29.04.2019, 19.54 Uhr

Maddie McCann weiter vermisst: Irre Behauptung! War Madeleines Mutter eine MI5-Agentin?

Auf der Suche nach der vermissten Maddie McCann kommt es immer wieder zu dubiosen Anschuldigungen gegenüber ihren Eltern. Eine portugiesische Zeitung behauptet nun, Kate McCann hätte zum Zeitpunkt der Entführung für den britischen Inlandsgeheimdienst MI5 gearbeitet.

Maddie McCann wird seit Mai 2007 vermisst. Bild: dpa

Nach fast zwölf Jahren haben Kate und Gerry McCann die Hoffnung noch immer nicht aufgegeben, ihre seit 2007 vermisste Tochter Maddie McCann lebend wiederzusehen. Unermüdlich suchen Madeleines Eltern seit Jahren nach ihrer im Familienurlaub in Portugal entführten Tochter. Jahr um Jahr droht die Suche endgültig eingestellt zu werden, da die Gelder knapp werden, doch bisher konnten die McCanns dies immer wieder abwenden.

Vermisstenfall Maddie McCann: Arbeitete Kate McCann für den MI5?

Mehr als einmal mussten sich Kate und Gerry McCann vor der Weltöffentlichkeit rechtfertigen. Auch sie selbst gerieten zu Beginn der Ermittlungen ins Visier der Ermittler. Aktuell kommt es erneut zu dubiosen Anschuldigungen. Das portugiesische Blatt "Sol" behauptet, Maddie McCanns Mutter Kate habe zum Zeitpunkt der Entführung für den britischen Inlandsgeheimdienst MI5 gearbeitet.

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Maddie McCanns Mutter eine Geheim-Agentin?

Der Journalist Jose Antonio Saraiva erklärte, eine Ärztin habe ihn kontaktiert, und behauptet, Maddie McCanns Verschwinden stünde mit der Tätigkeit ihrer Mutter für den MI5 in Verbindung.Saraiva selbst befeuert diese an den Haaren herbeigezogenen Behauptungen nun, indem er sagt, diese Tatsache würde erklären, warum der ehemalige Premierminister Gordon Brown damals den britischen Botschafter John Buck in das Urlaubsressort der McCanns geschickt hat. Die damalige Erklärung für sein Erscheinen war, dass Brown und Gerry McCann Schulkameraden gewesen seien.

Hat der Geheimdienst Maddie McCanns Tod vertuscht?

Es ist nicht das erste Mal, dass der britische Geheimdienst im Zusammenhang mit dem Vermisstenfall Maddie McCann genannt wird. Der portugiesische Ex-PolizeichefGoncalo Amaral, welcher in der Netflix-Dokumentation "The Disappearance of Madeleine McCann" zu sehen ist, behauptete im letzten Jahr, der MI5 habe geholfen den Tod und das Verschwinden des Mädchens zu verschleiern.

Am kommenden Freitag, 3. Mai 2019, jährt sich das Verschwinden von Maddie McCann zum 12. Mal.

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fka/news.de

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