06.10.2019, 19.40 Uhr

Oktoberfest 2019 News-Ticker aktuell: Nach einem Angriff auf Schwule wehen Regenbogen-Fahnen auf der Wiesn

Das größte Volkfest der Welt hat seine Pforten geöffnet, das Oktoberfest 2019 läuft. Alle aktuellen Nachrichten zur Wiesn in München erfahren Sie hier in unserem News-Ticker.

Im Gegensatz zum Rest von Deutschland, scheint über die Wiesn die Sonne. Bild: picture alliance/Karl-Josef Hildenbrand/dpa

Eine virtuelle Abenteuerreise durch Dino-Welten, ein 90 Meter hohes Maibaum-Kettenkarussell, eine "Ski Party" samt Schneekanone und eine historische Bonbonmanufaktur: Das Oktoberfest 2019 wartet mit unterschiedlichsten Attraktionen auf und will dabei Nostalgie und Hightech unter einen Hut bringen. Der neue Oktoberfestchef Clemens Baumgärtner stellte bereits im Juli die Einzelheiten zur diesjährigen Wiesn vor, welche am 21. September offiziell eröffnet wurde und bis zum 06. Oktober 2019 dauert.

Was Oktoberfest-Besucher zu Bierpreisen, Tischreservierungen, Festzelten und Programm wissen müssen, erfahren Sie hier.

Für Baumgärtner ist es die erste Wiesn als Chef: "Es ist ein Jugendtraum, wenn man vom Wiesnbesucher zum Wiesnchef wird." Er hatte im März die Nachfolge von Josef Schmid angetreten, der in den Landtag einzog. Das Oktoberfest lockt jährlich Millionen Besucher nach München. Im letzten Jahr besuchten rund 6,3 Millionen Menschen die Wiesn.

Oktoberfest 2019 im News-Ticker aktuell

  • Oktoberfest-Besucher aus Frankreich tot nach S-Bahn-Unfall
  • Wettervorhersage verspricht Rekord-Temperaturen
  • Wiesn-Playmate findet Männer in Lederhosen sexy
  • E-Tretroller bleiben draußen: Weiter Sperrring ums Oktoberfest
  • Debatte um Wiesn-Hit 2019

+++ 02.10.2019: Nach Angriff auf Schwule wehen Regenbogen-Fahnen auf der Wiesn +++

Nach einer schwulenfeindlichen Attacke auf zwei Männer während des Oktoberfests haben die Veranstalter am Dienstag Regenbogen-Fahnen gehisst. "Die Wiesn steht wie kaum ein Ereignis sonst für Münchens Motto "Leben und leben lassen"", sagte Wiesn-Chef Clemens Baumgärtner. "Gewalt gegen Menschen, die sich nicht am Mainstream orientieren, darf auf unserer Wiesn keinen Platz haben. Wer die Wiesn kennt, weiß, dass jeder dort ungestört feiern kann. Zwei sich küssende Männer oder händchenhaltende Frauen sind dort völlige Normalität." Die Fahnen wehten an zwei Masten am Fest-Eingang - als Zeichen für Toleranz, Respekt und Vielfalt.

Wie die Polizei am Dienstag mitteilte, hatte vorige Woche eine zehn- bis fünfzehnköpfige Besuchergruppe vier junge Männer verbal massiv beleidigt. Als einer der Angegriffenen auf die Gruppe zuging und sie zur Rede stellte, schlugen mehrere Männer aus der größeren Gruppe zu. Ein 22-Jähriger und ein 23-Jähriger wurden verletzt.

+++ 30.09.2019: Vom Oktoberfest nach Italien in Schlangenlinien +++

Nach dem Oktoberfest hat sich ein Italiener betrunken ans Steuer gesetzt, um zurück in die Heimat zu fahren. Weil er in Schlangenlinien auf der Autobahn 8 unterwegs war, zog ihn die Polizei aus dem Verkehr. Auf einem Parkplatz in Oberbayern musste der 32-Jährige am Sonntagabend aussteigen, wie die Polizei mitteilte. Der Fahrer habe allerdings zunächst nicht angehalten, weil er den Signalen der Beamten nur schwer Folge leisten konnte, hieß es.

Ein Alkoholtest ergab 1,3 Promille. Die Beamten leiteten ein Strafverfahren gegen den Wiesn-Besucher ein und nahmen ihm den Führerschein ab. Dann setzte sich der fahrtüchtige Beifahrer ans Steuer. Das Ziel der beiden laut Polizei: die Region Massa in der Toscana. Sie ist mehr als 600 Kilometer von München entfernt.

+++ 29.09.2019: Oktoberfest-Organisatoren ziehen Halbzeitbilanz +++

Friedlich und fröhlich haben in der ersten Wiesnwoche 3,3 Millionen Menschen auf dem größten Volksfest der Welt gefeiert. "Wir haben eine wahnsinnig schöne, eine ruhige, eine entspannte Wiesn", sagte Wiesnchef Clemens Baumgärtner (CSU) am Sonntag zur Halbzeit des Festes. Schon mittags herrschte auf dem Festgelände bei strahlendem Wetter dichtes Gedränge. Ex-US-Präsident Barack Obama, über dessen Besuch spekuliert worden war, kam nicht.

Die Gäste verspeisten in der ersten Woche 72 Ochsen, zwei mehr als im Vorjahr. Auch wenn es zum Bier keine Zahl gab: "Der Bierkonsum ist stabil", sagte Baumgärtner. Zuckerwatte, gebrannte Mandeln und Schokofrüchte seien begehrt. Neu und ganz vorne: "Lebkuchen-Lamas und Lama-Luftballons sind der absolute Renner."

