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22.05.2019, 08.59 Uhr

Mai-Unwetter 2019 aktuell: DWD warnt: HIER flutet "Tief Axel" Deutschland!

Regen, Schauer und Gewitter: Tief "Axel" beschert Deutschland einen nassen Start in die neue Woche. In einigen Regionen drohen Unwetter mit Gewitter, Hagel, Starkregen und sogar Überschwemmungen. Das verspricht die Wettervorhersage für Deutschland.

Der DWD warnt vor extrem starken Dauerregen. Bild: AdobeStock / trendobjects

Sonniges, warmes Frühlingswetter bleibt auch weiterhin ein Traum. Der Mai zeigte sich in der vergangenen Woche wegen der Eisheiligen von seiner kalten Seite. Doch damit nicht genug: Nun rollt eine Unwetterfront auf Deutschland zu.

Unwetter im Mai 2019: Meteorologen warnen vor Starkregen und Gewitter

Wie der deutsche Wetterdienst (DWD) berichtet, fing das ungemütliche Wetter bereits am vergangenen Donnerstag an. Im Osten des Landes drohte starker Dauerregen mit bis zu 30 Litern Wasser pro Quadratmeter. Am Freitag zogen im Süden überm Bergland einzelne Gewitter auf. Durch das schwül-warme Wetter am Wochenende steigt aktuell die Gewittergefahr erheblich.

Vom westlichen Nordrhein-Westfalen über Rheinland-Pfalz bis in den Süden Baden-Württembergs kann es schauern oder gewittern. Ähnlich sieht es im Bereich von der Nordsee über Schleswig-Holstein bis nach Vorpommern aus. In den Mittelgebirgen wird vor Starkregen gewarnt, wie "weather.com" meldet. Im Südwesten besteht sogar die Gefahr vor Unwetter mit mehr als 25 Litern Regen pro Quadratmetern.

Hagel, Starkregen und Gewitter! Petrus bringt Unwetter im Mai

Wie sich die Schauer verteilen, sei aber noch schwer abzusehen, hieß es beim DWD. Bereits am Sonntag stieg die Gewitterneigung laut DWD erheblich. Örtlich besteht neben Gewittern auch die Gefahr von Starkregen, Unwettern und starkem Hagel. Im Westen und Südwesten des Landes startete der Tag bereits mit Schauern, die teils immer heftiger werden und lokal auch weiterhin zu Überschwemmungen führen können.

Schuld an der Wetterlage sei ein Tief aus Spanien. "Da blubbert ein Gewittertief auf uns zu. Ein Tief bei Spanien zieht Richtung Italien. Da bildet sich dann noch ein zweites Tief. Und diese beiden Tiefs sorgen dann bei uns für die feucht-warme Wetterlage", zitiert die "Bild" den Meteorologen Dominik Jung.

Unwetter in Deutschland aktuell: Tief Axel bringt unbeständigen Wochenstart

Auch am Montag brachte Tief "Axel" Wolken, Schauer und teils kräftige Gewitter mit sich. Es deute sich eine "brisante Dauerregenlage" an, teilte der Deutsche Wetterdienst in Offenbach (DWD) bereits am Montag mit. Die Meteorologen erwarteten heftige Regenfälle von Südniedersachsen über Osthessen, Westthüringen, Baden-Württemberg bis nach Bayern. Besonders viel soll es an den Alpen regnen. Die Schneeschmelze könnte die Lage dort zusätzlich verschärfen.

Wettervorhersage aktuell: DWD warnt vor Dauerregen und Hochwassergefahr

Der DWD gab für mehrere Landkreise der betroffenen Bundesländer sowie für Teile Sachsen-Anhalts Unwetterwarnungen heraus und warnte zudem vor Hochwasser. Die größte Hochwassergefahr besteht demnach im Allgäu. Erst im Laufe des Mittwochs soll der Regen nachlassen.

Bis dahin könnten bis zu 80 Liter Regen pro Quadratmeter niedergehen, im Allgäu sogar mehr als 100 und bis zu 180 Liter. Zum Vergleich: Die durchschnittliche Niederschlagsmenge für den gesamten Monat Mai liege in Frankfurt bei etwa 84 Liter Regen pro Quadratmeter, erläuterte ein Meteorologe. Bei derartigen Niederschlagsmengen sei mit Überschwemmungen zu rechnen - zumal die Bäche und Flüsse derzeit noch Schmelzwasser aus den Bergen führen.

Der DWD erwartete zunächst auch noch einige teils schwere Gewitter. Bei Höchstwerten zwischen 13 und 20 Grad regnet es am Dienstag viel, besonders im Süden droht Starkregen. Im Osten sind mit Sonne bis zu 24 Grad drin.

Wetter in Deutschland aktuell: Besserung ab Mitte der Woche

Auch für den Dienstag rechnete der DWD noch mit Dauerregen und Unwettern. "Der Regen verzieht sich dann aber allmählich nach Süddeutschland", sagte Speicher. In Sachsen, Sachsen-Anhalt und Niedersachsen habe sich die Lage bereits entspannt, in Westdeutschland werde das im Laufe des Tages passieren. Nur in Bayern und Baden-Württemberg sei noch bis Mittwochmorgen mit starkem bis heftigem Regen zu rechnen. Eine Unwetterwarnung des Deutschen Wetterdienstes (DWD) für den Großteil Baden-Württembergs gilt noch bis Mittwochmorgen (Stufe 3). Für den Südosten wird sogar vor extremem Unwetter (Stufe 4) gewarnt.

Ab Mittwoch soll sich das Wetter etwas beruhigen. Doch bevor "Axel" zur östlichen Ostsee weiterzieht, lädt er in der Osthälfte Deutschlands noch reichlich Regen ab. Im Westen bringt Zwischenhocheinfluss etwas Sonne und örtlich bis zu 22 Grad, ansonsten kommen die Temperaturen nicht über 14 bis 20 Grad hinaus.Am Donnerstag soll dann ein Zwischenhoch vorerst für Entspannung sorgen - aber: "Eine stabile Hochdruckwetterlage ist derzeit noch nicht in Sicht." Nach einer Schönwetterepisode am Donnerstag und frühem Freitag ziehen laut DWD von Freitagnachmittag an neue Tiefdruckgebiete aus Südwesten heran, die einmal mehr wechselhaftes Wetter mit Schauern und Gewittern bringen.

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