Wetter aktuell für Februar 2019: Alarmstufe Rot! Meteorologen warnen vor Schneegewittern

Nach kurzem Tauwetter droht am Wochenende Ungemach. Meteorologen warnen vor Sturmböen, einem kräftigen Temperatursturz und seltene Schneegewitter. Die aktuelle Wettervorhersage finden Sie hier.

Am Wochenende droht Sturm über Deutschland. Bild: AdobeStock / trendobjects

Noch sorgt Hoch Chloe für Sonnenschein und langsame Aufwärmung, doch schon bald droht Deutschland wieder Ungemach. Laut Meteorologen soll der Jetstream zum Wochenende eine Serie von Tiefdruckgebieten über Europa jagen.

Jetstream beeinflusst Wetter in Europa

Wie "weather.com" schreibt, soll ab Donnerstag ein Tiefdruckgebiet nach dem anderen über den Kontinent hinwegziehen, welches milde Luft vom Atlantik bringt. Für Deutschland bedeutet das kräftiger Wind gepaart mit Regenschauern. Dafür sollen die Temperaturen bis zum Wochenende aber bis auf 15 Grad steigen.

Schuld für die Wetterlage ist der Jetstream, der aktuell besonders stark über Mitteleuropa ausgeprägt ist. Als Jetstream bezeichnen Meteorologen ein Starkwindband, das sich ungefähr zehn Kilometer über dem Boden befindet und sich von West nach Ost um den ganzen Globus zieht. In unseren Breiten herrscht derzeit der Polarjet vor. Allerdings fließt dieses Band nicht immer gleichmäßig, sondern oftmals bildet es Kurven und Wirbel. Dadurch verschiebt sich das Zentrum mit den stärksten Winden und beeinflusst Tiefdruckgebiete in darunter liegenden Schichten.

Wetter im Februar 2019: Tiefdruckgebiete sorgen für Sturm über Deutschland

In dieser Woche meint es Petrus offenbar besonders hart mit uns: Der Jetstream strömt vom Atlantik bis nach Mitteleuropa und bringt dadurch jede Menge Tiefdruckgebiete. Ab Freitag soll diese Strömung dann besonders fatale Auswirkungen haben, schreibt "weather.com". Die Winde des Jetstreams bündeln sich und sollen am Wochenende ein kräftiges Tiefdruckgebiet ins Land bringen. Wir müssen uns auf Sturm gefasst machen. Betroffen sollen vor allem die Küstenregionen und Höhenlagen sein. Windspitzen bis zu 120 Kilometer pro Stunde sollen möglich sein. Schon am Samstagabend soll der Orkan nach Norwegen abziehen.

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Meteorologen warnen vor Schneegewittern

Der kurze Frühlingsbesuch endet jedoch schon zum Start der neuen Woche. dann dreht nämlich plötzlich die Windrichtung und nach Deutschland strömt arktische Luft aus dem Norden. Vor allem im Süden sollen die Temperaturen heftig abstürzen. Laut "weather.com" seien Unwetter möglich. In der Nacht zum Montag sollen laut Meteorologen Regen einsetzen, der allmählich in Schnee übergeht. Zwar bleiben die weißen Flocken zunächst noch nicht liegen, das ändert sich aber im Tagesverlauf. Sogar in Nord- und Westdeutschland soll dann eine dünne Schneedecke liegen.

Laut Wetterexperten von "weather.com" sei es sogar möglich, dass sich am Montag Schauerlinien ausbilden. Dann bestehe die Gefahr von seltenen Schneegewittern.

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bua/kad/news.de

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