Auch Polizei, Feuerwehr und Sanitätsdienst sprachen von einem positiven und weitgehend störungsfreien Verlauf. Die Polizeibeamten der Wiesnwache rückten 1.010 Mal zu Einsätzen aus, etwas öfter als im Vorjahr, sagte der Münchner Polizeisprecher Marcus da Gloria Martins. Es gab 465 Straftaten, darunter vor allem Diebstähle, Körperverletzungen, Sexual- und Drogendelikte. Allerdings feiere auf dem Oktoberfest an einem gut besuchten Tag am Wochenende zahlenmäßig die Bevölkerung von Mainz und Lübeck gemeinsam auf einer Fläche von 35 Fußballfeldern, dazu fließe reichlich Alkohol. "Wir sind sehr zufrieden mit dem Verlauf", sagte da Gloria Martins. "Das Oktoberfest ist aus Sicht der Münchner Polizei sicher."

+++ 28.09.2019: Oktoberfest-Besucher wird von S-Bahn erfasst und stirbt +++

Eine S-Bahn hat in München einen Besucher des Oktoberfests erfasst. Der 22-Jährige starb in der Nacht zum Samstag in einem Krankenhaus. Der Tourist aus Frankreich hatte mit einer Gruppe das Oktoberfest besucht und war anschließend in München am Bahnhof Laim neben einer fahrenden S-Bahn gelaufen, wie ein Polizeisprecher sagte.

Dabei sei der Mann ins Schleudern geraten und sein Fuß habe sich zwischen dem Bahnsteig und dem Zug verfangen. Er wurde einige Meter mitgerissen. Rettungskräfte brachten den Schwerverletzten am Freitag in eine Klinik, in der er wenig später starb.

+++ 28.09.2019: Oktoberfest-Organisatoren ziehen Halbzeitbilanz +++

Tausende Hendl, Dutzende Ochsen und mehr als drei Millionen Besucher: Die Oktoberfest-Organisatoren ziehen am Sonntag (13.00 Uhr) Halbzeitbilanz in München. Entgegen den Prognosen vor Beginn des größten Volksfestes der Welt hielt sich das Wetter in der ersten Woche, so dass sich Wiesnchef Clemens Baumgärtner (CSU) vorab "extrem entspannt" und "total zufrieden" zeigte. Der städtische Wirtschaftsreferent hat in seiner ersten Amtszeit als Chef der Wiesn vor allem mit seiner Stimme zu kämpfen. Sein Team versorge ihn aber gut mit Bonbons. Das 186. Oktoberfest geht bis zum 6. Oktober, es werden rund sechs Millionen Menschen erwartet. Die Maß kostet in diesem Jahr bis zu 11,80 Euro, 30 Cent mehr als der Höchstpreis des Vorjahres.

+++ 28.09.2019: Oktoberfesten sei Dank: Biernachfrage zieht wieder an +++

In der deutschen Braubranche und im Bierhandel läuft es nach einem schwachen August wieder besser - nicht zuletzt dank der vielerorts laufenden Oktoberfeste. Branchenkenner stimmen insbesondere eine deutlich wachsende Nachfrage bei Bieren in der oberen Preiskategorie und bei alkoholfreiem Bier optimistisch. Allerdings steht nach dem bisherigen Jahresverlauf auch außer Frage, dass die Braubranche 2019 einen Absatzrückgang verkraften muss. Im August war der Absatz von alkoholhaltigem Bier zweistellig gesunken.

"Nach einem desolaten August liegt die Kaufneigung im September erfreulich über dem hochsommerlichen Vorjahresmonat - es läuft wieder richtig gut, die Kästen klimpern wieder auf den Höfen", sagte der Generalbevollmächtigte der Privatbrauerei Veltins, Michael Huber.

Ähnliches ist vom Bundesverband des Deutschen Getränkefachgroßhandels (GFGH) zu hören. "Die Entwicklung ist jetzt bezogen auf den September wieder etwas besser", sagte GFGH-Geschäftsführer Dirk Reinsberg. Jetzt hätten Festivitäten wieder einen großen Anteil. "Die Oktoberfeste sind nicht nur in Bayern und Baden-Württemberg Publikumsmagneten."

+++ 28.09.2019: Flashmob vor dem Oktoberfest: Voxx Club legt Straße lahm +++

Mit einem Flashmob hat die Schlager-Boyband "Voxxx Club" die Straße vor dem Münchner Oktoberfest zum stehen gebracht. Dabei sangen sie den Song "Anneliese" und präsentierten sich passend zur Wiesn in Trachten.

+++ 28.09.2019: Betrunkener fast Frau an Po - Polizei reagiert mit originellem Tweet +++

Am Freitag hat ein Betrunkener auf dem Oktoberfest einer Frau an den Po gefasst. Seine Begründung, sie "versehentlich" am Po berührt zu haben, findet die Polizei aber gar nicht lustig und reagiert auf Twitter folgendermaßen: "Betrunkener greift Frauen "versehentlich" an Po und Busen. Wir leiten ABSICHTLICH ein Strafverfahren ein. #Wiesnwache"

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+++ 27.09.2019: Petrus Segen in Bayern - Sonne über der Wiesn, Regen für den Rest +++

Wind und Regen bestimmen das Wetter am Wochenende - aber über dem Münchner Oktoberfest scheint die Sonne. "Nachdem das vergangene Wochenende dank Hochdruckeinfluss für viele sonnig und warm war, bringen Tiefdruckgebiete dieses Wochenende viele Wolken, Regen und auch kräftigen Wind", sagte Meteorologin Jacqueline Kernn am Freitag in Offenbach. Danach wird's dann stürmisch.

"Lediglich der Süden Deutschlands ist wetterbegünstigt", sagte Kernn. "Die Besucher des Münchener Oktoberfestes können sich also auf eine sonnige und weitgehend trockene Wies'n freuen. Mit Unterstützung durch Föhnwind steigt die Temperatur am Sonntag auf sommerliche 25 Grad." Überall sonst ist bei maximal 15 bis 20 Grad Schluss.

