Von news.de-Redakteur Thomas Jacob - 02.03.2019, 18.47 Uhr

Maddie McCann vermisst: Geld wird knapp! Wird die Suche nach Madeleine eingestellt?

Seit fast zwölf Jahren fehlt von der vermissten Maddie McCann jede Spur. Nun fordern die Ermittler eine erneute Finanzspritze, um die Suche nach dem Kind fortzusetzen. Wird sie jemals gefunden werden?

Ermittler, die mit der Suche nach der vermissten Maddie McCann betraut wurden, fordern mehr Geld. Bild: Luis Forra/LUSA FILE/dpa

Am 3. Mai 2007 verschwand die kleine Maddie McCann während eines Familienurlaubs spurlos aus ihrer Ferienwohnung im portugiesischen Praia da Luz. Obwohl die Suche nach dem Kind bislang erfolglos war, haben ihre Eltern die Hoffnung nicht aufgegeben. Jetzt könnten die Ermittlungen einen weiteren Dämpfer erhalten.

Vermisstenfall Madeleine McCann: Polizei fordert mehr Geld vom Staat

Für die Suche nach der vermissten Maddie McCann fordert die britische Polizei erneut mehr Geld. Wie "Mirror.co.uk" berichtet, haben die Ermittler von der Regierung rund 300.000 Britische Pfund (knapp 350.000 Euro) erbeten, um die Suche nach dem Kind fortzuführen. Offenbar hat die Polizei die Hoffnung noch immer nicht aufgegeben, dass sie den Fall doch noch lösen kann.

Suche nach vermisster Maddie McCann verschlingt Unsummen

Wie "Mirror.co.uk" weiter berichtet, hat die Suche nach Maddie durch die britische Polizei bislang rund 11,7 Millionen Britische Pfund (etwa 13,5 Millionen Euro) verschlungen. Erst im Oktober 2018 erhielt Scotland Yard eine Finanzspritze in Höhe von 150.000 Britischen Pfund (rund 174.200 Euro). Und auch Maddies Eltern haben privat jeden verfügbaren Cent in die Suche investiert. Ob Maddie jedoch noch lebend gefunden werden kann, scheint ungewiss.

Expertin Angela Gallop soll Polizei bei Suche nach Maddie unterstützen

Zuletzt gab es im Vermisstenfall Madeleine McCann zumindest eine hoffnungsvolle Botschaft. Die Forensikerin Angela Gallop hat Maddies Eltern ihre Hilfe angeboten. Der Wissenschaftlerin ist es in der Vergangenheit schon häufig gelungen, scheinbar unlösbare Fälle zu knacken. Ob sie im Fall Maddie jedoch erneut einen Volltreffer landen und die Suche weiter finanziert werden kann, muss die Zukunft zeigen.

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jat/news.de

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