15.08.2019, 15.02 Uhr

Spinnen-Horror in Österreich: Mann (49) erblindet nach Spinnenbiss

Schreckliche Tragödie in Österreich: Ein Mann wird von einer vermeintlich harmlosen Spinne gebissen und erblindet. Über 31 Operationen musste der Familienvater über sich ergehen lassen, ohne jeden Erfolg.

Ein Mann in Österreich hat sein Augenlicht nach einem Spinnenbiss verloren. (Symbolbild) Bild: dpa

Angst vor Spinnen ist weit verbreitet.Obwohl die achtbeinigen Tiere sehr nützlich sein können, zählt so manche Spinnenart zu den tödlichsten und gefährlichsten Tieren der Welt. Einem Mann aus Österreich wurde ein Spinnenbiss nun zum Verhängnis. Der Familienvater verlor nachder Spinnen-Attacke sein Augenlicht.

Unglück in Österreich: Mann von Spinne gebissen - jetzt ist er blind

Johann Diewald (49) aus der Steiermark in Österreich wollte eigentlich nur seine Hecke schneiden, als das Unglück geschah. Eine Spinne biss den Tischler in den Kopf - jetzt ist er blind. Wie das österreichische Newsportal "heute.at" berichtet, infizierte die Spinne den 49-Jährigen mit einem gefährlichen Keim. Insgesamt 31 Operationen musste der Mann seither über sich ergehen lassen - bislang ohne jeden Erfolg.

Spinne biss ihm direkt auf die Stirn

Dem Bericht nach übertrug das achtbeinige Tier den besonders aggressiven Keim Staphylococcus aureus. Dabei handelt es sich um ein Bakterium, das in Ausnahmefällen zu Lungenentzündungen, Hirnhautentzündungen und sogar zu einer Blutvergiftung führen kann. Im Fall von Johann Diewald entwickelte sich der kleine Biss an der Stirn schnell zu einer großen Schwellung. Rund eine Woche später wurde ihm plötzlich schwindelig, wie er selbst erklärt. "Ich hatte ein Stechen in der Nierengegend, musste mich übergeben. Meine Frau hat mich am Abend ins Krankenhaus gebracht", zitiert "Kleine Zeitung" das Spinnenbiss-Opfer.

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Johann Diewald verliert Augenlicht nach Spinnenbiss

Wenig später verlor Diewald schließlich das Bewusstsein. Erst Wochen später wachte der Vater von neun Kindern wieder auf. Während dieser Zeit griff die Infektion die Augen von Diewald an. Auch verlor er durch eine Blutvergiftung ein Fünftel seiner Lunge. Die Nieren versagten und er bekam Herzrhythmusstörungen. Die Ärzte bangten zwischenzeitlich um das Leben des Tischlers. "Ich hatte ein Loch im Hals, bekam einen Herzschrittmacher, war gelähmt und konnte nicht mal die Glocke im Spital drücken.", schildert der Familienvater seinen Zustand.

Mittlerweile kann Johann Diewald wieder laufen, muss aber Pausen einlegen. "Dass ich blind bin, zipft mich am meisten an", erzählt der gelernte Tischler "heute.at". Seinen Humor scheint der Tischler dennoch nicht verloren zu haben. "Ich bin wie der Spiderman", scherzt er. "Ein anderer wäre längst untergegangen." Welche Spinnenart den Mann gebissen hat, konnten die Ärzte bislang nicht genau klären. 

sba/bos/news.de

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