Der Wind sei am Wochenende "ein großes Thema", sagte die Meteorologin. Bereits am Samstag gibt es im Bergland und an den Küsten stürmische Böen. In der Nacht zum Sonntag lässt der Wind erst mal etwas nach, am Sonntag aber geht's im Westen munter weiter. "Im Bergland und an der Nordseeküste ist dann mit Sturmböen bis hin zu schweren Sturmböen zu rechnen", heißt es beim Wetterdienst (DWD).

Am Montag legt der Wind noch einen Zacken zu: "stürmische Böen, Sturmböen, schwere Sturmböen bis hin zu Orkanböen" zählte der DWD als mögliche Szenarien auf. "Die Entwicklung des Tiefs und die genaue Zugbahn sind aber noch unsicher. Es empfiehlt sich daher die Warnlage und Meldungen des Deutschen Wetterdienstes zu verfolgen."

+++ 27.09.2019: Betrunkener Wiesn-Besucher scheitert an Rolltreppe +++

Auf der Wiesn gibt es kaum einen Menschen, der ohne einen Schluck Bier wieder nach Hause geht. Doch dabei sollte auch immer beachtet werden, wo die eigenen Grenzen sind und dass diese nicht überschritten werden. Was passieren kann, wenn man zu viel intus hat zeigt ein Video, dass gerade auf Facebook herumgereicht wird.

Der junge Mann ist in seinem Rausch sichtlich mit dem Konzept einer Rolltreppe überfordert. Minutenlang versucht er die Treppe zu steigen, die sich ihm entgegen senkt und so scheint er endlos gefangen zu sein. Auch Passanten können nur ungläubig gucken, während die Person, die das Video gemacht hat, sich an der Hilflosigkeit ergötzt und das Schauspiel andauert.

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+++ 25.09.2019: Neue Lovestory in der Wiesn-Sanitätsstation +++

In der Wiesn-Sanitätsstation scheinen dieses Jahr die Schmetterlinge nur so unterwegs zu sein. Nach einem Heiratsantrag für eine Sanitäterin am Wochenende begann dort am Dienstag eine britisch-australische Liebesgeschichte. Der junge Engländer John brauchte mit einer Schnittverletzung am Knie Hilfe, die Wunde musste genäht werden. Noch während er behandelt wurde, hinterlegte eine Australierin für ihn ein Briefchen mit einer Liebesbotschaft und ihren Kontaktdaten.

"Da die Kolleginnen unseren Patienten direkt über sein potenzielles Liebesglück benachrichtigten, hatte er es plötzlich sehr eilig! Um seine neue Liebe am Flughafen noch abzufangen, biss er die Zähne zusammen und stürmte trotz Schmerzen auf und davon", sagte die Sprecherin der Aicher Ambulanz Union, Ulrike Krivec, am Mittwoch.

Am ersten Wiesn-Wochenende hatte sich ein Oktoberfest-Besucher aus Österreich auf den ersten Blick so sehr in eine Sanitäterin verliebt, dass er ihr direkt im Sanitätscontainer einen Heiratsantrag machte. Der Mann war leicht angetrunken gestürzt und hatte sich am Bein verletzt. Das Angebot für einen romantischen Spaziergang über das Oktoberfest konnte die 27-jährige Sanitäterin zwar nicht annehmen, da sie noch im Dienst war. Die beiden hätten sich zumindest für später verabredet, hieß es.

+++ 25.09.2019: Ehrliche Finderin rettet Geldbörse mit fast 4.000 Euro darin +++

Eine Österreicherin hat in einem Schließfach am Münchner Hauptbahnhof eine Geldbörse mit mehr als 3.700 Euro Bargeld gefunden. Die 19-Jährige wollte ihr eigenes Gepäck verstauen, als sie das Portemonnaie in dem unverschlossenen Schließfach entdeckte. Die ehrliche Finderin informierte die Polizei, wie diese am Dienstag mitteilte. Da nicht nur Bargeld, sondern auch Verzehrgutscheine und ein Abrechnungsbeleg mit Namenshinweis in der Geldbörse waren, konnte der Besitzer schnell gefunden werden - ein 37-jähriger Wiesnkellner.

Der Mann war nach eigenen Angaben nach seinem Feierabend am Montag in der U-Bahn eingeschlafen. Wie die Geldbörse in das Schließfach am Hauptbahnhof gelangt ist, konnte er sich jedoch nicht erklären. Über die Rückgabe freute sich der Kellner nach Polizeiangaben sehr.

+++ 24.09.2019: Wiesn: Nagelneues Riesenketten-Karussell steht nach Defekt still +++

Ein technischer Defekt hat am Dienstagnachmittag auf der Wiesn das nagelneue Riesen-Kettenkarussell namens Bayern-Tower lahmgelegt. Der Hauptschalter sei ausgefallen, sagte der Schausteller Alfons Kaiser auf Anfrage. Die Fahrgäste mussten aber nur kurz in 90 Metern Höhe ausharren - mit fantastischem Blick über die Dächer Münchens. Wenn der Strom ausfalle, senke sich das Karussell sofort wieder zur Erde, sagte Kaiser. "Es ist, wie wenn man es ausschaltet. Das wird vom TÜV Süd so vorgeschrieben." Wie lange die Reparatur dauert, konnte Kaiser nicht sagen. "Es sind Monteure da. Aber die könne ja nicht zaubern."

Der in Maibaum-Art weiß-blau handbemalte Bayern-Tower ist laut Kaiser zehn Meter höher als der bisher höchste Kettenflieger auf der Wiesn. Das drei Millionen Euro teure Fahrgeschäft feiert auf dem Oktoberfest seine Premiere. Die Ursache für den Defekt müsse noch gesucht werden. Immerhin habe das Fahrgeschäft 400 Probefahrten absolviert.

