01.10.2019, 10.25 Uhr

Schock-Geburt in Polen: 12-Jährige bekommt Baby von 12-Jährigem

Schwanger und selbst noch ein Kind? Wie schnell das passieren kann, macht ein aktueller Fall aus Polen deutlich. Dort hat ein 12-jähriges Mädchen ein Kind zur Welt gebracht. Ebenfalls schockierend: Auch der Vater des Kindes ist erst 12 Jahre alt.

In Polen hat eine 12-Jährige ein Kind zur Welt gebracht. Bild: Adobe Stock/bevisphoto

Immer wieder passiert es, dass trotz sexueller Aufklärung und des Wissens darum, wie und wann eine Schwangerschaft zustande kommen kann, Minderjährige schwanger werden. Aktuell sorgt ein schockierender Teenager-Schwangerschaftsfall aus Polen weltweit für Schlagzeilen. Dort hatte ein erst zwölf Jahre altes Mädchen ein Kind zur Welt gebracht.

Mädchen (12) bringt Baby zur Welt

Wie das polnische Nachrichtenportal "Interia" berichtet, soll die 12-Jährige ihr Baby bereits im Juli bekommen haben. Dem Bericht nach ist es ein Junge. Er wurde gesund geboren. Wer der Vater des Kindes ist, war lange Zeit unklar. Zunächst wurde vermutet, dass das junge Mädchen möglicherweise Opfer einer Vergewaltigung wurde. Doch nun, knapp drei Monate nach der Geburt des Kindes, kam heraus, wer der Vater des Babys ist.

Teenagerschwangerschaft in Polen: Auch der Vater des Kind ist erst 12 Jahre alt

Nach Informationen der Staatsanwaltschaft handelt es sich bei dem Vater des Kindes um einen ebenfalls 12-jährigen Jungen. Ob die beiden Teenager einvernehmlichen Sex hatten oder ob der Junge das Mädchen dazu gedrängt hatte, ist aktuell noch unklar. Die Familien- und Jugendabteilung des Amtsgerichts in soll den Fall nun aufklären, wie der Bezirksstaatsanwalt Mariusz Lampart mitteilt.

Wurde die 12-Jährige vergewaltigt? Ermittlungen laufen

Sollte sich herausstellen, dass der Junge das Mädchen zum Sex gezwungen hat, wird der Fall wie eine Straftat behandelt, auch wenn der Vater des Kindes noch minderjährig ist. Der Geschlechtsverkehr in Polen mit Minderjährigen unter 15 Jahren ist strafbar und wird strafrechtlich verfolgt. In diesem Fall drohen dem Täter zwischen zwei und zwölf Jahren Gefängnis.

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sba/rut/news.de

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