle oder wilde Spekulationen braucht niemand." Zudem riefen die Ermittler Zeugen auf, sich zu melden, wenn sie etwas gesehen haben, Videos oder Bilder haben, die mit den Geschehnissen im Zusammenhang stehen.

Der Bürgermeister von Limburg, Marius Hahn (SPD), sagte der Deutschen Presse-Agentur: "Ich bin geschockt und in meinen Gedanken bei den verletzten Unfallopfern und deren Familien."

+++ 08.10.2019: Mann soll Lkw-Fahrer aus Fahrzeug gezerrt haben +++

Die "Frankfurter Neue Presse" zitierte den eigentlichen Fahrer des Lasters: "Mich hat ein Mann aus meinem Lkw gezerrt." Als er vor einer roten Ampel wartete, habe der Unbekannte die Fahrertür des Lkw aufgerissen und ihn mit weit geöffneten Augen angestarrt, so der Fahrer. "Was willst Du von mir?", habe er den Mann gefragt. "Aber er hat kein Wort geredet. Ich habe ihn noch mal gefragt. Dann hat er mich aus dem Lkw gezerrt", heißt es weiter in dem Bericht.

Der Zeitung zufolge soll der Mann, der bei der Kollision am Steuer saß, von mehreren Passanten erstversorgt worden sein. "Dabei soll der Fahrer laut den Passanten mehrmals "Allah" gesagt haben", wie ein Reporter berichtete.

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loc/news.de/dpa

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