28.01.2019, 14.21 Uhr

Familien-Drama in Baden-Württemberg: 56-Jährige tötet Tochter und verletzt Sohn schwer

Eine schreckliche Familien-Tragödie erschütterte am Sonntagabend die Bewohner der Städte Hardt und Schramberg in Baden-Württemberg. Dort soll eine Mutter ihre eigene Tochter erstochen und anschließend ihren Sohn schwer verletzt haben.

In Güstrow wurde eine Rentnerin tot im Keller aufgefunden.  Bild: dpa

Zwei grausame Tat haben sich am Sonntagabend im baden-württembergischen Hardt und in Schramberg im Ortsteil Tennenbronn ereignet. Eine 56-jährige Mutter soll ihre Tochter getötet und anschließend ihren Sohn schwer verletzt haben.

Mutter tötet eigene Tochter und verletzt Sohn schwer

Wie die Staatsanwaltschaft Rottweil am Montagmorgen in einer Pressemitteilung bekannt gab, soll die Frau in einem "psychischen Ausnahmezustand" mit einer Stichwaffe zuerst auf ihre 22-jährige Tochter in einer Wohnung in Hardt eingestochen haben. Die junge Frau erlitt durch den Angriff tödliche Verletzungen. Anschließend fuhr die mutmaßliche Täterin mit dem Auto ins wenige Kilometer entfernte Schramberg, wo sie schließlich ihren 25 Jahren alten Sohn in dessen Wohnung mit einem Küchenmesser schwer verletzte.

Mutter nach Tötungsdelikt mit Messer festgenommen

Der 25-Jährige erlitt durch den Angriff eine schwere Stichwunde im Brustbereich und wurde noch in der Nacht operiert. Lebensgefahr besteht nicht. Nach den beiden Angriffen auf ihre Kinder soll sich die Mutter mit einem Messer mehrfach selbst in die Brust gestochen haben. Wie die Polizei mitteilte, habe sich die Frau dabei nuroberflächlich verletzt. Polizisten nahmen sie widerstandslos in der Wohnung ihres Sohnes fest. Die 56-Jährige befindet sich derzeit unter polizeilicher Bewachung. Sie sollte noch am Montag dem Haftrichter vorgeführt werden.

Lesen sie auch: Wegen geplatztem Tinder-Date! Frau spaltet Mann fast den Schädel

Folgen Sie News.de schon bei Facebook und Twitter? Hier finden Sie brandheiße News, tolle Gewinnspiele und den direkten Draht zur Redaktion.

sba/loc/news.de

Empfehlungen für den news.de-Leser