02.06.2019, 11.42 Uhr

Mord in Arkansas, USA: Ehefrau ermordet Gatten wegen Porno-Sucht

Patricia Hill und ihr Ehemann Frank waren erst wenige Jahre verheiratet, doch das Eheglück wurde von einer pikanten Sucht des 65-Jährigen getrübt: Weil seine Gattin nicht mit seiner Pornosucht klarkam, musste der US-Amerikaner sterben.

Den Konsum von Hardcore-Pornos musste ein Mann aus den USA mit dem Leben bezahlen (Symbolfoto). Bild: Sebastian Willnow / ZB / picture alliance / dpa

Mal ehrlich, welche lästige Angewohnheit Ihres Partners wäre für Sie ein absolutes No-Go in einer Beziehung? Überall schmutzige Wäsche herumliegen lassen, sich nicht am Haushalt beteiligen oder eine überbordende Sammelleidenschaft, die das Haus zum Überquellen bringt? Mit solchen Marotten wäre Patricia Hill aus Pine Bluff im US-Bundesstaat Arkansas gewiss klargekommen - doch ihr Ehemann Frank hatte ein anderes Hobby, das die pensionierte Krankenschwester zum Ausrasten brachte.

Ehemann (65) kann Sucht nach Pornos nicht unterdrücken - mit tödlichen Folgen

Wie im britischen "Mirror" zu lesen ist, vergnügte sich Frank Hill, der seine Frau Patricia im Jahr 2001 heiratete, in seiner Freizeit mit Pornofilmchen - sehr zum Missfallen seiner Partnerin. Patricia Hill, die als gläubige Frau beschrieben wird, konnte mit der Sexfilm-Leidenschaft ihres Mannes nichts anfangen und bekam regelmäßig Tobsuchtsanfälle, wenn sie Pornohefte oder -filme in ihrem Haus fand.

Ehefrau erwischt Gatten beim Pornoschauen und wird zur Mörderin

Um seiner Sexfilm-Vorliebe dennoch nachgehen zu können, richtete sich Frank im Geräteschuppen seines Gartens ein privates Pornokino ein - hier frönte der 65-Jährige seiner Pornosucht und trank Bier, wenn seine Frau außer Haus war. Womöglich wäre der Sexfilmschuppen bis heute unentdeckt geblieben, doch Frank Hill beging den Fehler, einen kostenpflichtigen Pornokanal zu buchen - als seine Frau dies beim Blick auf die Kabelfernsehenrechnung erfuhr, nahm das Schicksal seinen Lauf.

Frank Hill mit zwei Schüssen wegen Sexfilm-Sucht ermordet

Wutentbrannt stürmte die Seniorin in den Gartenschuppen, um ihren Mann zur Rede zu stellen - und erwischte ihn beim Pornoschauen. Augenblicke später ging bei der Notrufzentrale ein Anruf ein - Patricia Hill informierte die Rettungskräfte, ihr Mann sei durch zwei Schüsse verletzt worden. Im gleichen Atemzug gestand die Ex-Krankenschwester, ihren Ehemann erschossen zu haben. Der schwerverletzte Frank Hill wurde zwar ins Krankenhaus gebracht, doch es war zu spät: Der 65-Jährige wurde für tot erklärt.

Schuldig! Ehefrau wegen Mordes zu 16 Jahren Haft verurteilt

Für die Polizei gestalteten sich die Mordermittlungen unkompliziert: Nicht nur die Tatwaffe, eine Kleinkaliberpistole, wurde im Schuppen entdeckt, auch das Mordmotiv wurde durch die Kabel-TV-Rechnung offenkundig. Zwar beteuerte Patricia Hill, der Tod ihres Mannes sei ein Unfall gewesen, doch die 69-Jährige wurde wegen Mordes angeklagt. Obwohl die Angeklagte auf nicht schuldig plädierte, wurde sie wegen Mordes zu 16 Jahren Haft verurteilt.

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loc/news.de

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