01.05.2019, 13.40 Uhr

Tödliches Stiertreiben in Valencia: Bulle spießt 19-Jährigen auf - tot!

Bei einem Stiertreiben in der Nähe von Valencia ist ein 19-Jähriger von einem Bullen verletzt worden. Der Mann erlag wenig später seinen schweren Verletzungen. Dies ist nicht der erste tödliche Zwischenfall bei einer Stierhatz.

Immer wieder kommt es bei spanischen Stierkämpfen zu tödlichen Zwischenfällen. (Symbolbild) Bild: dpa

Bei einem spanischen Stierfestival hat ein Bulle einen jungen Mann getötet. Der 19-Jährige sei amDienstagabend bei einem Stiertreiben in Chilches nahe Valencia von einem Horn des Tieres an der Leiste getroffen worden, berichteten spanische Medien am Mittwoch unter Berufung auf Behörden.

Bulle tötet 19-Jährigen bei spanischem Stiertreiben in Valencia

Der Mann habe viel Blut verloren. Der Verletzte war sofort ins Krankenhaus gebracht worden, starb dort aber kurz darauf, wie die Zeitung"La Vanguardia" Polizeiquellen zitierte.

Die Veranstalter teilten mit, sie hätten zusammen mit der örtlichen Regierung entschieden, für den restlichen Abend alleProgrammpunkte des mehrtägigen Festivals zu streichen. Am Mittwoch sollte dem Toten in einer Schweigeminute gedacht werden. Das Stierfestival dauert noch bis zum Wochenende.

Tödliche Stierhatz in Spanien: Stierkämpfer lebendig aufgespießt

Es ist nicht der erste blutige Zwischenfall bei einer Stierhatz. Mitte März wurde ein Torero bei einem Stierkampf in Valencia lebendig aufgespießt. Enrique Ponce, einer der bekanntesten Toreros Spaniens, fiel dabei so unglücklich, dass er sich das linke Bein verdrehte. Der Stierkämpfer muss nach dem schmerzhaften Zwischenfall sechs Monate pausieren. 

Weniger glimpflich endete hingegen ein Stierkampf im spanischen Arcos de la Frontera im Jahr 2018. Auch hier wurde ein Mann von einem Bullen aufgespießt. Der Stierkämpfer hatte jedoch keine Chance. Er starb wenig später an seinen Verletzungen.

FOTOS: Blutiges Fest Das sind die schlimmsten Verletzungen der Toreros

Passend dazu: Stier spießt Torero im Schritt auf - Not-OP!

sba/news.de/dpa

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