24.07.2019, 15.35 Uhr

Blaualgen 2019: Gift-Alarm an der Ostsee! Wie gefährlich ist die Alge?

Die Ostsee ist ein beliebtes Urlaubsziel in Deutschland. Badegäste sollten sich aktuell vor Blaualgen in Acht nehmen. Derzeit verbreiten sie sich rasend schnell. Welche Regionen sind davon betroffen?

Landwirtschaftsministerium von Mecklenburg-Vorpommern warnt vor giftigen Blaualgen in der Ostsee. Bild: JulianStratenschulte/dpa

Die Strände der Ostsee bieten derzeit ein biologisches Spektakel, welches gesundheitliche Risiken für Mensch und Tier bedeuten könnte. Ein riesiger Teppich aus Blaualgen schwimmt derzeit auf der Ostsee und hat sogar schon erste Strände erreicht. Durch hohe Wassertemperaturen und ausbleibenden Wind, gedeihen die giftigen Pflanzen rasend schnell.

"Blaualgen-Teppich" in der Ostsee 2019: Küste von Dänemark und Schweden betroffen

Aktuell schwimmen große Teile des sogenannten "Blaualgen-Teppichs" vor den Küsten von Dänemark und Schweden. Sollten sich jedoch weitere Pflanzen davon absondern und sich durch verstärkten Nord- und Ostwind auf den Weg in Richtung Bundesrepublik machen, wären auch Besucher und Urlauber der ostdeutschen Binnenmeer-Küste betroffen. Besonders Kinder wären durch das "Gift des Meeres" gefährdet, und könnten an Erbrechen, Atemnot und Durchfall erleiden.

Warnung für Ostsee-Urlauber: Kieler und Pommersche Bucht bereits betroffen

Wiedas Landwirtschaftsministerium von Mecklenburg-Vorpommern verlauten lässt, gäbe es aktuell in der westlichen Ostsee zwischen Kieler und Pommerscher Bucht ein Algenvorkommen in schwächerer Form. In dieser Region wären Badeurlauber bereits jetzt gefährdet, durch die Cyanobakterien der Blaualgen unangenehme Hautreizungen zu bekommen.

Mecklenburgische Seenplatte - erhöhte Konzentration an Blaualgen

Auch vor dem Baden an vereinzelten Seen warnt dieser Tage der Landkreis Mecklenburgische Seenplatte. Vor allem der Tollensesee und der Glambecker See weisen momentan eine erhöhte Konzentration an Blaualgen auf. Wie Sie sich vor Blaualgen richtig schützen und diese zweifelsfrei erkennen können, erfahren Sie hier.

kjf/bua/news.de

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