21.05.2019, 12.09 Uhr

Internationaler Tag zur Erhaltung der Artenvielfalt: DIESE Tiere hat die Menschheit ausgerottet

Am 22. Mai 2019 ist Internationaler Tag zur Erhaltung der Artenvielfalt. Welche ganz besonderen Tiere durch uns Menschen bereits ausgerottet wurden, erfahren Sie in diesem Beitrag.

Ausgestorben! Bild: picture alliance/Boris Roessler/dpa

Es ist erschreckend! Laut dem "Living Planet Index" des WWF ist die Artenvielfalt auf der Erde zwischen 1970 und 2005 um ganze 27 Prozent gesunken. Und es ist kein Ende in Sicht. Gemäß WWF sind weitere rund 34.000 Arten vom Aussterben bedroht. Ganz besonders in Gefahr sind Land- und Süßwassertiere im asiatisch-pazifischen Gebiet.

Durch die Uno wurde hierfür im Jahr 2000 der Internationale Tag zur Erhaltung der Artenvielfalt eingeführt, der 2019 am 22. Mai gefeiert wird.

3 ganz besondere Tiere, die der Mensch ausgerottet hat

Viele Tiere existieren heute nicht mehr - die Schuld dafür muss sich die Menschheit geben lassen-, darunter mehrere besonders schöne und außergewöhnliche Arten. Heute nicht mehr auf unserem Planeten beheimatet sind beispielsweise folgende Tiere:

Chinesischer Flussdelfin

Ausgestorben seit: vermutlich 2004

Seit 2004 wurde kein solcher Flussdelfin mehr gesichtet. Alle Suchaktionen nach lebenden Exemplaren sind bisher gescheitert. Eine übermäßige Verschmutzung, die extreme Befahrung des Flusses und ein häufiges Verfangen in den Fischernetzen hat vermutlich dazu geführt, dass der Chinesische Flussdelfin mit großer Wahrscheinlichkeit nicht mehr auf der Erde wohnhaft ist. Er war bis zu 2,40 Meter lang, hatte eine längere Schnauze und kam ausschließlich im mittleren und unteren Einzugsgebiet von dem chinesischen Fluss Jangtsekiang und dem Dongting-See vor.

Beutelwolf

Ausgestorben seit: 1936

Seit dem Tod des letzten gefangenen Beutelwolfes mit dem Namen Benjamin gilt dieser ganz besondere Wolf als ausgestorben. Er wurde auch Tasmanischer Tiger genannt und galt als größtes fleischfressendes Beuteltier auf dem australischen Kontinent. Sein Aussehen war besonders, weil sein Fell durch jeweils 13 bis 19 auffällige Querstreifen am Rücken durchzogen war. Der Beutelwolf hatte den Ruf, ein besonders blutrünstiger Schafsreißer zu sein und wurde dadurch um 1800 extrem gejagt. Durch das Eintreffen der Europäer machten dem Beutelwolf auch wilde Hunde und allerlei neue Krankheiten das Leben schwer. Nach seinem Aussterben fand man heraus, dass es sein Gebiss gar nicht möglich machte, ein ausgewachsenes Schaf zu zerlegen. Die meisten Schafe wurden somit nicht von Beutelwölfen, sondern von wilden Hunden gerissen.

Dodo

Ausgestorben seit: 1690

Der flugunfähige Vogel war rund einen Meter groß und kam nur auf der Insel Mauritius vor. Weil er sich hauptsächlich von vergorenen Früchten ernährte, war er sozusagen dauernd "besoffen". Dadurch, dass er nicht fliegen konnte, war er ziemlich leichte Beute.

Ziemlich schade, dass es diese Tiere nicht mehr gibt, oder? Wir sollten also aus der Vergangenheit lernen und uns besser um Tier und Umwelt kümmern. Durch mehr Achtsamkeit und Sorge könnten zumindest die aktuell vom Aussterben betroffenen Tierarten gerettet werden.

nm/add/news.de

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