+++ 24.09.2019: Alessandra Meyer-Wölden feiert im teuersten Dirndl der Welt +++

Model Alessandra Meyer-Wölden feierte beim "Almauftrieb" am Sonntag in der Käfer Wiesn Schänke den Start ins Oktoberfest. Für diesen besonderen Anlass wählte sie aber nicht etwa irgendein Dirndl, sondern laut Label "das teuerste Dirndl der Welt". Was das eher unauffällig wirkende Kleidungsstück so hochpreisig macht, sind die Knöpfe, die das cassisfarbene Mieder aus Lammvelour zusammenhalten. "Für die Knöpfe wurden 18-karätiges Rosegold und über 200 Tumaline verarbeitet", so Kinga Mathe.

+++ 23.09.2019: Patient macht Wiesn-Sanitäterin Heiratsantrag +++

Er suchte medizinische Hilfe - und fand die Liebe: Ein Oktoberfest-Besucher aus Österreich hat sich am Wochenende auf den ersten Blick so sehr in eine Wiesn-Sanitäterin verliebt, dass er ihr direkt im Sanitätscontainer einen Heiratsantrag machte. Das teilte der Wiesn-Sanitätsdienst am Montag in München mit. "Nach einer sanften Fahrt (dank Vollgummireifen) mit einer unserer Fahrtragen war es um den Anfang 30-jährigen Österreicher geschehen", hieß es in der Mitteilung. "Hals über Kopf verliebte sich der junge Wiesn-Besucher in seine Helferin in der Not." Der Mann war leicht angetrunken gestürzt und hatte sich am Bein verletzt.

Das Angebot für einen romantischen Spaziergang über das Oktoberfest habe die 27 Jahre alte Frau zwar nicht annehmen können, teilten die Helfer von der Aicher-Ambulanz mit. Schließlich sei sie im Dienst gewesen. Das Ende der Liebesgeschichte bedeutet das aber nicht unbedingt, denn die Sanitäterin sei "wohl auch nicht abgeneigt" gewesen. Daher folge "die Fortsetzung (vielleicht) in Kürze". Die beiden hätten sich zumindest schon verabredet. Für die 27-Jährige war es nach Angaben einer Sprecherin der erste Heiratsantrag.

Nach Angaben des Sanitätsdienstes wurden am ersten Wiesn-Sonntag 514 Patienten versorgt. 68 davon waren den Angaben zufolge so betrunken, dass sie behandelt werden mussten. Am Infopoint der Sanitäter wurde rund 150 Oktoberfest-Besuchern geholfen, vielen davon mit Blasenpflastern.

+++ 23.09.2019: Zweijähriger fällt aus Wiesn-Karussell - beide Beine gebrochen +++

Ein Zweijähriger ist auf dem Oktoberfest aus einem Karussell gefallen und hat sich dabei beide Unterschenkel gebrochen. Der Junge sei am Sonntag aus dem Fahrgeschäft gestürzt und habe sich mit den Beinen unter einem Fahrzeug des Karussells verfangen, teilte die Polizei am Montag mit. Wie es zu dem Unfall kam, werde nun ermittelt. Fachleute des Tüv Süd prüfen vor dem Oktoberfest die Fahrgeschäfte. Experten sollen nun die Ursache des Unfalls untersuchen. Der Junge habe nach ambulanter Behandlung das Krankenhaus wieder verlassen können, hieß es.

+++ 23.09.2019:Patient macht Wiesn-Sanitäterin Heiratsantrag +++

Er suchte medizinische Hilfe - und fand die Liebe: Ein Oktoberfest-Besucher aus Österreich hat sich am Wochenende auf den ersten Blick so sehr in eine Wiesn-Sanitäterin verliebt, dass er ihr direkt im Sanitätscontainer einen Heiratsantrag machte. Das teilte der Wiesn-Sanitätsdienst am Montag in München mit. "Nach einer sanften Fahrt (dank Vollgummireifen) mit einer unserer Fahrtragen war es um den Anfang 30-jährigen Österreicher geschehen", hieß es in der Mitteilung. "Hals über Kopf verliebte sich der junge Wiesn-Besucher in seine Helferin in der Not." Der Mann war leicht angetrunken gestürzt und hatte sich am Bein verletzt.

Das Angebot für einen romantischen Spaziergang über das Oktoberfest habe die 27 Jahre alte Frau zwar nicht annehmen können, teilten die Helfer von der Aicher-Ambulanz mit. Schließlich sei sie im Dienst gewesen. Das Ende der Liebesgeschichte bedeutet das aber nicht unbedingt, denn die Sanitäterin sei "wohl auch nicht abgeneigt" gewesen. Daher folge "die Fortsetzung (vielleicht) in Kürze". Die beiden hätten sich zumindest schon verabredet. Für die 27-Jährige war es nach Angaben einer Sprecherin der erste Heiratsantrag.

+++ 23.09.2019: "Terminator" Schwarzenegger dirigiert auf dem Oktoberfest +++

Arnold Schwarzenegger, Schauspieler und Ex-Gouverneur von Kalifornien, hat auf dem Oktoberfest zum Taktstock gegriffen. Der 72-Jährige dirigierte am Sonntagabend im Marstall-Festzelt auf der Bühne die Band "Münchner Zwietracht". In fescher, kurzer Lederhose und hellem Hemd hatte der einstige "Terminator"-Darsteller dabei sichtlich Spaß. Es ist nicht der erste Besuch des Österreichers auf dem größten Volksfest der Welt: Erst im vergangenen Jahr hatte Schwarzenegger - mit weißem Vollbart, Sohn Patrick und Schauspieler Ralf Moeller - der Wiesn einen Besuch abgestattet.

+++ 22.09.2019: Oktoberfest beginnt mit Millionenandrang +++

Das Münchner Oktoberfest hat am ersten Wochenende einen Andrang wie in besten Zeiten verzeichnet. An den ersten beiden Festtagen kamen nach einer ersten Schätzung der Festleitung eine Million Besucher - rund 200.000 mehr als im Vorjahr. Festwirte, Marktkaufleute und Schausteller sprachen von einem "optimalen Auftakt".

