Wetter Karneval 2019 aktuell im News-Ticker: Sturmtief "Bennet" fegt über Deutschland - Mindestens ein Toter

Der Frühling hält in Deutschland noch einmal inne. Heftige Sturmböen könnten den Karnevalisten in NRW den Rosenmontag verderben. Der DWD warnt vor einem Sturmtief. Das verrät die aktuelle Wetterprognose.

Es wird stürmisch in Deutschland. Bild: AdobeStock/Robert Hoetink

Auch kurz vor den geplanten Rosenmontagszügen müssen sich die Narren am Rhein Sorgen wegen Sturm und Regen machen. Tief "Bennet" werde voraussichtlich mit Geschwindigkeiten von 70 bis 80 Kilometern pro Stunde am Vormittag breit über Nordrhein-Westfalen hinwegfegen, sagte Meteorologe Malte Witt vom Deutschen Wetterdienst am Sonntag. Auch die Karnevalshochburgen Köln und Düsseldorf sowie Teile des Ruhrgebiets müssten mit Böen der Windstärke 8 bis 9 rechnen. Allerdings: "In Köln könnte der Wind tendenziell etwas weniger kräftig ausfallen als in Düsseldorf."

Wetter aktuell im März 2019: Sturmtief "Bennet" und kräftige Schauer an Rosenmontag

Das werde davon abhängen, wo genau und wie stark die erwarteten Schauer niedergehen. "Und das kann man heute noch nicht genau sagen." Vom Nordwesten her sollten die Böen "in Richtung Nachmittag etwas abflauen." In Mainz werde der Sturm nach derzeitiger Prognose wohl erst am Nachmittag ankommen. In Düsseldorf und Köln sollte die Entscheidung, ob die Umzüge ab dem Vormittag planmäßig stattfinden können, am Sonntagabend oder erst Montagfrüh fallen. In Mainz hatten sich die Narren am Samstag noch optimistisch gezeigt, dass die Wagen wie geplant rollen können.

In Düsseldorf kann der Zug nur bis Windstärke 7 stattfinden - ab Stärke 8 müsste er abgesagt werden. In Köln gibt es keine so klare Marke.

Alle aktuellen Wetter-Entwicklungen zum Rosenmontag im News-Ticker

+++ 04.03.2019:Sturmtief "Bennet" fegt über Deutschland - Eine Schadensbilanz +++

Der Sturm hob in Düsseldorf das komplette Flachdach eines Mehrfamilienhauses an. Das 60 Quadratmeter große Dach kam erst einige Meter weiter wieder zum Liegen. Höhenretter zerlegten das Dach in kleinere Stücke. Sechs Stunden dauerte die Aktion. Heftige Sturmböen wehten in der Nähe von Birkenfeld (Rheinland-Pfalz) Teile eines Windrads auf die Autobahn 62, wie die Polizei mitteilte. Weil die Gefahr bestand, dass noch weitere Stücke eines Rotorblattes abbrechen könnten, wurde die Fahrbahn zwischen Birkenfeld und dem saarländischen Freisen gesperrt. Ein Fahrer habe das Hindernis auf der Autobahn bemerkt und gemeldet, so die Polizei. Eine Überprüfung des Windrads zeigte: "Ein Blatt ist beschädigt, hängt herunter."

An der Zugspitze wurde zeitweise der Betrieb der Seilbahn sowie der meisten Liftanlagen eingestellt. Im Skigebiet Garmisch-Classic konnten mehrere Lifte in oberen Höhenlagen ebenso nicht mehr fahren. Auch andere Skigebiete meldeten Behinderungen wegen des Windes. München und Augsburg sperrten aus Sicherheitsgründen die städtischen Friedhöfe, in Augsburg wurde zudem der Botanische Garten geschlossen. Auch der Bahnverkehr war tangiert. In einigen Regionen fielen Züge aus oder verspäteten sich. In Dellfeld in der Pfalz stürzte ein Baum auf die Gleise, wie die Bahn mitteilte. Auf einigen Strecken seien die Züge aus Sicherheitsgründen langsamer als sonst gefahren - etwa zwischen Kaiserslautern und Bingen oder Pirmasens und Saarbrücken.

