17.07.2019, 13.39 Uhr

Pädophiler verurteilt: Mann vergewaltigt 14 Monate altes Baby - mit absurder Ausrede

In der schottischen Kleinstadt Kilwinning hat ein 43-Jähriger ein 14 Monate altes Baby vergewaltigt. Vor Gericht erfindet er absurde Behauptungen, um seine Haut zu retten. Nun wurde er verurteilt.

In der schottischen Kleinstadt Kilwinning ist für die Vergewaltigung eines 14 Monate alten Babys der 43-jährige Alan K. zu einer Haftstrafe verurteilt worden. (Symbolbild) Bild: SilasStein/dpa

Für die Vergewaltigung eines 14 Monate alten Babys ist der Schotte Alan K. zu einer zehnjährigen Haftstrafe verurteilt worden. Für den behandelnden Arzt des Mädchens waren ihre Verletzungen die "schwersten", die er je gesehen hat.

Baby missbraucht! Täter beschuldigt Mutter

In der Kleinstadt Kilwinning muss der 43-jährige Alan K. für 10 Jähre ins Gefängnis, da er ein Baby sexuell missbraucht hat. Laut "Daily Star" habe er vor dem High Court of Justiciary, dem obersten Gerichts Schottlands, noch versucht, die Mutter des Mädchens für die zahlreichen Verletzungen verantwortlich zu machen. Er sagte aus, er habe die Mutter und das 14 Monate alte Kind in der Wohnung zurückgelassen, um mit seinem Hund Gassi zu gehen. "Daily Record" berichtet zudem, er habe behauptet, zurückgekehrt und das Mädchen schreiend vorgefunden zu haben.

Sozialarbeitsbericht attestiert begrenztes Einfühlungsvermögen

In der Begründung zum Urteil äußerte sich der vorsitzende Richter folgendermaßen:"Aus dem Sozialarbeitsbericht der Strafjustiz geht hervor, dass Sie dem Opfer Ihres Verbrechens nur ein begrenztes Einfühlungsvermögen entgegenbringen und sich des von Ihnen verursachten Schadens nur eingeschränkt bewusst sind."

Gericht findet deutliche Worte

"Die Gesellschaft verabscheut ein solches Verhalten und es liegt in der Verantwortung des Gerichts, zu reflektieren, was passiert. Junge und schutzbedürftige Kinder haben Anspruch auf Fürsorge und Schutz." Laut Gericht habe sich das Opfer von der Operation erholt, es sei jedoch "schwierig" zu sagen, was ihre Zukunft bringt.

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kjf/bua/news.de

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