29.06.2019, 18.41 Uhr

Wetter im Juni 2019: Nach Rekord-Temperaturen: HIER knallen Gewitter die Hitze jetzt weg

Heiße Wüstenluft lässt Deutschland schwitzen. Doch nun strömt kühle und feuchte Luft aus dem Norden ein. Der Wetterdienst befürchtet nun schwere Unwetter. Welche Region betroffen ist, lesen Sie in unserer aktuellen Wettervorhersage.

Die Hitze entlädt sich in schweren Gewittern. Bild: AdobeStock / Tryfonov

Nach den tropischen Temperaturen kann Deutschland vorerst etwas verschnaufen. Pünktlich zumSiebenschläfertagwird die Sahara-Hitze verdrängt, zumindest kurzzeitig. Während die Temperaturen in weiten Teilen der Republik ein wenig sinken sollen, droht vor allem einer Region Ungemach.

Wetter im Juni 2019 aktuell: DWD warnt vor Unwettern

Am Donnerstag verdrängt kühle und feuchte Luft aus dem Norden die Sahara-Luft ein wenig. Dadurch wird es zumindest in Norddeutschland etwas weniger warm, wie der Deutsche Wetterdienst (DWD) mitteilte. Deutschland ist quasi zweigeteilt. In Süddeutschland warnt der DWD vor Hitze und erhöhter UV-Intensität. Zwischen 11 und 15 Uhr sollte man lange Aufenthalte in der Sonne vermeiden.

In Hamburg sind knapp 30 Grad zu erwarten. Der Süden muss aber weiter mit tropischen Werten klarkommen. Am Oberrhein bleibt es bei 37 oder 38 Grad heiß. Südlich von München trifft die kühlere Luftmasse sogar auf die heiße Sahara-Front. Die Meteorologen von "weather.com" warnen vor vereinzelten Gewittern mit Unwetter-Potenzial. Am Donnerstagnachmittag drohen dort Hagel und auch Starkregen. Danach bleibt es aber schon wieder trocken. Am Freitag sinkt das Quecksilber noch einmal etwas weiter. Die leichte Abkühlung hält aber nicht lange an - am Samstag kommt schon die nächste Welle heißer Sahara-Luft zu uns.

Explosive Wetterlage: HIER entladen sich brachiale Hitze-Gewitter

Außer der starken Hitzebelastung soll es am Samstag keine weiteren Wettergefahren geben. Der Sonntag sieht ähnlich aus. Nur im Bergland soll ein geringes Gewitterpotenzial vorherrschen. Laut "weather.com" strömt am Sonntagabend feuchte Luft nach Westdeutschland. Bis zum Montagmorgen entsteht dann eine explosive Mischung, bei der sich die Hitze entladen wird. Ab Montagmittag drohen dann Schauer und Gewitter mit Hagel, Starkregen und Sturmböen. Schwere Unwetter drohen in einem breiten Streifen von der Schweiz, über Deutschland, Tschechien und Polen. Ansonsten bleibt das Wetter sonnig, freundlich und heiß.

bua/fka/news.de/dpa

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