24.09.2019, 08.43 Uhr

"Irischer Josef Fritzl": Mann vergewaltigt und versklavt Stieftochter über Jahre

Ein Ire hat jahrzehntelang seine Stieftochter vergewaltigt und sie wie eine Sklavin gehalten. Drei Töchter sind in dieser Zeit geboren worden, die nun über das Leben ihrer Mutter und die Taten ihres Vaters berichten.

Der Ire Sean McDarby hat jahrzehntelang seine Stieftochter vergewaltigt und sie wie eine Sklavin gehalten. Bild: doidam10/AdobeStock

Nachdem ein Ire jahrzehntelang seine Stieftochter vergewaltigt hatte, gebar diese insgesamt drei Kinder. Der "irische Josef Fritzl", wie er später von seinen drei Töchtern genannt wurde, behandelte ihre Mutter nach Angaben des "Daily Star" wie eine Sklavin.

Mann vergewaltigte und versklavte seine Stieftochter - ohne Konsequenzen

Die drei Schwestern Ashley, Iseult und Megan sagten aus, dass ihre Mutter Mary von ihrem "bösen" Vater unter sklavenähnlichen Bedingungen gefangen gehalten wurde. Der Mann aus Ballickmoyler in Irland ist vor mehr als einem Jahrzehnt gestorben, ohne für seine Verbrechen inhaftiert worden zu sein.

Trotz Hilferufen: Unterstützung von Sozialdiensten und Polizei blieb aus

Seine Töchter behaupten, niemand habe ihrer verängstigten Mutter geholfen, obwohl sie mehrfach um Hilfe gebeten habe. Die mittlerweile 35-jährige Ashley sagte der irischen "Sun" am: "Sie nutzte die Dienste der Vergewaltigungs-Hotline und sprach mit den Sozialdiensten und der Polizei über ihren Vergewaltiger, aber es wurde nie etwas getan."

Sie fügte hinzu: "Ich bin wirklich froh, dass in Irland jetzt Abtreibung erlaubt ist, insbesondere bei Vergewaltigungen, weil dies bedeutet, dass meine Mutter früher hätte entkommen können, wenn sie sich entschlossen hätte, uns abzutreiben."

Töchter bezeichnen ihren Vater als "irischen Josef Fritzl"

Die Schwestern haben ihren Vater nach einem ähnlichen Fall, der die Welt erschütterte, als "irischen Josef Fritzl" gebrandmarkt. Der Österreicher Fritzl hielt seine eigene Tochter Elizabeth in einem Kellergewölbe als Sexsklavin. Diese lebte dort 24 Jahre und brachte insgesamt sieben Kinder zur Welt, bevor sie 2008 gerettet wurde.

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kjf/rut/news.de

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