13.02.2019, 20.52 Uhr

Lynchjustiz in Wales: Verurteilter Kindermörder von Nachbarn mit 176 Stichen abgemetzelt

33 Jahre saß David Gaut als verurteilter Kindermörder im Gefängnis. Nach seiner Freilassung zog der 54-Jährige in ein verschlafenes Dörfchen - und fiel einem Lynchverbrechen durch seine Nachbarn zum Opfer.

Ein aus der Haft entlassener Kindermörder wurde in Wales mit mehr als 150 Stichen getötet (Symbolbild). Bild: Adobe Stock / Yeko Photo Studio

Seit seinem 21. Lebensjahr saß David Gaut aus Großbritannien im Gefängnis - vor 33 Jahren wurde der Brite zu einer Gefängnisstrafe verurteilt, nachdem er schuldig gesprochen wurde, ein kleines Kind getötet zu haben. Im Jahr 1985 starb der kleine Chi Minh Shek, der Sohn von David Gauts damaliger Freundin, nach massiver Gewalteinwirkung. Bei der Obduktion wurde festgestellt, dass der Junge von seinem Babysitter David Gaut derart misshandelt wurde, dass gebrochene Knochen, Risse in Leber und Milz sowie ein Schädelbruch zum Tod führten. Für die Gräueltat wanderte David Gaut 33 Jahre hinter schwedische Gardinen.

Kindermörder nach 33 Jahren aus Haft entlassen

Im November 2017 wurde der Brite nach mehr als drei Jahrzehnten auf Bewährung entlassen und wollte, so ist es im britischen "Daily Star" zu lesen, in einem verschlafenen walisischen Dörfchen im Bezirk Gwent ein neues Leben beginnen. Doch seine Vergangenheit sollte David Gaut einholen.

Die Nachbarn des verurteilten Kindermörders bekamen nämlich schnell Wind von den Verbrechen, die David Gaut ins Gefängnis gebracht hatten. Für David O. und Ieuan H. offenbar ein Grund, einen Lynchmord zu planen: Der 51-Jährige und sein 23 Jahre alter Kompagnon schmiedeten den Plan, den 54-jährigen Ex-Häftling umzubringen und so für seine Verfehlungen zu bestrafen.

Lynchjustiz in Wales: Männer-Duo tötet Kindermörder mit 176 Stichen und verstümmelt Leiche

Offenbar lockte das Duo den neu zugezogenen Nachbarn im vergangenen August in eine leerstehende Wohnung, wo David Gaut eines schrecklichen Todes starb. Mit 176 Stichen wurde der 54-Jährige mit einem Messer und einem Schraubenzieher regelrecht abgeschlachtet, bevor die beiden des Mordes angeklagten Männer ihrem Opfer die Fingernägel herausrissen und die Leiche mit weiteren Messerstichen verstümmelten. Nach dem Blutbad sei der Leichnam in die Wohnung von David Gaut zurückgebracht worden - ein Nachbar bemerkte das Treiben, alarmierte die Polizei und führte die Ermittler auf die Spur der beiden mutmaßlichen Mörder. Jetzt müssen sich der 51-Jährige und sein Komplize vor Gericht verantworten. Zuletzt bestritt das Männer-Duo den Mord - das abschließende Urteil gegen die Angeklagten steht noch aus.

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loc/fka/news.de

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