"Nicht zuletzt danke ich Petrus für das ideale Volksfestwetter. Er muss ein Münchner sein", sagte Festleiter Clemens Baumgärtner (CSU) am Sonntag. Er hatte allerdings schon vor dem Fest klargemacht, dass die Festleitung keine neuen Rekorde anstrebt. Es gehe vielmehr um eine "Qualitätswiesn". Bis zum 6. Oktober werden gut sechs Millionen Gäste erwartet.

+++ 22.09.2019: Wiesnstart mit Maßkrugschlag, Belästigung und teurem Drohnenflug +++

Wie so oft gab es für den ersten Schlag mit dem Maßkrug keinerlei ersichtlichen Grund: Ein 26-jähriger Niederländer hatte einem 49-jähriger Münchner in einem Festzelt plötzlich sein Trinkgefäß ins Gesicht geschlagen, wie die Beamten am Sonntag berichteten. Der Münchner stürzte und erlitt eine Platzwunde unter dem Auge. Die beiden Männer hatten davor nichts miteinander zu tun gehabt. Der 26-Jährige soll zur Klärung der Haftfrage dem Ermittlungsrichter im Polizeipräsidium München vorgeführt werden

Gleich am ersten Abend fassten Fahnder zwei Taschendiebe. Einer hatte mehreren Wiesnbesucherinnen in einem Zelt in die Handtaschen gegriffen. Ein anderer wurde beobachtet, wie er einem Schweizer Touristen das Handy aus der Hosentasche ziehen wollte. Schon vor dem Start der Wiesn gab es eine sexuelle Belästigung. Ein 60-jähriger Fotograf hatte sämtliche Bedienungen eines Festzeltes fotografiert. Als eine 55-Jährige ihn nach Abzügen der Bilder fragte, forderte der Mann Küsse auf die Wange und fasste der Frau an die Brust. Sie reagierte - aber nicht wie von ihm gewünscht, sondern mit einer Anzeige.

Zudem holten die Beamten eine Drohne aus der Luft. Ein 43-jähriger US-Amerikaner hatte sie aufsteigen lassen - das ist über dem Festgelände strikt verboten. Fluggerät, Fernbedienung und Handy wurden beschlagnahmt, der US-Gast wurde gegen eine Sicherheitsleistung in Höhe von 500 Euro wieder entlassen.

+++ 22.09.2019: Trachtler und Schützen unterwegs: Farbenfroher Trachtenzug zur Wiesn +++

Gruppen aus vielen Teilen Deutschlands, aber auch Gäste aus Österreich, Südtirol, Italien, Schweiz, Norwegen, Ungarn, Bulgarien, Kroatien, Slowenien sowie Bosnien und Herzegowina reihten sich am Sonntag ein. In farbenprächtigen traditionellen und historischen Gewändern präsentieren sie Brauchtum und alte Handwerkskunst. Die wertvollen Trachten und Hüte sind oft aufwendig von Hand gerarbeitet.

Das "Münchner Kindl" Viktoria Ostler führte reitend den Festzug an. Schäffler erinnerten an die Fassmacher, die im 16. Jahrhundert nach der Pest auf die Straße gingen und tanzend die Menschen aufmunterten. Falkner mit ihren Vögeln und Jäger waren dabei, ebenso die Kultfigur der Brauerstocher Bräurosl. Mitgezogen wurde auch ein Mininachbau von Schloss Neuschwanstein, das vor das 150 Jahren gebaut wurde.

+++ 22.09.2019: Wiesnhit: Silbereisen sieht erneut Chance für "Cordula Grün" +++

Das Oktoberfest hat gerade begonnen, da wird schon spekuliert: Welcher Song könnte der Wiesnhit 2019 werden? Im vergangenen Jahr hatte sich schon früh "Cordula Grün" des Wiener Musikers Josh. an die Spitze der Hits gesetzt - und am Ende das Rennen gemacht. "Ich kann mir vorstellen, dass "Cordula Grün" wieder ganz weit vorne liegen wird", sagte der Moderator und Sänger Florian Silbereisen am Samstag beim Wiesn-Anstich im Schottenhamel-Zelt.

Zuvor war der Song "Hulapalu" von Andreas Gabalier zum Wiesnhit gekürt worden - ebenfalls zwei Jahre hintereinander. Der meistgespielte Hit war laut der Verwertungsgesellschaft Gema allerdings zumindest 2016 und 2017 "Ein Prosit der Gemütlichkeit". Das Trinklied lag rein zahlenmäßig auf Platz eins. Bei dem obligatorischen "Oans, zwoa - gsuffa!" heben die Gäste die Maßkrüge - ob das den Umsatz hebt, ist umstritten. Bei dem alljährlich gesuchten und am Ende von der Festleitung bekannt gegebenen Wiesnhit geht es nicht um reine Zahlen, sondern um einen Trend und neue Songs, die besonders gut ankommen.

+++ 22.09.2019: Polizei: Ruhiger Wiesn-Auftakt +++

Das größte Volksfest der Welt ist aus Sicht der Polizei wie erhofft friedlich gestartet. Zwar gab es schon zum Wiesn-Auftakt am Samstag erste Einsätze, wie eine Sprecherin sagte. Darunter sei aber nichts Größeres gewesen. "Es ist noch alles gesittet." Immer mal wieder müssten die Beamten Streitigkeiten schlichten. "Aber man merkt langsam, dass es Fahrt aufnimm"», sagte die Sprecherin.

Vergangenes Jahr hatte vor allem ein tödlicher Streit um eine Frau das Oktoberfest überschattet. Ein Mann hatte einen 58-Jährigen im Raucherbereich des Augustiner-Zeltes so heftig geschlagen, dass sein Kontrahent an einer Hirnblutung starb. Das Landgericht München I verurteilte den 43-Jährigen dafür im Juli zu fünfeinhalb Jahren Haft.

