16.09.2019, 08.55 Uhr

Hurrikan "Humberto" News-Ticker aktuell: Humberto tobt über den Atlantik - Bleibt die USA verschont?

Die Hurrikan-Saison auf dem Atlantik ist in vollem Gang. Nun rast Hurrikan Humberto auf die USA zu. Wird er dort wieder genauso große Schäden anrichten, wie Dorian Alle aktuellen Informationen in unserem News-Ticker.

Zieht nun ein Hurrikan auf Florida zu? Bild: AdobeStock / defpics

Keine zwei Wochen nach Hurrikan Dorian zieht ein neues Wettertief am verwüsteten Norden der Bahamas vorbei. Tropensturm Humberto bringe heftige Regenfälle und Sturmböen in die Region um die Abaco-Inseln, wie der US-Wetterdienst am Samstag meldete. Die Behörde erwartete, dass sich der Sturm auf seinem Weg Richtung Norden langsam zu einem Hurrikan auswachsen werde.

Hurrikan Humberto 2019 - Alle aktuellen Entwicklungen zum Wirbelsturm im News-Ticker

+++ 16.09.2019: "Humberto" jetzt zu Hurrikan hochgestuft - nahe Bermuda +++

Tropensturm "Humberto" hat sich über dem Atlantik zu einem Hurrikan der niedrigsten Stufe 1 entwickelt. Seine Böen erreichten Windgeschwindigkeiten von bis zu 120 Kilometern pro Stunde, teilte das US-Hurrikan-Zentrum am späten Sonntagabend (Ortszeit) mit. "Humberto" befand sich demnach rund 1260 Kilometer westlich von Bermuda und bewegte sich mit einer Geschwindigkeit von sechs Kilometern pro Stunde nordöstlich Richtung offenes Meer. Das Hurrikan-Zentrum riet Einwohnern des britischen Überseegebiets, die Entwicklung des Sturms zu beobachten. Für andere Küstengebiete, etwa in den USA, gab es keine Warnung.

"Humberto" war zuvor nördlich an den Bahamas vorbeigezogen. Vor zwei Wochen hatte «Dorian» dort als Hurrikan der gefährlichsten Kategorie fünf gewütet und auf den Inseln Grand Bahama und Abaco schwere Schäden angerichtet. Mindestens 50 Menschen verloren ihr Leben. Mehr als 13 000 Häuser wurden nach Angaben des Roten Kreuzes beschädigt oder ganz zerstört. Mehr als 1000 Einwohner werden immer noch vermisst.

+++ 14.09.2019: Hurrikanwarnung für Florida herausgegeben +++

Für Sonntagnacht warnte die Behörde vor Hurrikan-Bedingungen jenseits von Floridas Küste nördlich der Bahamas und des Südens Georgias. Da der Wirbelsturm jedoch östlich drehe, sollte sich sein Effekt auf die US-Südostküste in Grenzen halten.

Am Sonntag vor zwei Wochen war Dorian als Hurrikan der gefährlichsten Kategorie auf die nördlichen Inseln der Bahamas in der Karibik getroffen und hatte dort verheerende Schäden hinterlassen. Mehr als 13 000 Häuser wurden nach Angaben des Roten Kreuzes beschädigt oder ganz zerstört, mindestens 50 Menschen getötet. Mehr als 1000 Einwohner werden immer noch vermisst.

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bua/news.de/dpa

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