16.09.2019, 08.38 Uhr

Wetter im September 2019 aktuell: Achtung, Nachtfröste! Tief Ignaz bläst Polarluft nach Deutschland

Nach einem heißen Wochenende zeigt sich die neue Woche deutlich kühler. Tief Ignaz bringt polare Kaltluft nach Deutschland. Meteorologen warnen bereits vor Nachtfrösten. Die aktuelle Wettervorhersage finden Sie hier.

Deutschland kühlt sich an den nächsten Tagen ab. Bild: AdobeStock / Ingo-Bartussek

Nach einem sommerlichen Wochenende schlägt bereits am Montag Petrus knallhart zu.Die Temperaturen sind im Sturzflug. Im Laufe der Woche kühlt sich das Wetter nämlich wieder auf herbstlichere Temperaturen ab.

Wetter im September 2019: Tief Ignaz lässt Temperaturen sinken

Der Deutsche Wetterdienst (DWD) sagt bis zur Mitte der Woche bundesweit Höchstwerte von kaum noch 20 Grad voraus. Besonders nachts werde es empfindlich kalt, sagte DWD-Meteorologe Lars Kirchhübel. In Tallagen im Süden könne es dann sogar zu Bodenfrost kommen. Grund ist Tief Ignaz, das von Skandinavien aus über Deutschland zieht.

Herbst-Wetter in Deutschland: DWD prophezeit Regenschauer und Sturm

Der Montag beginnt der Vorhersage zufolge nördlich von Mosel und Main stark bedeckt, zeitweise fällt Regen. Im Süden hingegen soll es noch zum Teil länger sonnig bleiben. Die Höchstwerte erreichen im Norden 15 bis 20, in der Südhälfte noch 20 bis 28 Grad. Am Dienstag herrscht laut DWD ein Sonne-Wolken-Mix, am längsten soll die Sonne noch im Südwesten scheinen. Der Norden und Osten Deutschlands wird von wechselhaftem Schauerwetter geplagt. Die Temperaturen sinken hier auf 14 bis 18 Grad, sonst auf maximal 18 bis 25 Grad. Der Wind frischt gerade im Norden ordentlich auf, an den Küsten und im Gebirge sind auch Sturmböen möglich.

Nachtfrost möglich! Polarluft kühlt Deutschland runter

In der Nacht zum Mittwoch wird es im Norden frisch. Polarluft lässt die Temperaturen sinken. Das Quecksilber erreicht dann nur noch Werte von 9 bis 1 Grad. Im Norden und den Mittelgebirgen ist dann bereits Bodenfrost möglich. Am Mittwoch reicht es dann nur noch am Ober- und Hochrhein für Temperaturen von mehr als 20 Grad tagsüber. In der Nordhälfte bleibt es regnerisch ungemütlich. Im Tagesverlauf hat die Kaltluft dann das komplette Land geflutet. Nachts wird es dann nochmal ein bis drei Grad kühler als zuvor. Örtlich ist dann sogar Luftfrost möglich.

Für das nächste Wochenende künden Meteorologen dann den zweiten Altweibersommer-Vorstoß an. Wir dürfen gespannt sein.

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bua/news.de/dpa

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