+++ 21.09.2019: Schon nach zehn Minuten Arbeit für Oktoberfest-Sanitäter +++

Zehn Minuten nach dem Anzapfen haben Sanitäter auf dem Münchner Oktoberfest die erste "Bierleiche" behandelt. "Eine 18-Jährige Engländerin hatte vorher zuviel getrunken und dann eine Alkoholvergiftung erlitten", teilte die Aicher Ambulanz Union am Samstag mit. Den ersten Abtransport von der Wiesn ins Krankenhaus verzeichnete der Sanitätsdienst wenige Minuten später: Eine Bedienung hatte einen Maßkrug ins Gesicht bekommen.

In den gut zwei Wiesnwochen sind in der Sanitätswache rund 600 Helfer und 50 Ärzte im Einsatz. Die kümmern sich nicht nur um Betrunkene, sondern auch um gesundheitliche Probleme wie Schnittverletzungen und Herz-Kreislaufbeschwerden.

+++ 21.09.2019: Wieder zwei Schläge - Oktoberfest eröffnet +++

Erneut mit zwei Schlägen hat Münchens Oberbürgermeister Dieter Reiter (SPD) am Samstag das erste Fass Bier auf der Wiesn angezapft und das 186. Oktoberfest eröffnet. Die erste Maß Bier reichte er Ministerpräsident Markus Söder (CSU), um mit ihm auf eine friedliche Wiesn anzustoßen.

+++ 21.09.2019: Vor dem Anstich: Bierzelte wegen Überfüllung geschlossen +++

Schon vor dem offiziellen Start des Münchner Oktoberfests sind am Samstagvormittag die ersten Bierzelte wegen Überfüllung geschlossen worden. Gegen 11.00 Uhr ging unter anderem am Schottenhamel-Zelt nichts mehr: Ordner ließen keine Gäste ohne Reservierung mehr ein. Dort soll Oberbürgermeister Dieter Reiter (SPD) um Punkt 12.00 Uhr das erste Fass Bier anzapfen und damit das größte Volksfest der Welt eröffnen. Erst dann gibts Bier für alle.

+++ 21.09.2019:Wiesnwirte fahren zum Festgelände +++

Mit Brauereigespannen und festlich geschmückten Wagen sind die Oktoberfestwirte am Samstagvormittag zum Festgelände gestartet. Tausende Menschen warteten bei bestem Herbstwetter an den Straßen, um den bunten Festzug zur Theresienwiese zu sehen. Musikkapellen begleiteten den Zug, den das "Münchner Kindl" hoch zu Ross anführte. Dahinter folgte traditionsgemäß die Kutsche mit Oberbürgermeister Dieter Reiter (SPD). Er wollte um Punkt 12.00 Uhr im Schottenhamel-Festzelt das erste Fass Bier anzapfen und damit die 186. Wiesn eröffnen.

+++ 21.09.2019: Festgelände öffnet: Tausende stürmen Oktoberfest +++

Zehntausende Wiesn-Besucher haben am Samstagmorgen das Festgelände des Münchner Oktoberfests gestürmt. Kurz nach 9.00 Uhr - minimal verspätet und drei Stunden vor dem offiziellen Festbeginn - öffneten Ordner die Zugänge. Lautsprecherdurchsagen verkündeten in den Sprachen Deutsch, Englisch und Bairisch: "Liebe Festgäste, willkommen auf dem Oktoberfest. Wir öffnen jetzt das Festgelände." Viele hatten stundenlang auf den Moment gewartet und eilten im Laufschritt zu den Bierzelten. An die Bitte, nicht zu rennen, hielt sich kaum jemand.

In den Zelten müssen sich die Gäste aber noch eine Zeit lang gedulden, bis sie ihren Durst stillen können: Münchens Oberbürgermeister Dieter Reiter (SPD) wird planmäßig um 12.00 Uhr das erste Fass anzapfen. Die erste Maß bekommt Bayerns Ministerpräsident Markus Söder (CSU). Erst danach gibt es Bier für alle.

Am Haupteingang herrschte gute Stimmung. Fangesänge schallten den Security-Leuten entgegen. Die ersten Gäste warteten schon seit 4.30 Uhr am Haupteingang. "Haben gleich die erste S-Bahn genommen", sagte Felix Stenglein aus Eichenau. Eine andere Schülergruppe war direkt aus einem Club gekommen: "Geschlafen haben wir nicht", sagte einer.

+++ 21.09.2019: Oktoberfest beginnt in München +++

"O'zapft is" heißt es am Samstag wieder in München - das Oktoberfest beginnt. Um Punkt 12.00 Uhr wird Oberbürgermeister Dieter Reiter (SPD) das erste Fass Bier anzapfen und damit das größte Volksfest der Welt eröffnen. Die erste frisch gezapfte Maß bekommt Ministerpräsident Markus Söder (CSU), sie gebührt traditionell dem bayerischen Regierungschef. Gut sechs Millionen Gäste aus aller Welt werden bis zum 6. Oktober auf der Theresienwiese erwartet.

+++ 20.09.2019: Erhöhter Methanausstoß auf der Wiesn - Liegt es an den Grills? +++

Zur Wiesnzeit ist es auf dem Festgelände in München nicht nur wärmer, auch die Konzentration des Klimagases Methan steigt. Das haben Forscher der Technischen Universität München (TUM) herausgefunden. Die Quellen sind demnach bisher unklar, vermutet werden die Gasgrills und Heizstrahler sowie Gasverluste aus Leitungen.

Die Forscher hatten die Werte im vergangenen Jahr beim Oktoberfest gemessen. Im Schnitt lagen sie sechsfach höher als in der Zeit vor oder nach dem Volksfest. Am Wochenende waren die Werte sogar achtfach erhöht. "Das war die erste Untersuchung für Methan-Emissionen bei einem Volksfest", sagte Studienleiterin Jia Chen.

