04.08.2019, 15.26 Uhr

Horror-Fund in Schleswig-Holstein: Verweste Babyleiche auf Feld gefunden - Festnahme beim Wacken-Festival

Es ist ein schrecklicher Fund, der auf einem Feld in Rieseby in Schleswig-Holstein gemacht wurde: Ein totes Baby lag auf der Ackerfläche. Eine Obduktion soll zeigen, ob das Kind bei der Geburt lebte oder ob ein Verbrechen vorliegt.

Auf einem Feld in Schleswig-Holstein ist ein totes Baby gefunden worden (Symbolbild). Bild: Wulf Pfeiffer / picture alliance / dpa

Ein toter Säugling ist in Rieseby in Schleswig-Holstein am Donnerstagabend auf einem Feld entdeckt worden. Wie die Staatsanwaltschaft in Kiel am Freitag mitteilte, ist die Identität der Mutter des Babys bekannt.Anwohner hatten den leblosen Säugling am Donnerstagabend in einem Feld bei Rieseby (Kreis Rendsburg-Eckernförde) gefunden und die Polizei informiert. Das Baby sei in Stoffe gewickelt und in einem Karton abgelegt gewesen, sagte der Staatsanwalt.

Festnahme auf Wacken-Festival nach Fund von Babyleiche im Feld

Die Mutter des Kindes ist der Polizei bekannt. Die 26-Jährige war in der Nacht zu Freitag auf dem Heavy-Metal-Open-Air in Wacken in Gewahrsam genommen worden. Nach ihrer Befragung sei sie wieder auf freien Fuß gekommen - und nun wieder in der Obhut ihrer Familie.

Totes Baby in Schleswig-Holstein: Obduktion soll Todesursache klären

Weitere Ermittlungen und ein Gutachten der Rechtsmedizin müssten nun klären, wie das Baby genau starb. Bei der polizeilichen Befragung hatte die Mutter des Kindes gesagt, es habe sich um eine Totgeburt gehandelt. "Wir müssen nun schauen, ob das mit dem rechtsmedizinischen Gutachten in Einklang zu bringen ist", sagte Hadeler. Ein Tötungsdelikt sei nicht ausgeschlossen. Der Säugling soll schon länger auf dem Feld gelegen haben - bisherigen Erkenntnissen zufolge wohl mehrere Monate.

Totes Baby vom Feld - Keine Anzeichen von äußerlicher Gewalt

Bei der Obduktion des toten Babys, das auf einem Feld in Schleswig-Holstein gefunden wurde, haben Rechtsmediziner keine offensichtlichen Hinweise auf einen gewaltsamen Tod gefunden. "Äußerliche Anzeichen von unmittelbarer Gewalt hat die Sektion nicht zu Tage gefördert", sagte der Kieler Oberstaatsanwalt Henning Hadeler am Sonntag der Deutschen Presse-Agentur. Das abschließende medizinische Gutachten soll in der kommenden Woche vorliegen.

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loc/news.de/dpa

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