20.05.2019, 15.02 Uhr

Blutbad in Texas, USA: Sohn (22) sägt Mutter den Kopf ab - keine Mordanklage!

In Denton im US-Bundesstaat Texas soll ein 22-Jähriger den Kopf seiner Mutter mit einer Metallsäge abgetrennt haben. Die Polizei fand den Torso der Verstorbenen in der Wohnung des Sohnes, vom Schädel fehlt jedoch jede Spur.

Ein 22-Jähriger soll in den USA den Kopf seiner toten Mutter mit einer Säge abgetrennt haben (Symbolfoto). Bild: Adobe Stock / Alex Malikov

Es ist ein schreckliches Blutbad, das sich im US-Bundesstaat Texas ereignete: Der 22-Jährige Isaac Israel Warriner soll den Kopf seiner 65-jährigen Mutter Sarah Warriner mit einer Metallsäge abgetrennt haben. In der Ortschaft Denton wurden bereits am 05. Mai Beamte in die Wohnung des jungen Mannes gerufen, wie unter anderem im britischen "Mirror" zu lesen ist.

Sohn tötet eigene Mutter - doch vom Kopf fehlt jede Spur

So habe ein Anrufer angegeben, Warriner sei verrückt und habe alle Arten von Reinigungsmitteln bei sich in der Wohnung. Er vermutete, Warriner wolle eine Bombe bauen, heißt es in einer eidesstattlichen Erklärung. Als die Polizisten eintrafen, fanden sie einen Einkaufswagen mit verschiedenen Reinigungsmitteln draußen im Hof vor, der Verdächtige war jedoch nicht vor Ort. Nach dem die Tür zur Wohnung den Beamten aufgeschlossen wurde fanden sie Sarah Warriners kopflosen Körper in einem Zustand der Verwesung.

Beweise im Schlafzimmer führten sie zu der Annahme, dass eine Metallsäge verwendet wurde, um den Kopf der Toten abzutrennen. Dieser wurde bislang aber noch nicht gefunden.

Vor der Verhaftung: Täter liefert sich Verfolgungsjagd mit der Polizei

Isaac Israel Warriner wurde im benachbarten Bundesstaat Oklahoma aufgegriffen. Dort entdeckte man den 22-Jährigen am folgenden Tag im Auto seiner Mutter, was vor der Verhaftung noch zu einer Verfolgungsjagd führte.

22-Jähriger wegen Leichenschändung angeklagt - doch nicht wegen Mordes

Nun sieht sich Isaac Israel Warriner in Denton mehreren Anklagen ausgesetzt, unter anderem der Leichenschändung, derStörung der Totenruhe sowie der Manipulation von Beweismitteln. Beschuldigt, seine Mutter getötet zu haben, wurde der junge Mann jedoch nicht.

Mutmaßlicher Muttermörder rastete im Krankenhaus aus

Tage vor ihrem Tod hatte Sarah Warriner ihren Sohn ins Krankenhaus gebracht, nachdem er sich mit einem Rasierer die Arme geschnitten hatte. Eine Krankenschwester rief den Sicherheitsdienst an, als der 22-Jährige damit drohte, seine Mutter und sich selbst zu töten. Der junge Mann türmte aus dem Krankenhaus, noch bevor die Polizei eintreffen konnte. Isaac Warriners Vater Kenneth Warriner erzählte dem "Fort Worth Star-Telegram", dass sein Sohn wenige Monate vor der Entdeckung der Leiche seiner Ex-Frau einen Nervenzusammenbruch erlitten habe.

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kjf/news.de

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