20.03.2019, 17.33 Uhr

Tödlicher Angriff in Berlin: Mann (26) am Alexanderplatz von Unbekanntem erstochen

In Berlin kam es am Montagabend zu einer blutigen Attacke, die ein Todesopfer forderte. Ein 26-Jähriger wurde von einem Unbekannten mit einer Stichwaffe angegriffen und tödlich verletzt.

Am Berliner Alexanderplatz ist ein 26-Jähriger von einem Angreifer tödlich verletzt worden (Symbolbild). Bild: Kay Nietfeld / picture alliance / dpa

In der Nähe des Berliner Alexanderplatzes ist ein 26-Jähriger von einem Unbekannten erstochen worden. Gegen 22 Uhr am Montagabend sei das Opfer auf dem Gehweg der Karl-Marx-Allee unterwegs gewesen, berichtete die Polizei am Dienstag. Dort sei ihm ein Mann entgegengekommen, der ihn mit einer Stichwaffe angegriffen und verletzt haben soll.

Attacke in Berlin: Mann (26) am Alexanderplatz niedergestochen und tödlich verletzt

Nach der Flucht des Angreifers war es dem 26-Jährigen noch gelungen, den Notruf zu wählen. Als die Polizei eintraf, war er aber nicht mehr bei Bewusstsein, wie es weiter hieß. Kurze Zeit später sei der 26-Jährige noch vor Ort gestorben. Zunächst war sowohl die Identität des Täters als auch des Opfers unbekannt, letztere ist laut Polizei aber mittlerweile geklärt. Da seine Angehörigen noch nicht über den Tod des Mannes unterrichtet worden seien, wolle man sich nicht zu Einzelheiten äußern.

Polizei ermittelt nach Tötungsdelikt in Berlin - Tatmotiv noch unklar

Ob der 26-Jährige Opfer eines Raubüberfalls wurde und wer für die Tat verantwortlich ist, ist dagegen noch unklar. Man gehe davon aus, dass das Opfer den Täter nicht kannte, sagte eine Polizeisprecherin der Deutschen Presse-Agentur. Die Hintergründe lägen noch völlig im Dunkeln. Eine Mordkommission habe die Ermittlungen aufgenommen.

Die Karl-Marx-Allee ist eine Prachtstraße aus DDR-Zeiten und verbindet den zentralen Alexanderplatz mit Berlin-Friedrichshain, einem auch bei Touristen beliebten Stadtteil.

Polizei sucht Zeugen nach tödlicher Messerattacke nahe Alexanderplatz

Nach einer tödlichen Attacke auf einen 26-Jährigen in der Nähe des Berliner Alexanderplatzes sucht die Polizei nach Hinweisen zum Täter. Das Opfer ist ein litauischer Staatsbürger aus Berlin-Spandau, wie die Polizei am Mittwoch mitteilte. Der Mann wurde am Montagabend erstochen. Ein Unbekannter, der ihm auf einem Gehweg entgegenkam, habe den Litauer mit einer Stichwaffe angegriffen und sei geflüchtet. Dem Verletzten gelang es noch, den Notruf zu wählen. Er starb aber noch am Ort des Angriffs.

Zeugen gesucht! Polizei fahndet nach Messerstecher von Berlin

Derzeit sei unklar, ob das Opfer allein oder in Begleitung in der Karl-Marx-Allee unterwegs war, hieß es. Unklar sei zudem, ob sich der bislang unbekannte Angreifer und der 26-Jährige kannten. Die sechste Mordkommission fragte nun, wer den jungen Mann kannte und wer ihn am Montagabend gegen 22.00 Uhr noch gesehen hat. Zeugen, die etwas Auffälliges beobachtet haben, sollten sich melden.

Indes wurde in der Nähe des Alexanderplatzes in der Nacht zum Mittwoch ein 32-jähriger Türsteher mit einem Messer am Kopf verletzt. Ein 26-Jähriger wurde festgenommen. Vorausgegangen war eine Prügelei zwischen mehreren Männern.

Berliner Alexanderplatz zum kriminellen Hotspot erklärt

Die Gewerkschaft der Polizei erklärte, der Alexanderplatz samt Nebenstraßen seien ein Kriminalitäts-Hotspot. Hier seien täglich Hunderttausende unterwegs. Durch die verstärkte Präsenz der Polizei auf dem Platz und die Zusammenarbeit mit der Staatsanwaltschaft seien Taschendiebe verdrängt und die Gewalt durch Jugendgruppen eingedämmt worden. Die Polizisten könnten aber nicht dafür sorgen, dass es an Berlins zentralem Anlaufpunkt gar keine Straftaten mehr gebe.

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loc/news.de/dpa

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