24.07.2019, 14.04 Uhr

Lebensgefährliche Hitze: Kind bei 34 Grad im Auto! Mutter behindert Rettungskräfte

Die Sommerhitze kann lebensbedrohlich werden. Besonders gefährdet sind Kinder und Tiere in Autos. Eine Frau versuchte nun aber die Feuerwehr daran zu hindern, ihr Kind aus Hitze ihres Autos zu retten.

Hohe Temperaturen in Autos können besonders Kindern gefährlich werden. Bild: Adobestock/GordonGrand

Ein zweijähriger Junge wurde aus Versehen im Auto seiner Mutter eingesperrt. Als die Feuerwehr anrückte, verhinderte die Mutter allerdings, dass das Autofenster eingeschlagen wurde, um das Kind zu befreien.

Kind in Auto eingesperrt! Schnelle Rettung war Mutter offenbar nicht wichtig

EinVideo des britischen "Mirror"zeigt, wie die Mutter die Feuerwehrleute aufzuhalten versuchte. Sie verwies darauf, dass ein Autoschlosser verständigt sei, der das Auto ohne Schäden öffnen würde. In all der Zeit lag ihr Sohn hilflos in dem kochendheißen Auto.

Daraufhin reden die entsetzten Retter auf die Frau ein, bis diese schließlich doch zum Einlenken zu bewegen ist. Nachdem die Frau eingesehen hat, dass das Leben ihres Kindes in akuter Gefahr ist, beginnen die Feuerwehrleute ihre Arbeit. In Sekundenschnelle ist das Beifahrerfenster beinahe ohne Splitter entfernt und das Auto kann geöffnet werden.

Was tun wenn die Hitze Leben gefährdet?

Das Kind hatte, als es aus dem Auto befreit wurde, bereits einen hochroten Kopf. Das kann ein Zeichen für eine gefährliche Hyperthermie (Überhitzung) sein. Hohe Temperaturen können schnell lebensbedrohlich werden. Besonders für Kleinkinder, alte Menschen und Tiere kann sich ein geschlossenes Auto in der Hitze zur Todesfalle entwickeln.

Wenn Sie einen Menschen oder ein Tier in einem verschlossenen Auto antreffen, das sich immer weiter aufheizt, haben Sie mehrere Möglichkeiten. Zuerst sollten sie versuchen den Wagenhalter ausfindig zu machen, damit dieser das Auto öffnet. Wenn das nicht möglich ist, stellt die Rettung eines Lebens in der Regel einen rechtfertigenden Notstand dar, der eine Sachbeschädigung vor den Gerichten rechtfertigt.

luj/bua/news.de

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