Am Frankfurter Flughafen führte "Bennet" ebenfalls zu Behinderungen. Die Zahl der Landungen pro Stunde wurde am Vormittag vorübergehend von 60 auf 44 Maschinen gesenkt, wie eine Sprecherin der Deutschen Flugsicherung mitteilte. Zeitweise waren wegen des starken Windes gar keine Landungen möglich. Es habe auch mehrere sogenannte Durchstarter gegeben - Flugzeuge also, die den Landeanflug abbrechen und durchstarten mussten. Die Entscheidung zu einem Durchstart liege jeweils beim Piloten. Aufgrund der abgesenkten Zahl von Landungen kam es zu Verspätungen, so ein Sprecher des Flughafenbetreibers Fraport.

In Baden-Württemberg riet das Ministerium für Verbraucherschutz davon ab, im Wald spazieren zu gehen. Vor allem in Hochlagen des Schwarzwaldes und der Schwäbischen Alb, aber auch am Bodensee bestand demnach Gefahr aufgrund herabstürzender Äste. In Heidelberg blieb der Zoo wegen des Wetters geschlossen. Auf der Autobahn 656 zwischen dem Heidelberger Kreuz und Mannheim-Seckenheim sorgten umgestürzte Solarpanels für Behinderungen.

+++ 04.03.2019: Rosenmontagszug in Fulda wegen Sturmwarnung abgesagt +++

Kurz vor dem Start ist der Rosenmontagszug in Fulda wegen Sturmgefahr doch noch abgesagt worden. Die Fuldaer Karneval-Gesellschaft kam laut Polizeiangaben zu der Einschätzung, dass es nach aktuellen Wetterprognosen unverantwortlich wäre, den Zug auf die Strecke gehen zu lassen. Der Feuerwehr zufolge waren in der Fuldaer Innenstadt bereits mehrere Bäume umgestürzt und Ziegel von den Dächern geweht worden. Am Vormittag war zunächst geplant gewesen, den Zug unter verschärften Sicherheitsvorkehrungen wie geplant starten zu lassen. Der Deutsche Wetterdienst hatte für Montag in Hessen Sturmböen vorhergesagt.

+++ 04.03.2019: Heftiger Wind und Regen: Rosenmontagszug in Seligenstadt fällt aus +++

Der Rosenmontagszug im hessischen Seligenstadt ist wegen Sturmtief "Bennet" kurzfristig abgesagt worden. Das teilte die Stadtverwaltung auf ihrer Internetseite mit. Geplant war ab 14.01 Uhr ein närrischer Umzug mit rund 100 Nummern, nach Angaben des Veranstalters wurden 40 000 Zuschauer erwartet. Ein Polizeisprecher in Offenbach bestätigte die Absage. Der Rosenmontagszug in der Stadt nahe Offenbach gehört zu den größten und traditionsreichsten im Rhein-Main-Gebiet.

+++ 04.03.2019: Baum stürzt auf Auto - Fahrer tot +++

Ein umstürzender Baum hat am Montag im münsterländischen Ochtrup einen 37 Jahre alten Autofahrer getötet. Der Mann war auf einer Landstraße unterwegs, als der Baum umfiel und das Fahrzeug traf. "Der Verdacht liegt nahe, dass das mit dem Sturm zusammenhängt", sagte ein Sprecher der Kreispolizei Steinfurt. Der Mann aus Ochtrup saß allein im Auto.

+++ 04.03.2019: Heftiger Wind und "Helau!" - Mainzer Rosenmontagszug gestartet +++

Begleitet von heftigem Wind und "Helau!"-Rufen hat sich der Mainzer Rosenmontagszug um 11.11 Uhr in Bewegung gesetzt. "Der Zug läuft in abgespeckter Version", sagte Zugmarschall Markus Perabo. "Aber die Sonne ist da, und die Narren lachen am Zugrand." Wegen Sturmprognosen der Meteorologen mussten 100 Reiter auf ihre Pferde verzichten, auch die großen Fahnen des Umzugs wurden diesmal nicht mitgeführt.

Insgesamt waren etwa 8665 aktive Teilnehmer auf den Beinen. Elf Motivwagen nahmen aktuelle Themen wie die US-Klimapolitik, den Brexit oder die große Koalition sowie Mainzer Lokalthemen satirisch auf die Schippe. Die Teilnehmer benötigen gut zweieinhalb Stunden für die 7,2 Kilometer lange Strecke, für die Zuschauer dauert der Umzug etwa vier Stunden. Die Umzugsteilnehmer packten nach einer Schätzung des Mainzer Carneval-Vereins (MCV) rund 130 Tonnen Bonbons, Bälle oder Brausepulver auf die Wagen.

