21.02.2019, 09.01 Uhr

Stromausfall in Berlin: Mehr als 30.000 Haushalte in Köpenick und Lichtenberg ohne Strom

Ein massiver Stromausfall hüllt die Berliner Stadtteile Lichtenberg und Köpenick seit Dienstagnachmittag in Finsternis. Bild: Jörg Carstensen / picture alliance / dpa

Bei 31.000 Haushalten und 2.000 Gewerbebetrieben in Berlin ist der Strom ausgefallen. Der Schaden wird voraussichtlich erst bis Mittwochnachmittag behoben. Es seien "komplizierte Tiefbau- und Reparaturarbeiten erforderlich", die voraussichtlich bis 15.00 dauern würden, twitterte der Energiekonzern Vattenfall am Dienstagabend.

31.000 Haushalte ohne Strom: Berlin-Köpenick und Lichtenberg von Blackout betroffen

Von dem Stromausfall sind seit etwa 14.00 Uhr am Dienstag Berlin-Köpenick und Teile von Berlin-Lichtenberg betroffen. In dem betroffenen Gebiet liegt auch ein Krankenhaus. Grund für den Blackout waren nach Angaben der Senatsverwaltung Bauarbeiten an einer Brücke. Ein Sprecher sagte, eine Bohrung habe eine wichtige Stromleitung zerstört.

Chaos in Berlin: Defekte Ampeln und Straßenbahn-Ausfälle wegen Stromausfall

Nach Angaben der Feuerwehr sind teilweise auch der Mobilfunk und das Festnetz von dem Ausfall betroffen. Der Stromausfall hat außerdem Auswirkungen auf das Verkehrsnetz. Die Verkehrsinformationszentrale Berlin teilte auf Twitter mit, dass zahlreiche Ampelanlagen außer Betrieb seien. Bei den Berliner Verkehrsbetrieben (BVG) kam es zu Unterbrechungen mehrerer Straßenbahn-Linien.

Stromversorgung in Berlin-Köpenick soll am Mittwochnachmittag stehen

Der großflächige Stromausfall im Berliner Ortsteil Köpenick soll nach Angaben des Energiekonzerns Vattenfall wie geplant am Mittwochnachmittag behoben sein. "Wir tun alles dafür, das Ziel um 15.00 Uhr einzuhalten", versicherte eine Sprecherin des Unternehmens. Mehrere Arbeiter seien mit der Reparatur der Stromleitungen an der Salvador-Allende-Brücke beschäftigt. Schwierig sei, dass bei einer Bohrung neben dem Hauptkabel auch das Ersatzkabel beschädigt worden sei. Beide Kabel liegen nach Angaben der Sprecherin etwa einen Meter von einander entfernt unter der Erde. Die Reparaturarbeiten würden dadurch erschwert, dass es sich um eine enge Baustelle handele.

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loc/news.de/dpa

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