27.02.2019, 14.28 Uhr

Drama in Marburg: Jugendlicher (17) soll Baby getötet haben - U-Haft!

In Marburg ist ein wenige Wochen altes Baby an massiven inneren und äußeren Verletzungen gestorben. Die Polizei hat einen 17-Jährigen festgenommen. Die Polizei ermittelt wegen des Verdachts des Totschlags sowie der Misshandlung Schutzbefohlener.

Ein 17-Jähriger soll ein Baby in Marburg misshandelt und getötet haben. (Symbolbild) Bild: Fotolia_michaklootwijk

Ein Jugendlicher soll das wenige Wochen alte Baby seiner Freundin so schwer misshandelt haben, dass es gestorben ist. Der 17-Jährige sitzt nun in Untersuchungshaft, wie die Staatsanwaltschaft und Polizei am Mittwoch in Marburg mitteilten. Die Beamten ermitteln wegen des Verdachts des Totschlags sowie der Misshandlung Schutzbefohlener.

Baby stirbt nach Misshandlungen - 17-Jähriger in U-Haft

Zu den Übergriffen soll es vergangene Woche in der Wohnung der 18 Jahre alten Mutter im Marburg gekommen sein. Der Freund, der nicht Vater des Kindes sei, hatte nach Angaben der Ermittler zuvor den Säugling mitbetreut. Am Tattag sei er gegenüber dem Kind "auf verschiedene Weise" gewalttätig geworden. Das kleine Mädchen erlitt unter anderem schwerste Kopfverletzungen. Die Mutter rief den Rettungsdienst, ihr Kind kam in die Klinik. Dort kämpfte es mehrere Tage um sein Leben und starb am Dienstag.

Säugling erliegt schweren Verletzungen - Ermittlungen laufen

Die junge Mutter des Babys war laut "hessenschau.de" vom Jugendamt betreut worden und lebte in einer von freien Trägern zur Verfügung gestellten Wohnung.Hinweise auf eine Gefährdung des Kindeswohls habe es aber nicht gegeben. Wie die Staatsanwaltschaft mitteilt, gebe es keineAnhaltspunkte für strafrechtlich relevantes Verhalten seitens des freien Trägers oder des Jugendamts. Der genaue Tathergang wird derzeit noch ermittelt.

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sba/news.de/dpa

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