+++ 04.03.2019: Kölner Rosenmontagszug gestartet - bei Sonnenschein +++

Pünktlich um 10.00 Uhr hat sich am Montag in Köln der größte deutsche Karnevalszug in Bewegung gesetzt. Die Jecken hatten am Wochenende bangen müssen, ob der Rosenmontagszug wegen Sturms überhaupt würde losfahren können. Doch dann brach kurz vor dem Start sogar die Sonne durch. "Hoffentlich bist du eingecremt", sagte Moderator Guido Cantz im WDR-Fernsehen zu seiner Co-Moderatorin.

Persifliert werden auf den Kölner Motivwagen unter anderem US-Präsident Donald Trump, Bundeskanzlerin Angela Merkel - die sich wie ein Bild des Künstlers Banksy selbst schreddert - und die SPD, die am Eisberg "Groko" zerschellt. Ein belgischer Koch frittiert seine Pommes über den Brennstäben des maroden Atomkraftwerks Tihange. Der Zug rollte zunächst durch eines der mittelalterlichen Stadttore Kölns und schlängelt sich dann durch die Südstadt - das Heimatrevier von BAP-Sänger Wolfgang Niedecken, der auch selbst im Zug mitfährt.

+++ 04.03.2019:Kölner Karnevalisten entscheiden: Alle Motivwagen fahren mit +++

Im Kölner Rosenmontagszug fahren trotz Sturmböen alle großen Motivwagen mit. Das habe das Festkomitee Kölner Karneval am Montagmorgen entschieden, sagte Sprecherin Tanja Holthaus der Deutschen Presse-Agentur. Der Zug startet um 10.00 Uhr. Bereits am Wochenende hatten die Kölner allerdings beschlossen, diesmal auf tragbare Großfiguren, Fahnen, Schilder, Pferde und Kutschen im Zug zu verzichten. Der Kölner Rosenmontagszug ist der größte in Deutschland.

+++ 04.03.2019: Sturm macht auch kleinen Karnevalszügen zu schaffen - Bottrop sagt ab +++

Der stürmische Rosenmontag macht den Narren auch jenseits der Karnevalshochburgen in Nordrhein-Westfalen zu schaffen. In mehreren Städten starten die Züge am Montag mit mehreren Stunden Verspätung. Bottrop im Ruhrgebiet hat seinen Karnevalszug sogar ganz abgesagt. "Das ist natürlich für die vielen Engagierten schwer zu verdauen, die Herzblut und Engagement in die Jubiläumsdarstellung, aber auch in die sonstigen guten Ideen aller Karnevalsgruppen für den Rosenmontagszug gesteckt haben", sagte Bottrops Oberbürgermeister Bernd Tischler. Die Gefahr durch den Sturm sei aber zu groß.

In Duisburg startet der Zug um zwei Stunden verspätet um 15.11 Uhr. In Ratingen bei Düsseldorf wurde der Zug um fünf Stunden verschoben und startet nun erst um 15.11 Uhr. Aachen will eine Stunde später um 12.11 Uhr starten. Münster verschiebt um zwei Stunden auf 14.11 Uhr. Überall haben die Veranstalter aber bis zuletzt die aktuellen Wetterprognosen im Blick, um zu entscheiden, ob der Zug womöglich sogar ganz abgesagt werden muss.

+++ 04.03.2019: Hoffen auf das Wetter: Sturm weht in Karnevalshochburgen +++

Sturmtief Bennet macht in den großen Karnevalshochburgen Düsseldorf und Köln weiter Probleme: Nach einer stürmischen Nacht rechnet der Deutsche Wetterdienst erst am Montagnachmittag mit einer spürbaren Beruhigung der Wetterlage. In Köln wollen die Verantwortlichen gegen 9.00 Uhr noch einmal entscheiden, ob es weitere Einschränkungen für den Zug geben muss - eine Absage stehe aber nicht im Raum, sagte eine Sprecherin. In Düsseldorf hofft das Comitee Düsseldorfer Carneval, dass der Wind am Nachmittag höchstens noch mit Windstärke 7 weht. In der Nacht zum Montag hatte der starke Wind in Düsseldorf und Köln Äste von Bäumen abbrechen lassen, Mülltonnen und Baustellenschilder wurden umgeweht. Die Feuerwehr Düsseldorf berichtete von zahlreichen Einsätzen.

