28.03.2019, 11.43 Uhr

Todestragödie zum Geburtstag: Fallschirm versagt! Frau (18) stürzt in den Tod

Vanessa Ivonne Melendez Cardenas wollte ihren 18. Geburtstag mit einem ganz besonderen Erlebnis zelebrieren und einen Fallschirmsprung wagen - doch der Sprung ging schief. Jetzt ist die junge Frau tot.

Eine junge Frau wollte ihren 18. Geburtstag mit einem Fallschirmsprung feiern - doch das Vorhaben endete in einer tödlichen Tragödie (Symbolbild). Bild: Julian Stratenschulte / picture alliance / dpa

Der 18. Geburtstag ist ein echter Meilenstein im Leben - vorbei sind die Jugendjahre, endlich beginnt die Volljährigkeit. Um diesen Schritt gebührend zu feiern, reicht eine normale Party oft nicht aus. Das dachte sich wohl auch Vanessa Ivonne Melendez Cardenas aus Mexiko. Um zu ihrem 18. Geburtstag ordentlich die Korken knallen zu lassen, entschied sich die junge Frau für ein ganz besonderes Event.

Frau will 18. Geburtstag mit Fallschirmsprung feiern und stirbt

Das Geburtstagskind wollte, so ist es in der britischen "Daily Mail" zu lesen, den Ehrentag mit einem Fallschirmsprung krönen und gemeinsam mit Fallschirmsprung-Lehrer Mauricio Gutiérrez Castillo springen. Die Schülerin hatte den Fallschirmsprung in der Nähe von Tequesquitengo genau geplant - doch als das Duo aus dem Flugzeug sprang, bahnte sich eine Tragödie an.

Fallschirm öffnet sich nicht - 18-Jährige stürzt mit Fallschirmspringer zu Tode

Der Fallschirm von Vanessa und Mauricio, die im Tandem sprangen, öffnete sich nämlich nicht wie vorgesehen. Der 34-Jährige und die 18 Jahre alte Schülerin stürzten im mexikanischen Bundesstaat Morelos ungebremst in den Tod. Besonders tragisch: Die schrecklichen Szenen des Absturzes wurden auf Video festgehalten, als Verwandte der jungen Frau am Boden auf die Landung des Geburtstagskindes warteten.

Führte menschliches Versagen zur tödlichen Tragödie?

Augenblicke nach dem tragischen Todessturz wurden die Leichen von Vanessa Ivonne Melendez Cardenas und Mauricio Gutiérrez Castillo von Rettungskräften geborgen. Das Unternehmen, das den Fallschirmsprung des Duos ermöglicht hat, wehrt sich nun gegen Vorwürfe, der tödliche Unfall sei auf fehlerhafte Ausrüstung zurückzuführen. Vielmehr behaupten die Arbeitgeber von Fallschirmsprunglehrer Gutiérrez, der vor seinem Unfalltod mehr als 4.500 Fallschirmsprünge absolviert hatte und als sehr erfahren galt, menschliches Versagen hätte zum Tod der 18-jährigen Schülerin geführt. Offizielle Ermittlungen sollen die Ursache jetzt zweifelsfrei klären.

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loc/pap/news.de

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