Schüsse in Utrecht 2019 im News-Ticker: Mutmaßlicher Täter von Utrecht gesteht Anschlag

Nachdem die Ermittler nach den Schüssen in Utrecht eine Beziehungstat zunächst nicht ausschließen konnten, ist sich die Staatsanwaltschaft nun sicher, dass der Tatverdächtige aus einem terroristischen Motiv gehandelt hat.

Nach Schüssen in einer Straßenbahn im niederländischen Utrecht geht die Suche nach dem Motiv weiter. Bild: Martijn Van Der Zande/ap/dpa

Nach den Schüssen in einer Straßenbahn im niederländischen Utrecht hat die Polizei offenbar das Motiv des Tatverdächtigen herausgefunden. Der gebürtige Türke Gökmen T. soll in der Großstadt südlich von Amsterdam drei Menschen erschossen haben. Fünf weitere Fahrgäste wurden bei dem Angriff am Montag verletzt, drei von ihnen schwer.

News-Ticker zu Schüssen in Utrecht 2019: Aktuelle Entwicklungen in den Niederlanden

  • Schüsse in Straßenbahn in Utrecht
  • mindestens drei Tote, fünf Verletzte
  • Täter festgenommen, Staatsanwaltschaft geht von Terror aus

+++ 22.03.2019:Mutmaßlicher Täter von Utrecht gesteht Anschlag +++

Der mutmaßliche Todesschütze von Utrecht hat sich zur Tat bekannt und erklärt, allein gehandelt zu haben. Das teilte die Staatsanwaltschaft am Freitag in der niederländischen Stadt mit.

+++ 21.03.2019, 11.52 Uhr: Staatsanwalt – Täter von Utrecht handelte allein und mit Terror-Motiv +++

Der mutmaßliche Todesschütze von Utrecht soll sich wegen mehrfachen Mordes mit terroristischem Motiv verantworten. Das teilte die Staatsanwaltschaft am Donnerstag in Utrecht mit. Er handelte nach Angaben der Ermittler vermutlich allein. "Die Ermittlungen ergaben inzwischen Hinweise, dass der Verdächtige während der Schüsse keine Hilfe von anderen Personen bekommen hat."

Der Verdächtige ist der türkisch stämmige Gökmen T., er war am Montagabend festgenommen worden. Der 37-Jährige soll am Montag in einer Straßenbahn in Utrecht drei Menschen erschossen und drei weitere schwer verletzt haben. Der Mann soll am Freitag erstmals dem Haftrichter vorgeführt werden.

Die Staatsanwaltschaft schließt aber auch weiterhin persönliche Probleme des Mannes als Motiv nicht aus, "in Kombination mit einer Radikalisierung." Ein psychiatrisches Gutachten solle erstellt werden. Gerüchte, dass es sich um eine Beziehungstat handle, hätten bislang nicht bestätigt werden können. Bereits zuvor hatten die Ermittler mitgeteilt, dass keinerlei persönliche Beziehung zwischen dem Täter und den Opfern festgestellt werden konnte.

Unklar ist noch, welche Rolle ein anderer Mann spielte, der am Dienstag festgenommen worden war. Die Staatsanwaltschaft geht davon aus, dass er erst nach der Tat dem Verdächtigen geholfen haben soll.

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