Auch am Vormittag seien im Rheinland noch Windstärken von 8 bis 9 zu erwarten, Böen könnten auch mit Windstärke 10 wehen, sagte die Meteorologin vom Dienst am Montag. Doch für die Jecken im Rheinland ist die entscheidende Frage, wann genau der Wind schwächer wird: Der Deutsche Wetterdienst rechnet auch am Nachmittag noch mit Windstärke 8. In Düsseldorf kann der Zug aber nur bis Windstärke 7 stattfinden. Man gehe aber davon aus, dass der Zug stattfinden könne, sagte ein Sprecher. In Köln gibt es keine so klare Marke. Im rheinland-pfälzischen Koblenz startet der Rosenmontagsumzug wegen der Sturmgefahr später. Statt um 12.11 Uhr werde der Zug erst um 14.11 Uhr starten, sagte der Vizepräsident der Arbeitsgemeinschaft Koblenzer Karneval (AKK), Christian Johann, am Montagmorgen.

+++ 03.03.2019: Düsseldorfer Rosenmontagszug findet statt - aber etwas später +++

Der Rosenmontagszug in Düsseldorf findet trotz des angekündigten Sturms statt - allerdings mit etwas Verspätung. Diese Entscheidung teilte ein Sprecher des Comitee Düsseldorfer Carneval am Sonntagabend mit. Eigentlich sollte der Umzug um 11.50 Uhr anrollen, nun weiche man auf 13.30 Uhr aus. Es deute alles darauf hin, dass das Sturmtief "Bennet" dann über Düsseldorf hinweggezogen sein werde. "Somit können die Vorgaben und Absprachen des Sicherheitskonzepts erfüllt werden."

+++ 03.03.2019: Mainzer Rosenmontagszug findet statt - aber ohne Pferde +++

Der Mainzer Rosenmontagszug ist trotz einer Sturmwarnung nicht abgesagt worden - findet aber ohne Pferde statt. Das teilte der Mainzer Carneval-Verein (MCV) am Sonntag mit. Die Veranstalter hatten sich zuvor mit Vertretern der Stadt und mit Meteorologen beraten. Der kilometerlange närrische Lindwurm rollt damit am Montag von 11.11 Uhr an durch die rheinland-pfälzische Landeshauptstadt, mehr als 500 000 Menschen werden zum Höhepunkt der Fastnacht in der Region erwartet - mehr als doppelt so viele, wie Mainz Einwohner hat. Der Rosenmontagszug in Mainz zählt neben denen in Köln und Düsseldorf zu den größten bundesweit.

+++ 03.03.2019: Kölner Rosenmontagszug findet statt - mit starken Einschränkungen +++

Der Kölner Rosenmontagszug findet trotz des drohenden Sturmtiefs statt - allerdings mit erheblichen Einschränkungen. Das teilten das Festkomitee und die Stadt am Sonntagmittag mit. Auf tragbare Großfiguren, Fahnen, Schilder, Pferde und Kutschen müsse aus Sicherheitsgründen verzichtet werden.

Die Tribünen sollten zwar geöffnet bleiben, es würden aber Seitenverkleidungen entfernt, um dem Wind weniger Angriffsfläche zu geben. Zugleich betonte das Festkomitee, dass dieser Beschluss nur unter dem Vorbehalt gelte, dass sich die Witterungsbedingungen bis Montagvormittag nicht weiter verschlechtern.

Der Deutsche Wetterdienst hatte Regen und stürmischen Böen für weite Teile Nordrhein-Westfalens vorausgesagt. "Dennoch müssen wir den "Zoch" nach jetzigem Stand nicht komplett absagen", sagte Alexander Dieper, Zugleiter des Kölner Rosenmontagszugs. "Unser abgestuftes, auf die speziellen Verhältnisse der Kölner Innenstadt zugeschnittenes Sicherheitskonzept ermöglicht es uns, flexibel auf die verschiedenen Herausforderungen des Wetters zu reagieren."

