22.03.2019, 12.55 Uhr

Messer-Attacke in Basel/Schweiz: Siebenjähriger erstochen! Mutmaßliche Täterin kannte Opfer nicht

Unbegreifliche Tat im schweizerischen Basel: Ein siebenjähriger Junge wurde auf dem Heimweg von der Schule getötet. Unter Tatverdacht ist eine 75 Jahre alte Frau. Das Motiv blieb zunächst noch unklar.

In Basel ist ein erst sieben Jahre alter Junge auf dem Schulweg mit einem Messer angegriffen und tödlich verletzt worden (Symbolbild). Bild: Adobe Stock / showcake

Ein siebenjähriger Junge ist auf dem Heimweg von der Schule in der Schweizer Grenzstadt Basel erstochen worden. Als mutmaßliche Täterin stellte sich nach Angaben der Staatsanwaltschaft eine 75-jährige Frau. Sie habe das Kind angegriffen, sagte sie. Die Frau wurde festgenommen, wie die Staatsanwaltschaft Basel am Donnerstag mitteilte.

Junge (7) auf Schulweg erstochen - mutmaßliche Täterin stellt sich der Polizei

Ermittler zweifeln an der Schuldfähigkeit der mutmaßliche Täterin. Die 75-jährige Schweizerin, die sich selbst gestellt hatte, werde nun psychiatrisch begutachtet, teilte die Staatsanwaltschaft am Freitag in Basel mit. Nach den Ermittlungen kannte die Frau weder den Jungen noch dessen Familie. Der Schüler war am Donnerstagmittag auf dem Nachhauseweg von der Schule angegriffen worden.

Er sei mit einem Messer verletzt worden und habe schwere Stichverletzungen am Hals gehabt, so die Staatsanwaltschaft. Passanten und eine Lehrerin seiner Schule, die auf dem Fahrrad vorbeikam, hatte den Jungen in einer Blutlache gefunden und den Notarzt alarmiert, so die Ermittler. Reanimierungsversuche und eine Notoperation im Kinderkrankenhaus konnten sein Leben nicht retten. Wie der kosovarische TV-Sender "Klan Kosovoa" berichtet, soll es sich bei dem Jungen angeblich um einen Kosovo-Albaner handeln.

Messer-Attacke in Basel: Junge (7) stirbt trotz Not-Operation

Wie der Schweizer "Blick" aktuell schreibt, sollen am Freitag Psychologen mit Lehrern und Schülern der betroffenen Schule Gespräche führen. "Der Schulpsychologische Dienst wird am Freitagmorgen in die Klassen gehen und als erstes das Geschehene mit den Schülern sowie den Lehrpersonen aufarbeiten", erklärte eine Sprecherin des Erziehungsdepartments dem Blatt.

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loc/news.de/dpa

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