30.08.2019, 14.01 Uhr

Tierquälerei : Mann (20) aus USA zündet Pitbull an - tot!

In den USA wollte ein Mann seinen Hund bestrafen und misshandelte ihn auf eine unvorstellbar schreckliche Art und Weise. Was trieb ihn dazu? Lesen Sie hier die ganze Geschichte.

Ein Pitbull wurde in den USA von seinem Besitzer schwer misshandelt. Bild: Przemyslaw Iciak/adobe stock

Rache ist nie die beste Lösung für ein Problem. Dabei wird immer jemand verletzt. Das musste im Februar ein Hund erleben, der von seinem Besitzer deshalb auf eine bestialische Art misshandelt wurde. Was ist passiert?

Hund attackierte Tochter des Mannes

Jyahshua A Hill (20) wurde mittlerweile von einem Gericht in Richmond, Virginia zu einer fünfjährigen Haftstrafe wegen schwerer Misshandlung seines Hundes verurteilt. Die schreckliche Tat ereignete sich bereits im Februar 2019, wie der "Mirror" in seinem Bericht schildert. Nachdem Pitbull Choo Choo die kleine Tochter zum wiederholten Mal angegriffen habe, unterzog er seinem Hund einer Folter-Tortur.

Schwere Tierquälerei: Pitbull angebunden und angezündet

Er ging mit dem Rüden in den Abner Clay Park in Richmond. Dort band er den Hund an einen Zaun, übergoss ihn mit einer leicht brennbaren Flüssigkeit und zündete ihn an. Er ließ den Hund mit seinen Schmerzen allein. Kurze Zeit später wurde der junge Hundebesitzer festgenommen und angezeigt.Die Verantwortung für die Tat wies er vor Gericht von sich. Er sagte, dass er unter Schizophrenie und einer bipolaren Störung leidet. Deshalb kam es zu dieser kurzentschlossenen Reaktion.

Kurze Zeit später wurde der Hund gerettet und in die Hundepflegestation in Richmond gebracht. Bilder zeigen wie brutal der Hund zugerichtet wurde. Etwa 40 Prozent seines Körpers waren verbrannt und er musste über einen Tropf und eine Nasensonde mit Flüssigkeit und Nahrung versorgt werden. Der von den Pflegern Tommie genannte Hund erholte sich nicht und starb fünf Tage nach seiner Rettung.

Neues Gesetz nach Tiermisshandlung verabschiedet

Der Fall machte viele Menschen traurig. Sie spendeten für Tommies Pflege. Ihre Wut über die schwere Misshandlung eines Hundes blieb nicht unbemerkt. Die Justiz verabschiedete kürzlich "Tommie's Law". Dieses Gesetz stellt Tierquälerei in Virginia unter Strafe. Vorher musste ein Tier erst sterben, bis sein Besitzer dafür bestraft weden konnte. Jetzt reichen schon kleine Verletzungen an den Tieren für eine Anzeige aus. 

bos/bua/news.de

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