21.06.2019, 09.37 Uhr

Bienen: DAS sind die katastrophalen Auswirkungen vom Bienensterben!

Keine Nahrung ohne Bienen – welche Konsequenzen drohen, wenn die Bienen aussterben?

Biene Bild: picture alliance/Fabian Sommer/dpa

Es droht das weltweite Bienensterben. Doch warum sterben überhaupt so viele Bienen? Was kann jeder Einzelne tun, damit unsere Bienen nicht aussterben? Jetzt ist Handeln angefragt, ansonsten muss bald nicht nur auf das Honigbrot verzichtet werden!

Hilfe, unsere Bienen sterben aus!

Weltweit existieren immer weniger Bienen. In einzelnen Teilen Chinas gibt es heute bereits gar keine Bienen mehr! Dort übernehmen Menschen von Hand die Bestäubung der Pflanzen. Doch DAS kann doch nun wirklich nicht die Lösung sein oder?

Der Mensch macht sich immer breiter

Mit der fortschreitenden Industrialisierung werden immer mehr Häuser und Gebäude gebaut. Der Mensch macht sich breit und beansprucht immer mehr Fläche für sich. Folglich wird der verfügbare Platz für Bienen immer kleiner und kleiner. Blütenreiche Nahrungsquellen werden immer knapper.

Monokulturen der Landwirtschaft schwächen das Immunsystem der Bienen

Um das Immunsystem ihres Nachwuchses zu stärken und vor dem Angriff von Parasiten zu schützen, brauchen Bienen eine möglichst vielfältige Auswahl an Nahrung. Besonders die Honigbiene wird häufig von der aus China eingeschleppten Varroamilbe befallen und durch sie getötet. Durch das Sammeln von vielen unterschiedlichen Pollen aus Mischkulturen, kann das Überleben gesichert werden. Durch das Eingreifen des Menschen, geraten die von der Natur bereitgestellten Nahrungsquellen, durcheinander und verlieren an ihrer Vielfältigkeit.

Einsatz von Pestiziden geben Bienen den Rest

Nicht nur Schädlinge fallen den eingesetzten Pestiziden zum Opfer. Auch viele Bienen werden dadurch ausgelöscht.

Ohne Bienen keine Nahrung – es drohen katastrophale Folgen

Haben Sie gewusst, dass die Biene unser drittwichtigstes Nutztier ist? Sie folgt dicht hinter dem Schwein und dem Rind. Viele Nahrungsmittel gibt es nämlich nur, weil die Bienen ihren Job so gut machen und unsere Wild- und Kulturpflanzen tagtäglich bestäuben. Beispiel: Naschen Sie 10 Kirschen von einem Kirschbaum, verdanken Sie 8 davon, alleine der Arbeit der Bienen!

Auch die Artenvielfalt unserer Nahrung ist in großer Gefahr. Bienen teilen sich nämlich die Arbeit untereinander auf. So sind verschiedene Bienenarten für verschiedene Bestäubungsvorgänge zuständig. Stirbt eine Bienenart aus, so werden auch einige Pflanzen dadurch nicht mehr bestäubt und sterben folglich auch aus. Etwas, dass unbedingt verhindert werden muss.

DAS kann der Mensch tun, um die Bienen vor dem Aussterben zu retten!

Bereits viele Kleinigkeiten helfen den Bienen, damit sie sich bei uns wieder wohler fühlen:

  • Blütenreiche Pflanzen wie Thymian und Lavendel locken Bienen an und bieten ihnen eine Nahrungsquelle. Pflanzen Sie also möglichst viele davon in Ihrem Garten oder auf Ihrem Balkon an.
  • Auch Nisthilfen (sind meist fixfertig im Baumarkt erhältlich) sind bei Bienen äußerst beliebt und helfen ihnen bei Ihrer täglichen Arbeit.
  • Verwenden Sie im eigenen Garten keine Pestizide.
  • Kaufen Sie Lebensmittel, die ohne Pestizideinsatz hergestellt wurden.

Bienen sind also nicht nur unsere Honiglieferanten, sondern sind für die Artenvielfalt von vielen Pflanzen in der Natur unerlässlich. Wir Menschen sollten also, auch in unserem Interesse, mehr Sorge zu unseren Bienen tragen!

NM/add/news.de

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