04.10.2019, 11.18 Uhr

Tödlicher Prank!: Mann (25) stirbt nachdem er mit Bleiche übergossen wurde

Im englischen Bristol endete ein geschmackloser Prank tödlich. Ein 25 Jahre alter Mann wird von seinen Freunden mit Bleiche übergossen und wird am nächsten Morgen tot aufgefunden. Wie konnte das geschehen?

In Spanien soll eine Frau ihren Ehemann geköpft haben. Bild: dpa

Gefährliche Challenges und Pranks sorgen immer wieder für Schlagzeilen. Doch nur selten nehmen derartige Streiche ein gutes Ende. Im englischen Bristol starb ein junger Mann, nachdem ihm seine Freunde Bleiche über den Kopf geschüttet hatten. Er wurde nur 25 Jahre alt. Die britische "The Sun" hatte über den tödlichen Prank berichtet.

Mann (25) wird mit Bleiche überschossen, am nächsten Tag ist er tot

Dem Bericht nach wurde Martyn Evans, so der Name des Todesopfers, am 21. Oktober 2018 tot auf seinem Sofa aufgefunden, nur wenige Stunden nachdem ihm seine Kumpels die gefährliche Bleiche über den Kopf geschüttet hatten. Dem Bericht nach hätten die Beteiligten zuvor heftig gefeiert. Gemeinsam mit seinen vier Kumpels hatte Martyn Evans viel getrunken. Als er bereits völlig zugedröhnt auf dem Sofa lag, sollen ihm seine Freunde die Augenbrauen rasiert und ihm eine Banane in die Nase gesteckt haben.

Martyn Evans von seinen eigenen Freunden gemobbt

Nach Informationen der "Sun" hatte der 25-Jährige Lernschwierigkeiten, konnte sich gegen die vier Männer nicht wehren. Im August 2019 bekannten sich die vier Angeklagten im Alter zwischen 25 und 30 Jahren der schweren Körperverletzung schuldig. Für ihren geschmacklosen Scherz wurden sie zu 18 Monaten gemeinnütziger Arbeit verurteilt.

War Alkohol schuld am Tod des 25-Jährigen?

Nun kam heraus, dass nicht allein die "Mobbing"-Aktion, sondern vielmehr die Unmengen an Alkohol zum Tod des jungen Mannes geführt haben könnten. Der Gerichtsmediziner Dr. Peter Harrowing stellte jedoch klar, dass er nicht sicher sagen könne, woran Martyn Evans schlussendlich starb. Eine Frau, die an dem besagten Abend ebenfalls anwesend gewesen sein soll, behauptet jedoch, dass Martyn und seine Kumpels an jenem Abend etwa 80 Dosen getrunken haben. Als die Sanitäter am nächsten Morgen zu Martyns Haus kamen, war er bereits tot.

"Er war immer hier, um mir zu helfen, wenn ich Hilfe brauchte. Ich vermisse ihn schrecklich. Es war ein langes Jahr. Er hat eine große Lücke hinterlassen.", zitiert die "Sun" Martyns Mutter Alita Evans, die ihn im Alter von sieben Monaten adoptierte.

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sba/rut/news.de

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