Unwetter Mai 2019: Hagel, Sturmböen, Starkregen! Unwetterzelle erreicht Deutschland

Petrus meint es am Wochenende nicht gut mit Deutschland. Zwar sollen die Temperaturen klettern, aber dafür droht in einigen Regionen Gewitter, Hagel, Starkregen und sogar Unwetter.

Am Wochenende drohen Deutschland heftige Gewitter. Bild: dpa

Sonniges, warmes Frühlingswetter bleibt auch weiterhin ein Traum. Der Mai zeigte sich in dieser Woche wegen der Eisheiligen von seiner kalten Seite. Doch damit nicht genug: Zum Wochenende rollt auch noch eine Gewitterfront auf Deutschland zu.

Unwetter im Mai 2019: Meteorologen warnen vor Starkregen und Gewitter

Wie der deutsche Wetterdienst (DWD) berichtet, fing das ungemütliche Wetter bereits am Donnerstag an. Im Osten des Landes drohte starker Dauerregen mit bis zu 30 Litern Wasser pro Quadratmeter. Am Freitag zogen im Süden überm Bergland einzelne Gewitter auf.

Der große Knall droht jedoch am Wochenende:Am Samstag zumindest ist es nach DWD-Angaben zwar in vielen Teilen Deutschlands sonnig und fast überall wird die Temperaturmarke von 20 Grad geknackt. Jedoch steigt durch das schwül-warme Wetter die Gewittergefahr erheblich. Allerdings ist sowohl ganz im Norden als auch im Südwesten und Westen vielfach ein Regenschirm angebracht.

Vom westlichen Nordrhein-Westfalen über Rheinland-Pfalz bis in den Süden Baden-Württembergs kann es schauern oder gewittern. Ähnlich sieht es im Bereich von der Nordsee über Schleswig-Holstein bis nach Vorpommern aus. In den Mittelgebirgen wird vor Starkregen gewarnt, wie "weather.com" meldet. Im Südwesten besteht sogar die Gefahr vor Unwetter mit mehr als 25 Litern Regen pro Quadratmetern.

Hagel, Starkregen und Gewitter! Petrus bringt Unwetter im Mai

Am Sonntag kann es etwa im Raum Berlin bis 25 Grad warm und damit offiziell sommerlich werden. Nach einem eher trockenen und sonnigen Vormittag ziehen bis zum Nachmittag allerdings fast überall in Deutschland Wolken auf. Mit kurzen, aber kräftigen Regengüssen muss gerechnet werden. Wie sich die Schauer verteilen, sei aber noch schwer abzusehen, hieß es beim DWD. Am Sonntag steigt laut DWD die Gewitterneigung. Örtlich besteht neben Gewittern auch die Gefahr von Starkregen, Unwettern und starkem Hagel.Im Westen und Südwesten des Landes startet der Tag bereits mit Schauern, die teils immer heftiger werden und lokal auch zu Überschwemmungen führen können.

Schuld an der Wetterlage sei ein Tief aus Spanien. "Da blubbert ein Gewittertief auf uns zu. Ein Tief bei Spanien zieht Richtung Italien. Da bildet sich dann noch ein zweites Tief. Und diese beiden Tiefs sorgen dann bei uns für die feucht-warme Wetterlage", zitiert die "Bild" den Meteorologen Dominik Jung.

Tief Axel bringt unbeständigen Wochenstart

Auch am Montag bringt Tief "Axel" Wolken, Schauer und teils kräftige Gewitter mit sich. Im Süden und Südosten Deutschlands kann es der Vorhersage zufolge unwetterartige Regengüsse mit örtlichen Überschwemmungen geben. Die Temperaturen steigen aber erneut über die 20-Grad-Marke. Auch am Dienstag regnet es in weiten Teilen des Landes weiter. Erst zur Wochenmitte tritt vorübergehend eine Wetterberuhigung ein, bevor es dann am kommenden Wochenende von Westen her neue, teils kräftige Regenfälle geben kann.

Das Tiefdruckgebiet schaufelt feucht-warme Luftmassen aus Polen und Tschechien nach Deutschland. Es kommt zu örtlich kräftigen Schauern und Platzregen. Nördlich der Mittelgebirge wird es mit 19 bis 24 Grad noch einmal recht warm, ansonsten liegen die Temperaturen tagsüber bei 13 bis 20 Grad. Ähnlich wird es am Dienstag. In Richtung Alpen wird es laut Vorhersage Dauerregen geben, bis Mittwochmorgen können dort 60 bis 90 Liter Regen pro Quadratmeter fallen, direkt in den Alpen sogar 150 Liter. Dort drohen Überschwemmungen.

Wetter in Deutschland aktuell: Besserung ab Mitte der Woche

Ab Mittwoch beruhigt sich das Wetter etwas. Doch bevor "Axel" zur östlichen Ostsee weiterzieht, lädt er in der Osthälfte Deutschlands noch reichlich Regen ab. Im Westen bringt Zwischenhocheinfluss etwas Sonne und örtlich bis zu 22 Grad, ansonsten kommen die Temperaturen nicht über 14 bis 20 Grad hinaus. Nach einer Schönwetterepisode am Donnerstag und frühem Freitag ziehen laut DWD von Freitagnachmittag an neue Tiefdruckgebiete aus Südwesten heran, die einmal mehr wechselhaftes Wetter mit Schauern und Gewittern bringen.

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bua/loc/news.de/dpa

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