27.06.2019, 09.12 Uhr

Missbrauchsskandal in den USA: Mutter verprügelt eigene Tochter und kocht Hundewelpen im Topf 

Eine US-Amerikanerin ist derzeit wegen Kindesmissbrauchs und extremer Tierquälerei angeklagt. Die 53-Jährige habe über Jahre ihr Kinder misshandelt und Hundewelpen qualvoll in einem Topf gekocht.

Eine US-Amerikanerin ist derzeit wegen Kindesmissbrauchs und extremer Tierquälerei angeklagt. Bild: АртемКонстантинов/AdobeStock

Die 53-jährige Martha Crouch ist am Dienstag (25.06.2019) im US-BundesstaatConnecticut festgenommen worden, weil sie auf grausame Art und Weise sowohl ihre Kinder, wie auch ihre Haustiere misshandelt haben soll.

Hundewelpen im Kochtopf

Wie die "Daily Times" berichtet, hatte die 15-jährige Tochter Anzeige gegen ihre Mutter erhoben, weil sie von ihr mit einem Küchenwerkzeug verprügelt wurde. Die Situation eskalierte, weil das Mädchen sich beschwerte, nicht zur Schule gehen zu dürfen. Als weiteren Teil der Bestrafung kochte Martha Crouch daraufhin die Hundewelpen der Familie in einem Topf.

15 Kinder zeigen gemeinsame Mutter an

Mittlerweile haben wohl auch andere der insgesamt 15 Kinder Anzeige gegen ihre Mutter gestellt, da diese auch über Jahre vernachlässigt und körperlich misshandelt worden sein. Crouch wurde gerichtlichen Aufzeichnungen zufolge einer Straftat dritten Grades wegen Kindesmissbrauchs und einer Straftat vierten Grades wegen extremer Tierquälerei angeklagt.

Kinder wurden vor Behörden versteckt

Eine Untersuchung des Sheriff Office des Landkreises San Juan ergab, dass die Kinder über Jahre nicht zur Schule geschickt wurden, nicht genug zu essen bekamen und sich vor Sozialarbeitern verstecken mussten. Die Kinder gaben zu Protokoll, das die Familie immer umzog, sobald sich die Behörden einschalteten.

Die 53-Jährige und ihr Mann Timothy Crouch, zu dem wenig bekannt ist,befinden sich seit dem 25.06.2019 im Internierungslager für Erwachsene des Landkreises San Juan in Untersuchungshaft und warten auf ihren Prozess.

Lesen Sie auch: Klinikarzt soll Kinder sexuell missbraucht haben.

<p><br>

kjf/bua/news.de

Empfehlungen für den news.de-Leser