05.10.2019, 08.01 Uhr

Unwetter aktuell im Oktober 2019: Ex-Hurrikan rollt an! HIER drohen nun extreme Sturmböen

Wetter-Chaos in Deutschland! Während es am Feiertag, dem Tag der Deutschen Einheit, noch weitestgehend freundlich war, sorgt Ex-Hurrikan "Lorenzo" ab Freitag für Sturmböen und Regen. Das prophezeit die aktuelle Wettervorhersage.

Ex-Hurrikan Lorenzo sorgt für Sturmböen in Deutschland. Bild: AdobeStock/ nd700

Das Wetter in Deutschland bleibt in den kommenden Tagen herbstlich wechselhaft. Die Temperaturen knacken die 20-Grad-Marke vorerst nicht mehr, wie der Deutsche Wetterdienst (DWD) in Offenbach erklärte. Nach Sturmtief Nils und Sturmtief Mortimer ist es nun Ex-Hurrikan Lorenzo, der als Orkantief Europa erreicht und somit auch Deutschland kräftig durcheinander wirbelt.

Unwetter im Oktober 2019 aktuell - Ex-Hurrikan Lorenzo im Anmarsch

Am Freitag sind Auswirkungen des dann zum Tiefdruckgebiet herabgestuften Hurrikans "Lorenzo" bei uns zu spüren - allerdings weniger in Form von Wind als von Regen: "Auf dem Weg über den Atlantik verlieren solche Stürme Kraft und haben dann als eine Art Resterampe nur noch vergleichsweise wenig Wind und Regen dabei", erklärte DWD-Meteorologe Simon Trippler. Für das Bergland und auf den Nordseeinseln erwartet der Wetterdienst starke Böen, auf den Gipfeln auch Sturmböen. Mit 10 bis 17 Grad ändert sich an den Tageshöchstwerten nicht viel.

Sturzflut und Überschwemmungen! Ex-Hurrikan Lorenzo rast auf die Azoren zu

Schlimmer sieht die Wettervorhersage da für die Azoren aus. Dort werden aktuell Monsterwellen, Sturzfluten und auch Überschwemmungen erwartet. Laut"weather.com" können die Wellen im Zentrum des Hurrikans eine Höhe von 15 Metern erreichen. Im Extremfall seien sogar Wellen von bis zu 30 Metern möglich.

Wettervorhersage für Deutschland aktuell: Unwetter mit Sturmböen

Am Samstag regnet es laut DWD vor allem im Osten, während sich im Westen zunehmend die Sonne zeigt. In den Mittelgebirgen und Alpen sowie an der See wehen starke bis stürmische Böen, in Gipfellagen einzelne Sturmböen. "Eine durchgreifende Änderung der Wetterlage zeichnet sich auch nicht zum Anfang der kommenden Woche ab", erklärte Trippler. Ein "goldener Oktober" sei damit zunächst nicht in Sicht. Der Regen werde von der Natur allerdings dringend benötigt.

Kälte-Klatsche aus Nordost! Hier stürzen die Temperaturen in die Tiefe

Das lange Wochenende wird laut demDiplom-Meteorologen Dominik Jung von "wetter.net" alles in allem deutlich kälter. Am Sonntag rauscht aus Nordosten eine wahre Kälte-Klatsche auf uns zu. "Da liegen die Temperaturen selbst in zwei Meter Höhe nahe dem Gefrierpunkt und wir müssen verbreitet mit Bodenfrost rechnen", so Dominik Jung.

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fka/rut/news.de/dpa

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