12.04.2019, 15.52 Uhr

Tsunami-Warnung in Indonesien aufgehoben: Erdbeben der Stärke 6,9 erschüttert Insel Sulawesi

Am Freitag hat sich in Indonesien ein schweres Erdbeben der Stärke 6,9 ereignet. Die Behörden warnten kurzzeitig vor einem Tsunami. Es ist nicht das erste schwere Beben, das die Küste Indonesiens erschüttert.

Schon im vergangenen Jahr erschütterte ein schweres Erdbeben die Küste Indonesiens. Bild: dpa

In Indonesien hat es ein Erdbeben der Stärke 6,9 gegeben. Die Behörden gaben am Freitag eine kurzzeitig eine Tsunami-Warnung heraus. Das Beben ereignete sich nahe der Insel Sulawesi. Berichte über Schäden lagen zunächst nicht vor.

Erdbeben erschüttert Indonesiens Küste

Auch über die Auswirkungen des Erdbebens ist aktuell noch nichts bekannt. Derzeit gibt es keine Meldungen über Todesopfer oder sonstige Schäden. Es ist nicht das erste Mal, dass die Region um Sulawesi von einem Erdbeben erschüttert wird. Im September 2018 kamen mehr als 2000 Menschen um Leben. Damals traf eine sechs Meter hohe Welle die Stadt Palu.

Tsunami-Warnung nach Erdbeben in Indonesien aufgehoben

Glücklicherweise scheinen die Bewohner der Insel Sulaesi dieses Mal mehr Glück zu haben: Die kurzzeitig verhängte Tsunami-Warnung hob die Meteorologiebehörde am Freitag wieder auf. Das Beben ereignete sich demnach in etwa zehn Kilometern Tiefe nahe der Insel Sulawesi.Besonders stark spürten die Einwohner der Stadt Palu in Zentralsulawesi das Beben. "Einwohner gerieten in Panik und liefen aus ihren Häusern", sagte der Sprecher des nationalen Katastrophenschutzes Sutopo Nugroho. Die Menschen seien gewarnt worden, sich nicht in Küstennähe oder an Flüssen aufzuhalten.

sba/news.de/dpa

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