Frank Elstner

TV-Legende an Parkinson erkrankt! So geht es ihm aktuell

Es ist eine Schock-Nachricht: TV-Legende Frank Elstner leidet seit mehreren Jahren an Parkinson. In einem Interview machte der 77-Jährige jetzt erstmals reinen Tisch und berichtet über seinen aktuellen Zustand.

mehr »

Lawinen-Unglück in Crans Montana: Lawine donnert auf Schweizer Skipiste - ein Todesopfer bestätigt

Die Lawine kam völlig überraschend, an einem Tag mit sonnigem Wetter und einer Schneelage, bei der die Lawinengefahr gering eingestuft wurde. Es traf die Menschen auf einer sicher geglaubten Skipiste.

In den Schweizer Alpen ist eine Lawine in dem Skigebiet Crans-Montana abgegangen. Bild: dpa

Riesige Schneemassen türmen sich nach dem Lawinenabgang in Crans Montana über Hunderte Meter auf der Skipiste in der Schweiz. Über Nacht suchen Bergretter weiter nach Opfern. Vier Menschen waren am Dienstag verletzt gerettet worden.

Update vom 20.02.2019: Keine weitere Vermisstenmeldungen nach Lawinenabgang

Nach dem Abgang der Lawine auf die Skipiste in der Schweiz sind bei der Polizei bis zum Mittwochmorgen keine weiteren Menschen vermisst gemeldet worden. Als Vorsichtsmaßnahme habe die Polizei über Nacht dennoch in den Schneemassen nach möglichen Opfern gesucht, sagte ein Polizeisprecher. Die Suche wurde dann eingestellt.

Bei Lawinenabgang in der Schweiz verletzter Franzose gestorben

Ein bei dem Lawinenabgang in der Schweiz am Dienstag schwer verletzter Mann hat das Unglück nach Polizeiangaben nicht überlebt. Der 34 Jahre alte Franzose starb im Krankenhaus. Drei weitere Personen waren bei Crans Montana am Dienstag leicht verletzt aus den Schneemassen gerettet worden. Ob es sich bei diesen Opfern um Einheimische oder Touristen handelte, konnte die Polizei am Mittwoch zunächst nicht sagen. Die Lawine war auf eine befahrene Skipiste niedergegangen.

Crans Montana in der Schweiz: Lawine verschüttet mehrere Menschen - Suche nach Vermissten läuft

In der Schweiz ist am Dienstagnachmittag eine Lawine auf eine Skipiste gedonnert und hat mehrere Menschen unter Schneemassen begraben. Vier konnten verletzt gerettet werden, berichtete der Einsatzleiter der Polizei, Christian Varone, am Dienstagabend in Crans Montana im Kanton Wallis in der Südwestschweiz. Eine der vier Personen sei schwer verletzt.

Nicht auszuschließen sei, dass weitere Personen von den Schneemassen verschüttet wurden. Der Bürgermeister des Ortes, Nicolas Féraud, hatte am Nachmittag vor Journalisten von möglicherweise zehn bis zwölf Vermissten gesprochen. Die Suche nach weiteren Opfern ging am Abend weiter. Im Einsatz waren mehr als 240 Menschen teils mit Lawinensuchhunden.

Die Piste Kandahar wurde auf einer Länge von mehreren Hundert Metern teils mehr als zwei Meter verschüttet. Es handelt sich um die höchstgelegene Piste des Skigebiets am knapp 3000 Meter hohen Berg Pointe de la Plaine Morte. Sie liegt auf etwa 2500 Metern. Der Alarm traf nach Angaben der Bergbahnen am Dienstag um 14.23 Uhr ein. Zum Zeitpunkt des Unglücks herrschte bestes Wetter. Die Lawine rutschte mehrere Hundert Meter den Hang hinab.

Wettlauf mit der Zeit! Können die Vermissten noch rechtzeitig gefunden werden?

Menschen aus den Schneemassen einer Lawine zu retten ist ein Wettlauf mit der Zeit. Nach 30 Minuten sinken die Überlebenschancen rapide. Weil die Menschen in Crans Montana auf einer sicher geglaubten Piste unterwegs waren, hatten sie keine Lawinensuchausrüstung dabei, die Signale funkt und Retter schnell zur richtigen Suchstelle leiten kann. Nach dem offiziellen Lawinenbulletin war die Lawinengefahr in der Region am Dienstag nicht groß. Es herrschte Stufe zwei von fünf.

Lawinenabgang auf einer ausgewiesenen Skipiste ist äußerst selten

Ein Lawinenabgang auf eine ausgewiesene Skipiste sei äußert selten, sagte Thomas Stucki, Leiter des Lawinenwarndienstes beim Institut für Schnee- und Lawinenforschung (SLF) der Nachrichtenagentur Keystone-SDA. Ihm sei in der Schweiz aus den vergangenen zehn Jahren nur ein Unfall mit einem Todesopfer bekannt. Skigebiete werden überall durch Zäune und Verbauung oberhalb der Pisten geschützt. Gefährliche Schneeansammlungen werden gesprengt. Die meisten Lawinen gehen abseits der Pisten ab. Gefährdet sind dabei Tourengänger, die sich auf eigene Gefahr außerhalb der präparierten Pisten aufhalten.

In Crans Montana soll am kommenden Wochenende das FIS-Ski-Weltcuprennen stattfinden. Sämtliche Einsatzkräfte, die dort die Pisten präparierten, halfen am Unglücksort bei der Suche nach Vermissten. Crans Montana gilt als mondäner Skiort. Dort wohnte jahrzehntelang der britische Schauspieler Roger Moore. Er starb 2017 in der Schweiz.

Folgen Sie News.de schon bei Facebookund Twitter? Hier finden Sie brandheiße News, tolle Gewinnspiele und den direkten Draht zur Redaktion.

sba/news.de/dpa

Empfehlungen für den news.de-Leser