02.09.2019, 09.39 Uhr

Stierhatz in Spanien: Tödliche Attacke! 52-Jähriger beinahe von Stier enthauptet

Erneut kam es in Spanien bei mehreren Stierjagden zu tödlichen Zwischenfällen. Ein Stier hat einen Mann aufgespießt und tödlich verwundet und in einem anderen Ort wurde einem Zuschauer beinahe der Kopf abgetrennt.

In Spanien kam es erneut zu tödlichen Zwischenfällen beim Stiertreiben. Bild: AdobeStock_onilla1879

Trotz zahlreicher Proteste sind Stierläufe in Spanien weiterhin beliebt. Nun wurde ein Mann bei einem solchen Treiben beinahe enthauptet. Die Verletzungen waren so schwer, dass er nicht überlebte.

Tödliche Stierhatz in Spanien: Bulle enthauptet Mann beinahe

Wie die britische "Daily Mail" schreibt, ereignete sich der Vorfall am letzten Tag der Fiestas del Cristo in Castellón. Ein Video zeigt schockierende Bilder. Der 52-Jährige stand vor den Gittern, die die Zuschauer eigentlich vor den Stieren schützen sollte. Im Video sieht man, wie das Tier den Mann mit den Hörnern vom Boden hebt und gegen das Gitter knallt. Die Zuschauer schreien. Der Mann erlitt schwerste Kopfverletzungen. Außerdem wurde bei der Attacke eine Arterie am Oberschenkel durchtrennt.

Sie können das Twitter-Foto nicht sehen? Dann hier entlang.

"Ich habe es gesehen. Es war schrecklich. Sein Kopf hing fast herunter. Es hat meinen Magen aufgewühlt", zitiert die "Daily Mail" einen Augenzeugen. "Ich habe seit Jahren keinen so schrecklichen Angriff mehr gesehen. Meine Beine zittern immer noch", sagte ein anderer. Der Mann kam sofort in ein Krankenhaus, doch die Ärzte konnten nichts mehr für ihn tun.

Nicht der einzige Todesfall: Stier spießt Mann auf

Er ist nicht das einzige Opfer: Am vergangenen Donnerstag ist ein 61-Jähriger bei einer Stierhatz im zentralspanischen Ort Cuéllar nahe Segovia von einem Bullen aufgespießt und tödlich verletzt worden. Das Opfer sei an der Brust und am Hals durch mehrere Hornstöße so schwer verwundet worden, dass er keine Überlebenschance gehabt habe, zitierte das örtliche Portal "El Día de Segovia" am Freitag Bürgermeister Carlos Fraile. Der Mann sei nur Zuschauer gewesen und habe nicht selbst an dem Stiertreiben teilgenommen, hieß es. Auf im Internet verbreiteten Videos war zu sehen, wie der Bulle am Donnerstag plötzlich ausriss und ins Publikum stürmte.

Mit Plakaten und Megafonen seien die Besucher zuvor darauf hingewiesen worden, dass die Stelle, an der sich das Unglück ereignete, gefährlich und für Zuschauer nicht geeignet sei. Vor fast genau vier Jahren war genau dort ebenfalls ein Mann von einem Stier getötet worden.

Das bekannteste dieser Festivals findet alljährlich in Pamplona statt. Das "Sanfermines"-Fest lockt auch immer zahlreiche Schaulustige aus aller Welt in das nordspanische Städtchen. In diesem Jahr waren bei den acht Stiertreiben im Juli insgesamt 35 Läufer im Krankenhaus behandelt worden, mehrere mussten sich Operationen unterziehen. In Pamplona gab es zuletzt 2009 ein Todesopfer.

Lesen Sie auch:Brutale Horror-Szenen! Stier nimmt Torero im Schritt auf die Hörner.

bua/fka/news.de/dpa

Empfehlungen für den news.de-Leser