Am Freitag - zum Beginn der Wiesn 2019 - startete Chen mit ihrem Team eine neue Messung von Klimagasen in München. Die Forscher wollen in den nächsten Jahren fortlaufend die Konzentrationen von Kohlendioxid, Methan und Kohlenmonoxid erfassen.

+++ 19.09.2019: US-Botschaft gibt Tipps für Oktoberfest +++

Nicht mit dem Maßkrug zuschlagen, nicht auf den Tischen tanzen: Mit launigen Videos gibt das US-amerikanische Generalkonsulat in München auch in diesem Jahr seinen Landsleuten Tipps für den Besuch des Münchner Oktoberfests. "Please don't forget", warnt die US-Vertretung "German beer is strong!" Sie zeigt dazu bildlich: Eine Wiesn-Maß entspreche vier Dosen normalen Biers.

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Was der Genuss einer Maß bewirken kann, verdeutlicht eine umkippende Zeichentrickfigur. Das Generalkonsulat warnt zudem, dass der Maßkrug kein Souvenir ist, das einfach mitgenommen werden kann - und auch keine Waffe zum Zuschlagen. Alljährlich registriert die Polizei auf dem Oktoberfest Maßkrugschlägereien, die später vor den Gerichten landen - oft als versuchter Mord.

Das Generalkonsulat macht auch auf Taschendiebe aufmerksam und rät, den Pass zu kopieren und nur die Kopie mitzunehmen. Alljährlich gingen auf dem Fest 500 Pässe verloren oder würden gestohlen. Die Web-Videos waren zum Teil auch schon im Vorjahr zu sehen. Rund 14 Prozent aller Festgäste stammen nach Angaben der Stadt München aus dem Ausland, davon wiederum 12 Prozent aus den USA.

+++ 19.09.2019: In diesem Jahr keine Rekordversuche auf der Wiesn +++

Sonniger Countdown zum Münchner Oktoberfest: Zum Wiesnstart an diesem Samstag sind die Wetterprognosen perfekt, für die Sicherheit ist alles getan. Stadtspitze, Festleitung, Wirte und Schausteller sehen dem größten Volksfest der Welt entspannt entgegen.

Das Wichtigste sei eine friedliche Wiesn, sagte Oberbürgermeister Dieter Reiter (SPD) am Donnerstag beim traditionellen Rundgang zwei Tage vor dem Start. "Ich habe ein gutes Gefühl." Allerdings streben weder die Festleitung noch die Wirte neue Höchstzahlen an. "Das muss keine Rekordwiesn werden", sagte Wiesnchef Clemens Baumgärtner (CSU). Es gehe vielmehr um eine "Qualitätswiesn". Als neuer Leiter wolle er dafür sorgen, dass das Fest "das Gesamtkunstwerk wird, das es tatsächlich ist". Elektro-Tretroller sind auf der Wiesn, aber auch im weiten Umkreis verboten. Erneut sind aus Sicherheitsgründen große Taschen und Rucksäcke verboten. Rund 600 Polizisten sorgen während der zwei Festwochen bis zum 6. Oktober für Sicherheit.

+++ 19.09.2019: Tischreservierung auf Oktoberfest für 11.499 Euro +++

Wer sich aktuell noch einen Tisch auf dem Oktoberfest reservieren möchte, der schaut mit Sicherheit dumm aus der Wäsche. So kurz vor Wiesn-Beginn sind beinahe alle Festzelte ausgebucht. Zwar gibt es noch Angebote im Internet, allerdings nur noch zu Wucherpreisen. Wie der "express" berichtet, staunte ein Oktoberfest-Besucher nicht schlecht, als er beim Versuch, einen Tisch zu reservieren, die Angebote durchklickte. So entdeckte er auf Ebay einen Tisch für 520 Euro. Wer denkt, dass sei bereits dreist, der hat das Angebot auf "Tischreservierung-Oktoberfest.de" noch nicht gesehen. Laut "express" ist hier ein Doppeltisch im Marstall Festzelt für sagenhafte 11.499 Euro zu finden.

Zum Vergleich: Reserviert man die Tische bei den Festzelt-Betreibern, werden im Falle einer Reservierung pro Kopf etwa 38 Euro fällig. Zudem ist es untersagt, die Reservierungen weiterzuverkaufen.

+++ 18.09.2019: So viel geben die Deutschen für das Oktoberfest aus +++

Für Millionen Besucher ist das Oktoberfest eine große Gaudi. Für Brauer, Wirte, Einzelhändler und Hotels ist es ein großes Geschäft. Mehr als 1,2 Milliarden Euro habe die Münchner Wirtschaft mit dem Oktoberfest vergangenes Jahr eingenommen, erklärt das Wirtschaftsreferat der bayerischen Landeshauptstadt.

Dem Einzelhandel dürfte das Oktoberfest viele Millionen Euro einbringen, sagt Ralf Zednik, Marktforscher bei Tourismus München. Schon im Vorfeld geben die Deutschen laut "Bild"-Zeitung knapp 320 Millionen Euro in Geschäften oder beim Online-Handel aus. Die Besucher bringen dem Einzelhandel schließlich noch einmal 160 Millionen Euro. Sie kaufen Lederhosen, Dirndl und bayerische Souvenirs, und bei auswärtigen Gästen sind auch FC-Bayern-Trikots beliebt, wie Bernd Ohlmann, Geschäftsführer des Handelsverbandes Bayern (HBE) sagt. "Das Oktoberfest ist für den Münchner Einzelhandel ein enormer Image- und Marketingfaktor, es positioniert München als Einkaufsstadt."

Übrigens: Als Werbung für München ist die Wiesn unbezahlbar. "Da werden viele schöne Bilder verbreitet. Dieses Marketing ist sehr wichtig", sagt John. "Durch seinen weltweiten Bekanntheitsgrad ist das Oktoberfest ein touristischer Magnet und Exportartikel par excellence", verkündet die Stadt. Der Tourismus bringt München gut acht Milliarden Euro Umsatz im Jahr.

