Missbrauch in Schottland: 16-Jähriger soll Mädchen (6) vergewaltigt und ermordet haben

Einem 16 Jahre jungen Mann wird vorgeworfen, ein sechs Jahre altes Mädchen vergewaltigt und ermordet zu haben. Der Jugendliche weist allerdings jegliche Schuld von sich und macht eine 19-jährige Frau für das Verbrechen verantwortlich.

Ein sechs Jahre altes Mädchen wurde ermordet auf einem alten Hotelgelände gefunden. Bild: Fotolia/ Minzpeter

Ein Jugendlicher (16) steht in Glasgow vor Gericht, weil er ein sechs Jahre altes Mädchen vergewaltigt und anschließend ermordet haben soll. Der 16-Jährige weist allerdings jegliche Schuld von sich und macht stattdessen eine junge Frau (19) für die Gräueltaten verantwortlich.

Sechsjährige vergewaltigt und ermordet

Ereignet hatte sich das grausame Verbrechen laut der britischen "Daily Mail" bereits im Juli letzten Jahres. Die nackte Leiche der sechs Jahre alten Alesha M. wurde auf dem Gelände des ehemaligen Kyles Hydropathic Hotels in Port Bannatyne gefunden. Laut Gerichtsmedizin wies das Mädchen Blutergüsse am Hals und Gesicht auf, was darauf schließen lässt, dass sie gewürgt wurde. In der Nähe des Tatortes habe man alte Shorts, Hosen und eine Weste gefunden.

Jugendlicher (16) soll Mädchen (6) ermordet haben

Die Sechsjährige wurde am 2. Juli 2018 um 6.23 Uhr von ihrer Großmutter als vermisst gemeldet. Gegen 9 Uhr am gleichen Tag fanden die Polizisten bereits die Leiche des Mädchens. An einem Geländer in Aleshas Haus in Rothesay wurden die Handabdrücke des Angeklagten gefunden. Dennoch bestreitet er die Tat.

War eine 19-Jährige die Täterin?

Er habe das Mädchen nicht, wie bisher angenommen, aus ihrem Bett genommen, vergewaltigt und ermordet. Stattdessen behauptet er, eine 19-Jährige sei Schuld am Tod des Kindes. Dem Jugendlichen wird weiterhin vorgeworfen, die Ermittlungen behindert zu haben. An einem Ufer in Rothesay habe er Kleidung und ein Messer entsorgt und Blut von seinem Körper abgewaschen.

Für die Verhandlung sind derzeit zwei Wochen angesetzt. Der Richter hat die Jury im Vorfeld bereits gewarnt, dass dieser Fall starke Emotionen auslösen werde, die Geschworenen aber dennoch sachlich urteilen sollen.

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fka/loc/news.de

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