24.09.2019, 19.41 Uhr

Asteroid 1998 HL1 aktuell: 1 Kilometer breit! Bringt DIESER XXL-Brocken den Weltuntergang?

Ausgerechnet kurz vor Halloween rast ein XXL-Weltraumbrocken auf die Erde zu. Einen Kilometer soll der Asteroid 1998 HL1 breit sein. Er kommt der Erde gefährlich nah. Besteht die Gefahr eines Asteroiden-Einschlags?

Die Nasa beobachtet Asteroiden, um rechtzeitig handeln zu können. Bild: dpa

Immer wieder kommen Asteroiden der Erde gefährlich nah. Um Asteroiden-Einschläge zu verhindern und rechtzeitig handeln zu können, beobachtet die Weltraumbehörde Nasa einige Gesteinsbrocken mit Argusaugen. So auch den Asteroid 1998 HL1, welcher der Erde kurz vor Halloween, am 25. Oktober 2019, gefährlich nah kommen wird.

Asteroid1998 HL1 am 25.10.2019 in Erdnähe

DerAsteroid 1998 HL1 hat laut dem britischen "Daily Star" eine Breite von bis zu einem Kilometer und ist damit ein echter XXL-Brocken, der sogar als kleiner Planet eingestuft wird. Diagramme der Nasa verraten, wie kurz wir vor einem Beinahe-Unglück stehen, wennAsteroid 1998 HL1 an der Erde vorbeizieht.

Asteroid1998 HL1 erdnah, aber nicht gefährlich

Demnach wird sich der Brocken der Erde am 25.10.2019 auf eine Entfernung von 150 Millionen Meilen nähern. Das entspricht der sechzehnfachen Entfernung zum Mond. Die Nasa stuft ihn deshalb als mäßig gefährlich ein. WürdeAsteroid 1998 HL1 allerdings auf der Erde einschlagen, so wäre er groß genug, um Millionen Menschen zu töten.

Asteroid 1998 HL1 ist ein Wiederkehrer

Übrigens: Es ist nicht das erste Mal, dass derAsteroid 1998 HL1 an unserem Planeten vorbeirast. Erstmals wurde er am 24. Juni 1998bei einer LINEAR-Untersuchung am Versuchsstandort des Lincoln Laboratory in Socorro, New Mexico, entdeckt.

Gefährliche Asteroiden-Explosion über der Erde

Generell sind Gesteinsbrocken wie der Asteroid 1998 HL1 nicht zu unterschätzen. Am 15. Februar 2013 explodierte ein Meteorit über der russischen Stadt Tscheljabinsk. Er hatte einen Durchmesser von gerade einmal 20 Metern, richtete aber einen gewaltigen Schaden in der Stadt an. 1.500 Menschen wurden bei dem Meteoriten-Einschlag verletzt.

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fka/loc/news.de

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