FOTOS: Rate-Promis Die schönsten Wiesn-De­kolle­tés
zurück Weiter Raten Sie mal, zu wem dieses... (Foto) Foto: Felix Hörhager/dpa Kamera

+++ 18.09.2019: Wettervorhersage verspricht Rekordtemperaturen zum Wiesn-Auftakt +++

Zum Wiesn-Auftakt 2019 scheint Petrus den Oktoberfest-Besuchern hold zu sein. Wie "merkur.de" berichtet, soll es am Samstag viel Sonnenschein und milde Temperaturen um die 20 Grad geben. Sonntag soll das Quecksilber sogar noch weiter steigen. Die prognostizierten Sonnenstunden für das Oktoberfest 2019 können sich ebenfalls sehen lassen. Nach jetzigem Stand soll diese in der ersten Festwoche zwischen sechs und elf Stunden täglich scheinen.

+++ 16.09.2019: Busen-Kracher! Victoria Swarovskiim sexy Dirndl +++

"Let's Dance"-Moderatorin Victoria Swarovski ist bereit für das Oktoberfest 2019. Auf Instagram gewährte die Österreicherin bereits ein Blick auf ihre sechs Dirnd-Modelle, die sie gemeinsam mit einem renommierten Trachten-Hersteller zusammengestellt hat. Pralle Aussichten garantiert!

+++ 12.09.2019: Wiesn­-Playmate Stella Tiana Stegmann: Männer in Lederhosen sind sexy +++

Das diesjährige Wiesn-­Playmate Stella Tiana Stegmann (22) freut sich auf den Trubel auf dem Münchner Oktoberfest. "Ich finde, dass jede Frau im Dirndl schön aussieht. Und Männer in Lederhosen sehr sexy", sagte sie nach Angaben der Zeitschrift "Playboy". Auch Humor sei ihr bei einem Mann sehr wichtig. "Mit einem guten Witz kann man definitiv meine Aufmerksamkeit gewinnen", sagte Stegmann. Aber auch einen sportlichen Körper sollte er haben.

Aus Sicht der gebürtigen Frankfurterin und Wahl-Münchnerin ist das Wiesn­-Playmate "immer ein bisschen lieblicher als andere Playmates". Probleme mit Publikum hat Stegmann nicht: "Ich stehe gern vor Leuten, führe durch Programme oder rede und lache einfach mit ihnen. Deshalb habe ich letztes Jahr auch eine Ausbildung zur Moderatorin gemacht."

FOTOS: Hätten Sie's gewusst? Zehn kuriose Fakten über das Oktoberfest
zurück Weiter Hätten Sie's gewusst? Zehn kuriose Fakten über das Oktoberfest (Foto) Foto: FooTToo / Shutterstock.com/spot on news Kamera

+++ 10.09.2019:E-Tretroller bleiben draußen: Weiter Sperrring ums Oktoberfest +++

Für E-Tretroller-Nutzer gibt es in diesem Jahr während des Oktoberfestes Einschränkungen. Für die Elektro-Scooter gelten dieselben weiträumigen Straßensperrungen rund um das Volksfest wie für Autos, wie das Kreisverwaltungsreferat (KVR) der Stadt München am Dienstag mitteilte. Ab 17.00 Uhr können die Roller zudem in einem noch größeren Bereich nicht mehr ausgeliehen werden; in einem weiteren Bereich können sie nicht abgestellt werden.

"Viele sehen die E-Scooter als Spielzeug, leider wird viel zu oft betrunken gefahren. Wer so etwas macht, gefährdet sich und andere. Und er setzt unter Umständen seinen Führerschein aufs Spiel", warnte Kreisverwaltungsreferent Thomas Böhle (SPD). Denn es gelten die gleichen strengen Promillegrenzen wie beim Auto. "Kreuz und quer abgestellte E-Scooter können außerdem schnell zur Stolperfalle werden", sagte Böhle weiter. "Um das zu vermeiden und niemand in Versuchung zu bringen, wollen wir - Stadtverwaltung, Polizei und auch die Verleiher selbst - die E-Scooter von der Wiesn fernhalten."

+++ 31.08.2019: Bierpreisdebatte ärgert Wiesnchef: "Schaut doch auf die Qualität" +++

Der neue Münchner Oktoberfestchef Clemens Baumgärtner will das Image des Volksfestes aufpolieren. Die Wiesn sei viel mehr als ein reines Trinkfest - und biete höchste Qualität, sagte der CSU-Politiker, der als neuer Wirtschaftsreferent im März sein Amt angetreten und damit auch die Leitung der Wiesn übernommen hatte. "Ich will weg von der Preisdiskussion hin zum Fokus auf Qualität. Man wird kaum irgendwo höherwertige Ware bekommen als auf der Wiesn." Die Wirte müssen bei ihrer alljährlichen Bewerbung um die Zulassung strenge Kriterien erfüllen, nicht zuletzt gibt es dabei Punkte für Nachhaltigkeit und Regionalität. Auch auf die Preise wirft die Stadt ein Auge.

Der Bierpreis liege im Wesentlichen nicht erheblich höher als in Gaststätten in der Münchner Innenstadt, sagt der Wiesnchef. Die jährliche Erhöhung sei moderat, drei Prozent mehr sei "noch akzeptabel". Schließlich werde das Bier eigens für das Volksfest gebraut. Lamentierenden Gästen sagt er: "Schaut doch auf die Qualität von diesem Bier." Außerdem gehe es auf der Wiesn nicht nur ums Bier. "Die Wiesn darf nicht reduziert werden auf Essen und Trinken", sagt Baumgärtner. Gerade Familien, die einen guten Teil der Gäste ausmachen, gingen gar nicht ins Festzelt, sondern kämen wegen der Fahrgeschäfte.

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fka/loc/news.de/dpa/spot on news

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