+++ 02.03.2019: Wetter zum Karneval 2019 in Deutschland: Regen und kräftiger Wind zur Fastnacht +++

Die Tiefs bringen vor allem auch Regen und kräftigen Wind. Am Fastnachtssonntag sollten die Narren zu den Umzügen daher unbedingt an den Regenschirm denken. Auch bei den großen Rosenmontagsumzügen in Mainz, Düsseldorf und Köln sieht es kaum besser aus. In ganz Deutschland fällt dann schauerartiger Regen, es sind sogar einzelne Gewitter dabei. "In Gewitternähe drohen selbst im Flachland Sturmböen: keine schönen Aussichten für Narren und Jecken", meinte der Meteorologe. Für eine exakte Prognose sei es aber noch zu früh.

+++ 02.02.2019: Sturm-Warnung in Deutschland! Orkan-Gefahr am Rosenmontag +++

Besonders kritisch werde es am Rosenmontag zur Mittagszeit. Dann rechnen Meteorologen mit Sturmböen im Rheinland und im Ruhrgebiet. Die Entwicklung einer bedrohlichen Sturmlage wird aktuell immer deutlicher. "Die Wettermodelle berechnen derzeit eine mögliche brisante Sturmlage zum Höhepunkt des Karnevals am Rosenmontag. Demnach drohen nach jetzigem Stand besonders im Westen und Süden schwere Sturmböen mit über 100 Kilometer pro Stunde", erklärt Matthias Habel, Meteorologe und Pressesprecher von "WetterOnline" gegenüber "wize.life".

"Es steht zu befürchten, dass der Wind deutlich auffrischt. Die meisten Modelle gehen momentan davon aus", bekräftigte auch Gerd Budilovsky vom Deutschen Wetterdienst in Essen. "Wenn wir Pech haben, wird Sturmstärke erreicht, im ungünstigsten Szenario auch Orkanstärke."

+++ 02.02.2019: Karnevalsumzüge in Deutschland in Gefahr? Wetter-Experten warnen! +++

Davon betroffen sein könnten der späte Vormittag, die Mittagszeit und der frühe Nachmittag. Das wäre dann genau die Tageszeit, zu der die Karnevalszüge in den großen Städten unterwegs sind. Der Meteorologe: "Wir sind weit davon entfernt zu sagen, dass es zu 100 Prozent so kommt. Aber im ungünstigsten Fall ist es möglich, dass die höchsten Windspitzen bei über Windstärke zehn liegen." Auch sei am Montag mit kräftigen Schauern zu rechnen - bei Temperaturen von 10 bis 14 Grad.

+++ 02.02.2019:Wetter-Warnung! Düsseldorf will kurzfristig über Rosenmontagszug entscheiden +++

In Düsseldorf soll die Entscheidung, ob der Rosenmontagszug trotz drohenden Sturms rollen kann, erst sehr kurzfristig fallen. Am Sonntag werde man sich ab 17.00 Uhr in einer Koordinierungsgruppe mit Vertretern von Stadt, Feuerwehr, Polizei und Rettungskräften beraten, sagte der Sprecher des Comitee Düsseldorfer Carneval der Deutschen Presse-Agentur am Samstag.

Die Entscheidung werde entweder noch am Sonntag fallen oder am Montagmorgen. In Düsseldorf kann der Zug bis Windstärke 7 stattfinden - ab Stärke 8 müsste er abgesagt werden. 2016 war der Umzug dort einem Sturm zum Opfer gefallen.

+++ 02.02.2019: DWD warnt in Köln und Düsseldorf vor Sturm +++

In Köln gibt es keinen klaren Zeitpunkt für die Entscheidung. Dort wurden bereits erste Vorsichtsmaßnahmen getroffen. Alles Weitere werde noch beraten, sagte die Sprecherin Kölner Karneval, Tanja Holthaus. Der Deutsche Wetterdienst (DWD) rechnet derweil mit einer Windstärke von 8 bis 9 am Montag - und dass der Sturm "in der Fläche relativ breit" auf Nordrhein-Westfalen treffen wird. Es sei recht wahrscheinlich, dass Sturmtief "Bennet" auch die rheinischen Karnevalshochburgen Köln und Düsseldorf sowie Teile des Ruhrgebiets nicht verschonen werde, hieß es beim DWD am Samstag.

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fka/jat/news.de/dpa

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