15.05.2019, 08.43 Uhr

Horror-Crash nahe Alaska: Flugzeuge kollidieren in der Luft - Zahl der Toten auf sechs gestiegen

Es sollte ein Höhepunkt einer Kreuzfahrt im Norden der USA werden - der Rundflug über der malerischen Küste Alaskas endete aber tödlich. Zwei Flugzeuge sind nahe der Küste Alaskas kollidiert. Fünf Menschen sterben.

Mindestens fünf Menschen sind bei der Kollision von zwei Wasserflugzeugen in der Luft vor der Küste Alaskas ums Leben gekommen. Bild: dpa

Mindestens fünf Menschen sind am Montag (Ortszeit) bei der Kollision von zwei Wasserflugzeugen in der Luft vor der Küste Alaskas ums Leben gekommen. Das teilte nach Medienberichten die Reederei mit, die Rundflüge für die Passagiere des Kreuzfahrtschiffs "Royal Princess" organisiert hatte. Zehn der insgesamt 16 Insassen der beiden Maschinen wurden verletzt aus dem Wasser des George Inlet bei Ketchikan geborgen, eine Person werde noch vermisst. Der Gesundheitszustand von drei Verletzten wurde als ernst beschrieben.

Flugzeug-Kollision nahe Alaska: Fünf Tote, 10 Verletzte, 1 Person vermisst

Neben zahlreichen kleinen Booten suchte auch ein Hubschrauber der Küstenwache nach dem Vermissten. Über den genauen Hergang des Unglücks gebe es noch keine Informationen, berichteten örtliche Medien.

+++ Update 15.05.2019:Sechs Tote nach Flugzeugkollision vor Alaska +++

 

Nach dem Zusammenstoß zweier Wasserflugzeuge in der Luft vor der Südküste Alaskas ist die Zahl der Todesopfer auf sechs gestiegen. Rettungsteams hätten die letzten beiden Vermissten am Dienstag (Ortszeit) in einer Bucht nahe der Stadt Ketchikan tot geborgen, berichtete die örtliche Tageszeitung "Anchorage Daily News". Zehn Menschen waren nach dem Unglück am Montag gerettet worden. Die US-Luftsicherheitsbehörde NTSB untersuchte laut Bericht den Fall.

Die beiden Maschinen mit Touristen waren am Montagnachmittag (Ortszeit) bei einem Rundflug über dem George Inlet, einer Bucht, kollidiert. Vier Touristen und ein Pilot saßen Medienberichten zufolge in einer Maschine vom Typ de Havilland Beaver, zehn Passagiere und ein Pilot in einem Flugzeug vom Typ de Havilland Otter.

Die Touristen waren Passagiere eines Kreuzfahrtschiffes der amerikanischen Reederei "Princess Cruises". Sie hatten den Ausflug über die Seen- und Flusslandschaft an Alaskas Südspitze am Montag als Teil ihrer siebentägigen Schiffsreise gebucht.

Der Reederei zufolge befand sich die "Royal Princess", eines der größten Passagierschiffe, auf ihrer Jungfernfahrt. Das Schiff war demnach am 11. Mai in der kanadischen Stadt Vancouver aufgebrochen.

Horror-Crash an der Küste Alaskas: Zwei Flugzeuge kollidieren

Bei den Unglücksmaschinen handelt es sich nach Medienberichten um einmotorige Flugzeuge, eine de Havilland Otter und eine de Havilland Beaver. Die Reederei habe den Tod der fünf Insassen der kleineren Maschine bestätigt, zitierten unter anderem die Sender ABC und Foxnews aus einer Mitteilung der "Princess Cruises".

Im US-Staat Alaska sind sehr viele Wasserflugzeuge im Einsatz, mit denen man meist die entlegenen Gebiete und auch Seen und Flüsse leichter erreichen kann als mit Fahrzeugen. Der Unglücksort liegt an der südlichsten Spitze von Alaska.

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fka/bua/news.de/dpa

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