22.08.2019, 11.00 Uhr

Cheerleader vor Gericht: Hat sie ihrem Baby den Kopf zertrümmert?

Eine junge Frau aus Ohio steht vor Gericht, da sie ihr neugeborenes Kind grausam getötet haben soll. Der tote Säugling wurde mit zerschlagenem Schädel und teils verbrannt gefunden. Lesen Sie hier, was sie den Staatsanwälten entgegnete.

Eine Cheerleaderin in den USA ist angeklagt ihrem Baby den Schädel zertrümmert zu haben. (Symblolbild) Bild: adobestock/bogdanvija

Brooke Richardson aus Carlisle im US-amerikanischen Bundesstaat Ohio ist in mehreren Punkten angeklagt. Die Staatsanwaltschaft in den USA sieht es als erwiesen an, dass sie ihr Kind nach der Geburt getötet hat, ihm den Schädel einschlug und danach versuchte, den leblosen Körper zu verbrennen und im Garten zu vergraben.

Darstellung der Angeklagten stellt die Lage anders dar

Die junge Frau, die von ihren Freunden nur Skylar genannt wird, weist die grausamen Vorwürfe von sich. Nach Berichten des "Daily Star" sagte sie aus, dass das sie eine Totgeburt hatte. Besonders bei einer Hausgeburt kann es zu Kurzschlussreaktionen bei den Beteiligten kommen, wenn Extremsituationen wie eine Totgeburt eintreten.

Nun stellen die Strafverfolger mit ihrer Darstellung der Geschichte angeblich alles auf den Kopf. Ihr Rechtsanwalt sagte, dass sich die Situation für die verängstigte und trauernde junge Frau, die sich ihrem Arzt anvertraut hat, in eine Tortur verwandelt hat.

Staatsanwälte von der Schuld der Frau überzeugt

In den Augen der Strafverfolger stellt sich das Geschehene jedoch anders dar. Für sie ist klar, dass die konservative Familie sehr um ihr gesellschaftliches Ansehen besorgt war, da ihre Tochter nicht verheiratet ist, aber am Ende ihrer Schwangerschaft war. Besonders Skylar selbst und ihre Mutter sollen sich sehr um die äußere Erscheinung der Familie gekümmert haben. Deswegen sollen sie sich entschieden haben, das neugeborene Baby zu töten.

Hausarrest und Fußfessel für die Angeklagte

Seit Beginn der Verhandlungen, die sich schon mehr als ein Jahr hinziehen, trägt die Frau eine Fußfessel, die eine ständige GPS-Ortung ermöglicht. Außerdem besteht für sie ein Ausgangssperre von 9.00 Uhr abends bis um 7.00 Uhr in der früh. Darüber hinaus bekommt sie unregelmäßig Besuche von der Polizei. Im August soll sie sich dann einer Jury stellen.

Lesen Sie hier, wie die Horror-Mutter aus Lübeck jahrelang ihre Kinder misshandelte und dafür Sozialleistungen kassierte.

luj/fka/news.de

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