13.09.2019, 12.29 Uhr

Meteor am 12.09.2019: Feuerball rast über Norddeutschland! DIESES Video zeigt die Explosion

Aufregung am Donnerstagnachmittag in Norddeutschland: Ein Feuerball raste deutlich sichtbar über den Himmel und explodierte. Was war das? Ist die Menschheit in Gefahr? Experten haben die Sachlage aufgeklärt.

Über Norddeutschland explodierte ein Feuerball. (Symbolbild) Bild: AdobeStock / IgorZh

Innerhalb weniger Sekunden gab es ein helles Licht und einen lauten Knall: Am Donnerstag (12.09.2019) gegen 15 Uhr raste ein Feuerball über einige Teile Norddeutschlands. In den sozialen Medien überschlugen sich die Meldungen. Auch bei der Polizei gingen Notrufe ein. Was ist dort über den Himmel geflogen und schließlich explodiert?

Feuerball über Norddeutschland gesichtet - ESA klärt auf

Sowohl die Europäische Weltraumorganisation (ESA) und das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) sorgten bei Twitter für Aufklärung. "In der letzten Stunde meldeten über 100 Personen aus versch. Bereichen in Europa, dass sie einen Feuerball gesehen & einen lauten Knall gehört haben",schreibt die ESA. "Dabei handelt es sich um ein natürliches Objekt, dass in die Erdatmosphäre eintrat & am Himmel verglühte."

"Größere Sternschnuppe" explodiert! Keine Schäden registriert

"Der verschossene Elfmeter von Uli Hoeneß aus Belgrad (ältere Follower erinnern sich) scheidet als Kandidat für die heutige Feuerkugel aus. Das haben Bahnberechnungen unserer Experten soeben zweifelsfrei ergeben", twittern die Experten des DLR.

Die International Meteor Organization (IMO) sammelt in ihrer Datenbank sämtliche "Feuerball"-Meldungen. Dadurch sind genauere Aussagen möglich. Die ESA geht daher davon aus, dass "das Objekt nördlich von Bremen über der Nordsee verglüht" sei. "Selbst die größten Teleskope würden das erst ganz kurz vorher sehen. Objekte dieser Größe richten keinen Schaden an", schreibt die ESA auf Twitter.

Spektakuläre Videoaufnahmen zeigen Feuerball

Auch die DLR sorgt für Aufklärung: "Feuerkugeln nennt man vereinfacht gesagt größere Sternschnuppen. Sie treten mit hohem Tempo in die Atmosphäre ein und brechen oft auf dem Weg durch die dichten Luftschichten auseinander. Die Bruchstücke verglühen meist oder fallen verstreut auf Land oder ins Meer", heißt es in einem Tweet. "Sternschnuppen haben meist nur die Größe eines Staubkorns. Feuerkugeln können deutlich größere Brocken sein - von Fußballgröße nach oben aufwärts."

Sie können den Tweet der ESA nicht sehen? Dann hier entlang.

Eine spektakuläre Aufnahme gelang einem Kitesurfer. Er schwenkte seine Kamera genau im richtigen Moment und filmte den Feuerball.

Sie können das YouTube-Video der Feuerball-Explosion nicht sehen? Dann hier entlang.

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bua/loc/news.de

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