13.07.2019, 16.06 Uhr

Höllischer Schmerz: DIESES Haar brachte ihn ins Krankenhaus!

Ein Mann in São Paulo wurde mit heftigen Schmerzen in ein Krankenhaus eingeliefert. Jeder Schritt war für ihn qualvoll. Kaum zu glauben, was der Grund für seine Schmerzen war.

Dieses Haar sorgt für höllische Schmerzen Bild: dpa

Es klingt wie ein Scherz. Ist es aber nicht! Auch Sie könnten darunter leiden!

Ärzte zuerst ratlos

Nachdem in Brasilien ein Mann mit unglaublichen Schmerzen im Krankenhaus eingeliefert wurde, wussten die Ärzte zunächst nicht, wie sie dem armen Mann helfen sollten. Die Diagnose war zunächst unklar, denn auf den ersten Blick war nicht viel zu sehen. Der Mann klagte über konstantes Schmerzempfinden an seinem Fuß, wie "20 Minuten" berichtete.

Haar im Fuß war der Übeltäter

Doch dann machten die Ärzte eine unglaubliche Entdeckung. Im Fuß des Mannes befand sich tatsächlich ein Fremdkörper. Doch nicht etwa ein rostiger Nagel oder ein Holz-Spieß war der Übeltäter. Es war ein ca. ein Zentimeter langes Haar. Anders als zuerst vermutet, hing das Haar nicht einfach nur an seinem Fuß herunter, sondern es steckte direkt in seiner Ferse und bewegte sich bei jedem Schritt des Mannes mit. Dies war der Auslöser für die höllischen Schmerzen, die der Mann tagtäglich erleiden musste.

Seltene Hauterkrankung dafür verantwortlich

Doch wie kommt es dazu, dass sich ein Haar gänzlich im inneren eines Fußes befindet? Dahinter steckt tatsächlich eine sehr seltene Hautkrankheit. Gerade mal 26 bekannte Fälle dieser Krankheit gab es in den letzten 60 Jahren.

Ende gut, alles gut

Der Mann aus Brasilien kann nun aber zum Glück endlich wieder lachen. Die Ärzte konnten das falsch platzierte Haar erfolgreich aus seinem Fuß entfernen und das Leiden des Mannes damit beenden.

Ärzte sollten besser informiert sein

Forscher sind sich einig, dass Ärzte über diese seltene Hautkrankheit besser Bescheid wissen sollten, damit Patienten mit diesem Problem schneller geholfen werden kann. Das war auch der Grund dafür, weshalb Forscher von São Paolo diesen Fall nun im wissenschaftlichen Magazin "Journal of Emergency Medicine" diskutierten.

NM/add/news.de

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