19.07.2019, 17.07 Uhr

Zwischenfall auf Jet2-Flug: Flugverbot und fette Geldstrafe für randalierende Passagierin in Urlaubsflieger

Zwischenfall auf einem Flug ins türkische Dalaman: Eine Passagierin des Jet2-Fluges von London-Stansted randalierte derart an Bord, dass der Flug abgebrochen werden musste. Jetzt wird die Krawall-Passagierin zur Kasse gebeten.

Ein Flug des Anbieters Jet2 von London-Stansted nach Dalaman (Türkei) musste wegen einer randalierenden Passagierin abgebrochen werden. Bild: Stefan Rousseau / PA Wire / picture alliance / dpa

Ein Passagierflugzeug der britischen Billigfluglinie Jet2 hat seinen Flug ins türkische Dalaman wegen einer randalierenden Frau an Bord abgebrochen. Zwei Jagdflugzeuge vom Typ Eurofighter begleiteten die Maschine am Samstagabend zurück zum Londoner Flughafen Stansted, wo sie kurz zuvor gestartet war, wie die Nachrichtenagentur PA berichtete.

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Die 25-Jährige wurde demnach unter dem Verdacht des Angriffs und der Gefährdung des Flugzeugs festgenommen. Unklar war zunächst, was genau sie an Bord gemacht hatte. Jet2 sprach von einem "extrem störenden Passagier".

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Die beiden Eurofighter ihrerseits verursachten einen Überschallknall, der vielen Menschen am Boden einen Schreck einjagte. Die Polizei von Bishop's Stortford berichtete auf Twitter von zahlreichen Anrufern, die besorgt über eine laute Explosion gewesen seien. Im selben Tweet bestätigte sie zugleich, es habe sich lediglich um den Überschallknall eines Flugzeugs gehandelt.

Randale an Bord: Airline fordert 95.000 Euro von Passagierin

Wegen Randale an Bord eines Passagierflugzeugs fordert die britische Billigfluggesellschaft Jet2.com von einer Passagierin 85.000 Pfund (umgerechnet rund 95.000 Euro) Schadenersatz. Zudem sei der Frau lebenslanges Flugverbot erteilt worden, wie die Airline in dieser Woche mitteilte.

Ein Flug von London ins türkische Dalaman hatte wegen der renitenten Passagierin abgebrochen werden müssen. Zwei Jagdflugzeuge vom Typ Eurofighter begleiteten die Maschine zurück zum Flughafen Stansted, wo sie kurz zuvor gestartet war. Die 25-Jährige hatte nach Angaben der Airline einen "Katalog an aggressivem, beleidigendem und gefährlichem Verhalten" gezeigt. Unter anderem habe sie versucht, die Flugzeugtüre zu öffnen. Sie sei schließlich vom Kabinenpersonal und Mitreisenden überwältigt worden.

Jet2.com-Geschäftsführer Steve Heapy bezeichnete das Verhalten der Frau als "einen der schlimmsten Fälle von störendem Verhalten, die wir erlebt haben". Sie müsse nun die Konsequenzen ihrer Taten tragen. "Wir werden unerbittlich die Rückerstattung der Kosten anstreben, die uns aufgrund dieser Flugumleitung entstanden sind", so Heapy der Mitteilung zufolge.

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loc/news.de/dpa

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