28.04.2019, 07.08 Uhr

Wetter im April 2019 aktuell: Kälteeinbruch! HIER beendet der Jetstream den Frühlingssommer

Temperaturen bis zu 27 Grad sorgten an den vergangenen Tagen für Sommerfeeling pur. Doch damit ist nun erst einmal Schluss: Eine Kaltfront lässt nicht nur die Temperaturen sinken, sondern bringt auch Regen mit sich. Die aktuelle Wettervorhersage gibt's hier.

Der Frühlingssommer ist erst einmal vorbei. Bild: dpa

Mit dem Frühlingssommer ist es an diesem Wochenende erst einmal vorbei. Eine Kaltfront lässt die Temperaturen bis zum Wochenende in Deutschland abstürzen. Doch der dringend benötigte ausgiebige Regen ist nach Vorhersage des Deutschen Wetterdienstes (DWD) trotz Einbruch kühler Meeresluft nicht in Sicht.

Wetter im April 2019 aktuell: Kaltluft-Einbruch am Wochenende

"Es wird zwar feuchter, doch die erwarteten Mengen zwischen fünf und zehn Liter pro Quadratmeter reichen nicht aus, um die Trockenheit wett zu machen", sagte DWD-Meteorologin Jacqueline Kernn. Eine nachhaltige Besserung erwarte sie nicht, nach den bisherigen Vorhersagemodellen auch nicht für kommende Woche. Dies gelte voraussichtlich auch für die Waldbrandgefahr.

An diesem Freitag zieht ein Wolkenband zwischen Nordsee und Hochrhein allmählich Richtung Osten - und bringt Schauer und Gewitter mit, die auch heftig ausfallen können mit Sturmböen und Starkregen. Dazu wird es laut Prognose höchstens noch 14 bis 18 Grad warm, bei Sonnenschein im Osten sind es zuvor noch 22 bis 27 Grad. Im Südwesten rechnet der DWD jedoch bei längerem Regen nur noch mit 9 bis 14 Grad. In den Alpen sinkt die Schneefallgrenze auf 1200 Meter.

Wechselhaftes Wetter! Regen, Sturmböen und niedrigere Temperaturen

Am Wochenende soll das Wetter laut DWD wechselhaft bleiben. Immer wieder gehen Schauer nieder, vor allem in der Mitte und im Westen, dort kann es zudem blitzen und donnern. Die Höchstwerte bei den Temperaturen liegen am Samstag zwischen 12 und 19 Grad. Im Westen und in der Mitte muss mit stürmischen Böen gerechnet werden.

Ein ähnliches Bild zeigt der Sonntag, nur im Norden kann es länger aufklaren. Mit 11 bis 17 Grad wird es nochmals etwas kühler. Nachts sinken die Temperaturen auf bis zu drei Grad ab, bei klarem Himmel kann es sogar noch kälter werden.

Heiße Wüstenluft und eisige Polarluft durch schwachen Jetstream

Schuld an der extremen Wetterlage in Europa ist der schwache Jetstream. Dadurch kommt es zu einer starken Nord- und Südströmung der Luftmassen. Diese ist schuld an der ungewöhnlichen Temperaturverteilung. So war es an den vergangenen Tagen in Stockholm wärmer als in Madrid und in Island war es so warm wie in Portugal. In Mittel- und Osteuropa sorgte heiße Wüstenluft für sommerliches Wetter und Trockenheit. Die feinen Staubpartikel aus der Sahara verfärbten die Luft und gingen teilweise als Blutregen nieder. Westeuropa bekam dagegen kalte Polarluft ab.

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bua/fka/news.de/dpa

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