Frühlingsanfang 2019: Das Wetter zum kalendarischen Frühlingsbeginn

Laut Kalender beginnt der Frühling 2019 am 20. März - doch wird sich das Wetter davon beeindrucken lassen? Wie die Wettervorhersage zum Frühlingsbeginn lautet und welche Hochs und Tiefs das Wetter bestimmen, erfahren Sie hier.

Am Mittwoch, dem 20. März 2019, ist kalendarischer Frühlingsanfang. Bild: Roland Weihrauch / picture alliance / dpa

Der meteorologische Frühlingsanfang, der alljährlich am 1. März stattfindet, liegt bereits hinter uns. Jetzt beginnt der Frühling auch aus kalendarischer Sicht, denn am 20. März 2019 ist der Frühling auch aus astronomischer Sicht in Deutschland angekommen. Doch ganz gleich ob meteorologischer oder kalendarischer Frühlingsanfang: Viel interessanter dürfte die Antwort auf die Frage sein, wann uns die schöne Jahreszeit endlich angenehmes Wetter ohne Frost, Regen und Sturm bringt!

Frühlingsanfang 2019: Um 22.58 Uhr beginnt am Mittwoch kalendarisch der Frühling

Ein wenig Geduld werden Frühlingsfans noch aufbringen müssen, denn von der Sonne ist zumindest in Deutschland nichts zu sehen, wenn am 20. März der kalendarische Frühling beginnt: Um 22.58 Uhr ist es nach Angaben eines Sprechers des Deutschen Wetterdienstes (DWD) so weit. Dann nämlich steht die Sonne senkrecht über dem Äquator. Am Südpol beginnt die Zeit der langen Dunkelheit, am Nordpol beginnen die hellen Tage des Jahres.

Am Weg der Erde um die Sonne liegt es auch, dass mal der 20. März, mal erst der 21. als Tag des kalendarischen Frühlingsbeginns gilt. "Das Kalenderjahr ist nicht zu hundert Prozent konform mit dem Sonnenjahr", erklärt DWD-Sprecher Andreas Friedrich. Daher komme es von Jahr zu Jahr zu leichten Verschiebungen bei dem Datum, an dem die Sonne genau über dem Äquator steht. Wie "weather.com" berichtet, wird der kalendarische Frühlingsbeginn in Zukunft eher auf den 19. März fallen.

Die meteorologischen Jahreszeiten dagegen beginnen immer am ersten Tag des ersten Monats des jeweiligen Jahreszeitenquartals - nicht zuletzt aus statistischen Gründen. Für die Meteorologen ist daher bereits seit dem 1. März Frühling, der mit dem letzten Maitag endet.

Was versteht man unter dem phänologischen Frühlingsanfang?

Überhaupt nicht auf ein festes Datum festlegbar sind dagegen die phänologischen Jahreszeiten, die durch Beobachtungen in der Natur bestimmt werden. Schneeglöckchen und Haselkätzchen sind danach die ersten Anzeichen des sogenannten "Vorfrühlings", während derzeit blühende Forsythien die aktuelle Jahreszeit des "Erstfrühlings" festlegen.

Endlich Frühling! Hoch "Hannelore" bringt zum Frühlingsbeginn die Sonne

Nach nasskalten und stürmischen Wochen hat das Frösteln nun ein Ende: Pünktlich zum Frühlingsbeginn bringt Hoch "Hannelore" endlich Sonnenschein nach Deutschland. Laut Vorhersage des Deutschen Wetterdienstes (DWD) steigen in weiten Teilen des Bundesgebiets allmählich die Temperaturen. Während am Mittwoch, dem 20.03.2019, die Höchstwerte noch unter 15 Grad bleiben, können am Freitag, dem 22.03.2019, etwa im Südwesten regional bis zu 20 Grad erreicht werden - da kann die Jacke dann getrost im Schrank bleiben. Die Nachtfröste werden allmählich schwächer und ziehen sich immer mehr in den Süden zurück.

Ausgenommen von dieser Frühlingsstimmung dürfte allerdings der Norden Deutschlands sein. Dort sorgen atlantische Tiefausläufer für Wolken und feuchte Luftzufuhr. Es wird voraussichtlich aber nur wenig regnen, hieß es beim DWD.

Frühlingswetter ist nicht von langer Dauer - Kommt neue Kälte nach Hoch "Hannelore"?

Allzu lange verweilt "Hannelore" allerdings nicht über Deutschland und schon für das Wochenende können die Meteorologen derzeit nur Vermutungen anstellen. "Von mollig-warm bis kalt ist ab dem Wochenende alles möglich, wobei das Pendel in den jüngsten Modellberechnungen eher in Richtung "kalt" ausschlug", sagte der Meteorologe Adrian Leyser. Vor allem im Norden und im Osten sehe es eher nach wechselhaftem und windigerem Wetter aus.

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loc/kad/news.de/dpa

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