Familientragödie in Wales: Mann ohne Arme sticht Vater nieder - mit den Füßen!

Messerangriffe sind für die Polizei trauriger Alltag - doch ein aktueller Fall aus Wales unterscheidet sich von anderen Attacken. Ein 23-Jähriger, der ohne Arme geboren wurde, metzelte seinen eigenen Vater mit einer Klinge nieder.

In Wales ist ein Familienvater von seinem eigenen Sohn mit einer Klinge schwer verltzt worden - obwohl der Angreifer keine Arme hatte (Symbolbild). Bild: Adobe Stock / showcake

Es ist traurige Realität: Immer wieder werden Menschen bei Messerangriffen verletzt oder sogar getötet. Ein weiterer Fall dieser Art wurde jetzt in Wales Teil der Kriminalstatistik, als ein Mann von seinem 23 Jahre alten Sohn mit einer Klinge angegriffen und verletzt wurde. Doch das Verbrechen, über das der britische "Mirror" aktuell berichtet, unterscheidet sich von anderen Messer-Attacken: Der Angreifer ist nämlich körperlich behindert und kam ohne Arme zur Welt!

Behinderter ohne Arme sticht Vater mit Klinge krankenhausreif

Bei dem Messer-Angreifer handelt es sich, wie der "Mirror" vom Gerichtsprozess in Cardiff in Wales berichtete, um den 23-jährigen Rory O'Connor, der auf seinen Vater Kevin losging. Da der junge Mann die Klinge, die aus einer Schere gebastelt wurde, aus offensichtlichen Gründen nicht in den Händen halten konnte, soll sich Rory O'Connor die Waffe zwischen die Füße gesteckt und auf seinen Vater eingestochen haben. Kevin O'Connor seinerseits habe sich mit einem Staubsaugerrohr verteidigt.

Mann ohne Arme bastelt sich Waffe aus Schere und verletzt eigenen Vater schwer

Das Angriffsopfer kam zwar verletzt in die Klinik und musste operiert werden, doch der Mann überlebte den Angriff. Vor dem Gericht in Cardiff muss sich Rory O'Connor jetzt wegen schwerer Körperverletzung verantworten. Seine selbstgebastelte Waffe soll Rory O'Connor längere Zeit bei sich getragen haben, nachdem der behinderte Mann bei einem Spaziergang angegriffen wurde - doch die Selbstverteidigungsmaßnahmen ihres Sohnes sollen den Eltern des 23-Jährigen missfallen haben, woraufhin ein Streit zwischen Vater und Sohn entbrannte.

Messerangreifer aus Wales vor Gericht verurteilt

Vor Gericht stellte sich Kevin O'Connor schützend vor seinen Sohn und gab zu Protokoll, er sei um das Wohlergehen des 23-Jährigen besorgt. Der junge Mann leide nicht nur an einer körperlichen Behinderung, sondern seit seiner Jugend auch an Depressionen. Im Prozess wurde deutlich, dass Rory O'Connor den Angriff auf seinen Vater bereue. Das Gericht verurteilte den Angeklagten schließlich zu zwölf Monaten gemeinnütziger Arbeit sowie der Teilnahme an einer Therapie.

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loc/news.de

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