07.10.2019, 14.21 Uhr

Horror-Verbrechen in Spanien: Frau köpft Ehemann und kocht abgehackten Schädel

Seit April fehlte von Jesus Maria Barandas jede Spur. Nun machte die Polizei einen abscheulichen Fund. Ersten Erkenntnissen zufolge wurde der 67-Jährige geköpft. Die Tatverdächtige: seine Ehefrau.

In Spanien soll eine Frau ihren Ehemann geköpft haben. Bild: dpa

Es ist ein abscheuliches Verbrechen, welches sich im April 2019 in der spanischen Stadt Castro Urdiales zugetragen hat. Auf der Suche nach dem vermissten Jesus Maria Barandas (67) machte die Polizei Anfang Oktober einen grausigen Fund. Das spanische Nachrichtenportal "La Vanguardia" hatte über den erschreckenden Fall berichtet.

Mann geköpft! Ehefrau kocht abgetrennten Kopf ihres Mannes

Demnach konzentrierten sich die Beamten bei der Suche nach Jesus Maria Barandas zunächst auf eine Müllkippe. Als sie auch dort keine Spur des Vermissten fanden, durchsuchten die Ermittler schließlich die Wohnung des 67-Jährigen, die er gemeinsam mit seiner Ehefrau María del Carmen Merino Gómez bewohnte. Dem Bericht zufolge stießen die Polizisten wenig später auf den Kopf des pensionierten Bankangestellten. Laut "La Vanguardia" soll sich der Schädel in einer Schachtel befunden haben, ohne menschliches Gewebe. Es wird angenommen, dass der Kopf des Mannes nach dem Abtrennen gekocht wurde.

Die Tatverdächtige: die Ehefrau des Toten. Wie das spanische Portal berichtet, wurde die 61-Jährige festgenommen und sitzt derzeit in U-Haft. Zuvor hatte die Putzfrau des Paares gegenüber der Polizei erklärt, dass sie von ihrer Arbeitgeberin gebeten worden sei, einige schwere Säcke wegzuwerfen. Was genau sich in den Säcken befand, ist unklar.

Ehefrau gesteht Tat gegenüber Freundin

Dennoch geht die Polizei davon aus, dass die mutmaßliche Täterin befürchtete, dass der Kopf ihres Ehemannes bei einer Hausdurchsuchung gefunden werden könnte. Nach Informationen von"La Vanguardia" soll die Frau den Kopf ihres Mannes in Alu-Folie gewickelt haben, um den Gestank zu verschleiern. Doch dann machteMaría del Carmen Merino Gómez einen verhängnisvollen Fehler. Sie verriet einer Freundin, dass sie den Kopf ihres Mannes bereits seit April in einer Schachtel verstecke. Die Frau informierte daraufhin die Polizei.

Tatverdächtige bestreitet den Mord

María del Carmen Merino Gómez streitet die Tat ab. Gegenüber der Polizei hatte sie behauptet, dass jemand die Schachtel mit dem Kopf ihres Mannes vor ihrer Haustür abgelegt habe. Ihren Schilderungen zufolge habe sie den Schädel als Erinnerung an ihren Mann behalten. Die Ermittler arbeiten nun mit Hochdruck daran, den Rest des Körpers zu finden. Warum die 61-Jährigen ihren Mann getötet hat, ist bislang nicht bekannt.

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sba/loc/news.de

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